Beiträge von Kneit

    Hallo,


    ich schreiben ein paar Zeilen, auch wenn ich nicht Dritter geworden bin.
    Da Peter einen Ersatz für seinen Vorschoter gesucht hat, bin ich kurzfristig eingesprungen.
    Das Clubhaus des WSV Langen ist klein, aber fein, hell und verfügt über eine Terrasse mit schönen Ausblick auf den grünen See und die gegenüberliegenden Sandberge.
    In Verbindung mit dem warmen und sonnigen Wetter mutete der Waldsee fast südländisch an.
    Die Vereinmitglieder sind freundlich, engagiert und man kann sich als Gast sofort wohlfühlen.
    AUch die anderen Lis-Segler waren freundlich, sympathisch, ein guter Einstieg!
    Die Regatta und alles drumherum war gut organisiert.
    Es war meine erste Regatta, so dass ich mich mehr auf unser Boot konzentriert habe und daher nur kurz berichten kann:


    Die Regatta startete am Samstag gegen 14 Uhr.
    Wetter: Sonnig, wechselhaft, Windstärke 2 bis hauptsächlich 3 Bf, in Böen 4, östlich.
    Es wurden zwei Wettfahrten absolviert.
    1. Durchgang: "Olympischer Kurs" 1,2,3,1,3 dreimal, Zieleinfahrt nach passieren der Tonne 3 an Stb; wie das besprochen wurde, gell H. und D. ;)
    2. Durchgang zweimal den obigen Kurs


    Sonntag startete die Regatte ca. 10 Uhr
    2 Wettfahrten, 2 Runden
    Der östliche Wind war etwas schwächer als Smastag, aber dennoch genug, um mit Spaß zu segeln.


    EIn spannender Wettkampf, teilweise war es eng, im wahrsten Sinne des Wortes, so dass die Regeln auf dem Wasser und später beim Getränk freundschaftlich diskutiert worden sind. Das nächste Mal sollten wir Stefans Angebot, Wettfahrtregeln zu erläutern, annehmen...
    Nur ein Kollege schien (auch insgesamt) rücksichtslos, was zu dem ersten Potest eines langjährigen und geschätzten Lis-Segelers führte. Dieser und der Revange-Protest wurden aber zurückgenommen, nachdem man sich offiziell ausgesprochen hatte. Ende gut - alles gut. Ein schönes Wochenende. Der lange Weg nach Langen lohnt...


    Schöne Bilder und Ergebnisse gibt es hier:


    Gruß
    Knut

    Hallo Horstj,


    vielen Dank für Deine Informationen.
    Eine Talje für die Fockschot werde ich mir zulegen.
    Mit der Riggspannung und den Einstellungen werde ich dann ausprobieren müssen (try und error).
    Ja genau, für Kinder ist ein Bugkorb gut! Das macht das Bootfahren für sie attraktiver, wenn sie auch nach vorne dürfen.
    Ich würde mir den kleinen Suzuki sofort kaufen, wenn ich damit auch gegen Strom und Wind verlässlich "nachhause" motoren, also über Grund ca. 2 km/h halten könnte.

    Gruß
    Knut

    Hallo Peter und Wolfgang,


    vielen Dank für Euro Antworten, die ich gerne in meine weiteren Überlegungen einbeziehe.
    Merkwürdigerweise war der JK nur leicht luvgierig bei der Mastellung ganz hinten; aber es herrschte auch nur wenig Wind.


    Gruß
    Knut

    Hallo,


    ich habe als Neuling (siehe Vorstellung) technische Fragen zu meinem Jollenkreuzer. Er hat ein 80-kg-Schwert, ein Standard-Rigg und –segel hat, Klappmastbeschlag mit Maststütze. Ich werde wohl meistens einhand segeln und auch auf dem Boot übernachten.


    Könnt Ihr einen Bugkorb für den JK empfehlen? Ohnen fühle ich mich - und ggf. die Kinder-unsicher. Da ich selbst groß bin, würde ich eine etwas höhere Version bevorzugen. Hat jemand einen höheren Bugkorb montiert?

    Die Fock wird bei mir mit Stagreitern am Vorliek angeschlagen. Ich habe gehört und gelesen, dass man mit einen Pelikanhaken das Vorstag einfach aus- und einhängen kann, um den Mast zu legen, was z.B. in Friesland sehr hilfreich wäre.
    Welchen von den zahlreichen Varianten könnt Ihr empfehlen und muss das Vorstag gekürzt werden, wenn ich den jetzigen kleinen Schäkel durch einen längeren Pelikanhaken ersetze?
    Denn das Vorstag habe ich schon im vordersten Loch und den Mastbolzen ganz hinten im –fuß befestigt. Der Vorstag-Spanner ist im dritten Loch von unten, die Wanten auch.


    Wie stramm müssen Vorstag und die Wanten gespannt werden, gibt es konkrete Anhaltspunkte dafür? Macht ein so genannter Bierkasten für das Fockfall Sinn?


    Ich brauche noch einen Benzin-Außenborder, da der vorhandene MINN KOTA nicht für das geplante Wandersegeln- auch in Fließgewässern und im Küstenbereich - ausreicht. Horstj hat ja schon hier und auf seiner Seite die Vor- und Nachteile aufgeführt. Aufgrund des niedrigen Gewichtes würde ich auch gerne den leichten Suzuki 2,5 PS nehmen. Denn mein JK liegt auch schon ohne AB mit dem Heck tief im Wasser. Allerdings müsste der Motor auch gegen Welle bis Windstärke 4-5 Bf das Boot noch voranbringen. Ich habe hier bei der Ausschreibung zum Wattsegeln gelesen, dass ein solch schwach motorisiertes Boot gar nicht mitfahren dürfte. Also direkt ein 4 PS-Viertakter? Der wäre laufruhiger, hätte Reserven, einen Rückwärtsgang und Anschluss für einen separaten Tank, zieht aber das Heck noch tiefer ins Wasser. Ist das ab einen bestimmten Punkt egal, wie tief es kommt, weil es sich eh mit einem AB festsaugt?
    Oder macht es Sinn, als Kompromiss einen etwas leichteren Mercury/Thohatsu/Mariner 3,5-PS-Viertakter zu nehmen? Kann jemand von Erfahrungen mit den Viertakt-Motoren berichten?


    Ich habe einen Pilzlüfter und ein kleines Lüftungsgitter in dem Lukendeckel. Gibt es eine Lösung, wie man insbesondere bei Regen besser die Kajüte lüften kann?


    Natürlich würde ich gerne schnell segeln, aber mir geht es in erster Linie um sichere und gut zu handhabende Lösungen, wenn ich alleine mit dem Boot unterwegs ist. Ich bin für jeden Tipp dankbar...


    Gruß
    Knut

    Guten Tag,


    ich habe letzte Woche einen Jollenkreuzer (Bj. 2001, Lis 1455) gekauft und heute einen Aufnahmeantrag abgeschickt.


    Montag und Dienstag war ich in Heeg/NL, habe dort erste Erfahrungen mit dem JK gesammelt und gemerkt, dass ich noch einige Sachen am Boot verändern bzw. ergänzen muss. Und selbst muss ich - auch im technischen Bereich - noch viele Dinge lernen... Wenn die Änderungen umgesetzt sind, werde ich gerne an einer Veranstaltung der Klassenvereinigung teilnehmen und freue mich, dann auch andere Lis-Segler persönlich kennenzulernen.


    Viele Grüße
    Knut

    Hallo Lis-Segler und Seglerinnen,


    ich möchte gerne aktives Mitglied in Eurer Klassenvereinigung werden!


    Leider fehlt mir noch das Boot dazu...


    Aber erst einmal möchte ich mich kurz vorstellen:
    Mit Mitte Dreißig habe ich ein paar Jahre eine Cat-getakelte Einhandjolle (Jolly Sail von der damaligen Häfele Werft) gesegelt: Auf der Bever-Talsperre als Heimatrevier, einmal im Bodden, zweimal in der Bucht von Audierne. Immer nur "zum Spaß", was auch daran gelegen haben mag, dass es keine Klassenvereinigung und Regatten gab. Ich liebe es, am und auf dem Wasser zu sein, fühle mich aber im Wasser sehr unwohl und hasse daher Kenterungen... Wie schön, dass es für die Lis ein 80kg-Ballastschwert gibt!


    Dann habe ich mehrere Jahre wegen der Nichtvereinbarkeit mit Beruf und Familie nicht mehr gesegelt und meine Jolle abgegeben.
    Nun, Ende Vierzig, möchte ich aber wieder aufs Wasser und meine beiden jüngeren Kinder (5 und 8 Jahre) mit zum Segeln nehmen und auch mal mit ihnen auf dem Boot übernachten. Ich habe bestimmt nicht alles gelesen und gesehen, was es über die Lis-Boote gibt, aber es ist ziemlich viel. Auch mit Lis-Seglern und Peter Gade hatte ich bereits informative und nette Kontakte.


    Nach gründlicher Überlegung habe ich mich für die Lis-FAMILY entschieden. Sie deckt die meisten Bedürfnisse ab. Als einziges Manko empfinde ich, dass man diese nur schlecht ausreiten kann. Aber da wird es ggf. später eine technische Lösung geben können.


    Erstmal brauche ich eine Boot und das sieht im Moment schlecht aus. Seit der Boot-Messe suche ich nun schon intensiv und habe bis jetzt aber kein einziges Angebot gefunden.
    Daher meine Frage an Euch: Möchte jemand seine gut erhaltene Family verkaufen? Oder kennt jemanden? Über eine PN würde ich mich freuen!


    Viele Grüße
    Kneit