Beiträge von Ralf

    Hallo zusammen,
    ich war gestern zum ersten mal in dieser Saison draußen :lol: .
    D.h. wie so oft auf der Rhederlaag bei Arnheim. Ich bin aber dieses Mal auch auf die Ijssel herausgefahren. Man hat ja jetzt einen AB, den man testen muss :cheesygrin:
    Als Info der Suzuki schiebt die Lis schon bei geringster Gasstellung, wie auch von Horstj schon beschrieben, zügig vorwärts. Auch zurück gegen den Strom keinerlei Probleme wegen zu geringer Leistung. Meine Geschwindigkeit habe ich jedoch nicht gemessen. Beim nächsten mal werde ich mein GPS mitnehmen und dann berichten. Das wird dann eine Tour nach Doesburg und zurück. Insgesamt ca. 12-14 km. Freue mich schon darauf. Auch über lautstärke kann man bei den geringen Tourenzahlen m.E. nicht wirklich meckern.
    Gruß Ralf

    Hallo zusammen,
    würde ich auch empfehlen. Der Schein ist m.E. so etwas ähnliches wie ein Fahrzeugschein/Eigentumnachweis. Ich habe meinen Antrag einfach zur KV geschickt. Die haben sich um den Rest gekümmert. Innerhalb von 2 Wochen war der Schein da. :D
    Ralf

    Hallo zusammen,
    gut dass ich erst in 8 Wochen 50 jahre alt werde :mrgreen:, also den Schnitt jetzt erst einmal stark nach unten drücken werde. Aus meiner Erfahrung heraus, übrigens auch als spätberufener, der erst seit ca. 2,5 Jahren segelt, kann ich die Lis-Family als einfaches, unkompliziertes Boot nur empfehlen. Die Vorteile bzw. Eigenschaften, die mich überzeugt haben sind in den vorangegangenen Statements schon geschildert worden. Ich kann diese nur bestätigen. Zum AB kann ich noch nicht viel sagen, da ich mir jetzt erst zum Winter einen Motor (Verbrenner Suzuki 2,5DF)gekauft habe, den ich in dieser Saison ausgiebig testen möchte. Bisher bin ich auf den Binnenseen in Holland ganz gut ohne klargekommen. Entweder an den Steg gesegelt oder gepaddelt. Das schult und/oder kräftigt ungemein ;). Jetzt sollen aber auch die Kanäle herhalten.
    Mein Segelpartner ist in der Regel meine Frau, die bis vor 2 Jahren von der Segelei völlig unbeleckt war und schwankenden Dingen sowieso nicht trauen wollte. Auf der Lis fühlte sie sich sofort wohl und sicher (Ein Grund ist sicher das hochgezogene Süll) . Mittlerweile kann sie es gar nicht abwarten wieder auf dem Wasser zu sein und auch wieder längere Touren mit Übernachtung auf der Lis machen. Wenn das mal kein Argument ist!. :bindafuer: .
    Uns hat die Lis auch bei stärkerem Wind nicht überfordert. Das Trapez habe ich auch wirklich nicht vermisst, wüsste auch nicht wirklich, wie ich es bei der Family anstellen sollte. Ich sehe sie eher als etwas behäbige, unkompliziert zu segelnde, für mich liebenswerte Wander- und Freizeitjolle.
    Mit Grüßen aus dem Münsterland
    Ralf

    Hallo zusammen,
    passt vielleicht nicht ganz in dieses Thema, aber zur Entscheidungsfindung bzgl. Motorisierung sicherlich hilfreich. Wie ich ja schon vorher mitgeteilt habe, habe ich mir im vorigen Herbst den Suzuki 2.5df für meine Lis zugelegt :P Mit meiner Frau bin ich zur Zeit viel auf der Rheeder Laag bei Arnheim unterwegs. Von dort führt die Oude Ijssel direkt bis ins Ijsselmeer. Die Oude Ijssel hat im Bereich Arnheim eine Strömungsgeschwindigkeit von ca. 4-6 km/h(Abhängig vom Rheinwasserstand).Mir ist bewusst, dass die Lis ca. 10km/h als Rumpfgeschwindigkeit hat. Das wären dann im ungünstigsten Fall ca. 4km/h Rückkehrgeschwindigkeit, von irgendwelchen Spitzen in Kurve, Engstellen etc. mal abgesehen. Reicht die Leistung des Suzuki aus, um nicht nur die Oude Ijssel herabzufahren oder geht es auch mit Rumpfgeschwindigkeit gegenan :roll:? Es wäre schön, wenn ihr mir mit euren eigenen Erfahrungen weiterhelfen könntet.
    Gruß Ralf

    Hallo Wolfgang,
    gruselig meine Schreibfehler im vorigen Kommentar :? . Zu den angefragten Lichtern kann ich nichts sagen, da ich bisher noch ohne feste Beleuchtung bin. Wenn nötig, nutze ich eine Taschenlampe mit Kurbel. Ob der Mast an der angefragten Stelle hohl ist, weiß ich nicht. Ich glaube da kann man sicherlich bei der Werft anfragen. Die haben mir bisher immer freundlich weitergeholfen. Oder vieleicht weiß es jemand aus dem Forum?
    Gruß
    Ralf

    Hallo zusammen,
    auch ich würde dir abraten durch die Decke zu bohren. Ich denke dabei an die Feuchtigkeit, die an deinem Kabel herunterläuft und den Drank hat jede Dichtung auszutricksen ;) . Ein Stecker wäre m.E. dort im Weg. Was wäre denn, wenn du dea kabwe einfach unter die Klappe über dem Niedergang einführst, dort ist bei meiner Lis Platz für soetwas. Darunter kannst du dann ja mit mit Stecksystemen weiterarbeiten und den Kabel bis zum Akku vernünftig führen.
    Grüße Ralf

    So, endlich entschieden :D,
    da bin ich nach langer Zeit wieder, um mitzuteilen, dass ich mir gestern nach langer Entscheidungsphase (ca. 1 Jahr in dem fleissig gesegelt wurde) einen Suzuki DF 2.5 für die Lis zugelegt habe. Der muss jetzt nur noch montiert werden. Bei mir ist die Heckkorbstütze im Weg. Ich denke, dass ich die Motorhalteplatte daher auf Abstandsstützen (ca. 10 cm lang)befestigen werde. Mal sehen wie die beste Lösung ist. Der Winter bietet ja genügend Zeit zum experimentieren. ;)
    Vielen Dank an alle, die wertvolle Tipps und Hinweise gegeben haben und bis bald. :)
    Ralf

    Hallo zusammen,
    hier eine Zeichnung, die bei den Papieren meiner Family dabei war. Mein ganzes Vorsegelssystem funktioniert so sehr gut. Bei der Abbildung der Talje :? nicht erschrecken.
    Diese ist in Wirklichkeit nur ca. 30cm lang. :)
    Vieleicht hilft es ja weiter.
    Gruß Ralf

    Hallo zusammen,
    ich möchte hier einmal meine Erfahrungen mit dem Halterner Stausee berichten. Meiner meinung nach ein schöner See auf dem sich sicherlich auch gut segeln lässt. Es gibt eine öffentliche, automatische Slipanlage auf die man sein Boot setzen muss. D.h. bei schwereren Booten wird es ziemlich schwierig. Die in der Anzahl begrenzte Segelerlaubnis kann man nach telefonischer Auskunft einfach beim naheliegenden Freizeitbad erwerben. Die Mitarbeiter dort waren auch gut informiert.
    Da ich meine Familiy nicht auf die Slipanlage setzen wollte/konnte, habe ich in einem umliegenden Verein nach weiteren Slipmöglichkeiten gefragt. Hier bekam ich nur negative Auskunft. Mit der Bemerkung Fremdsegler seien auch nicht wirklich erwünscht. :(
    Habe ich da nur jemanden getroffen, der mit dem falschen Bein aufgestanden war, oder ist das wirklich so? Das wäre schade für das schöne Revier und auch für die Seglergemeinschaft.
    Schön wäre, wenn mir jemand von anderen Erfahrungen berichten könnte.
    Gruß Ralf

    Hallo Tim,
    du schreibst in deinem Angobt von einem Aufbauschrank fürs Heck und einer selbstgebastelten Kuchenbude. Momentan denke ich gerade für meine Family über solche Dinge nach :roll: . Wie muss ich mir diese beiden Einrichtungen vorstellen? Vieleicht kannst du mir da Tipps geben.
    Ralf

    Sorry, dass ich mich erst jetzt melde. Manchmal fehlt einfach die Zeit. (baue gerade an einer neuen Garage/Bootsunterstand).
    Also Elektro finde ich ganz spannend, wobei Yaqueedo-Motoren auch nicht wirklich billig sind. Aber ich denke bei meinem Vorhaben unter Umständen auch längere Strecken auf Kanälen (niederländische Seen) verbringen zu wollen, mit der Unsicherheit keinen Landanschluss zum Laden zu haben bzw. längere Ladezeiten in Kauf nehmen zu müssen ist für mich wahrscheinlich ein Verbrenner die bessere Wahl. Der von Horstij vorgeschlagene Suzuki-Motor gefällt mir ganz gut. Aber gibt es da noch andere gute Produkte? Welche Motoren fahrt Ihr? Vielleicht kann mir noch jemand seine Erfahrungen schildern. Würde mich sehr freuen.

    Hallo Horstj,
    Dank dir für die vielen wertvollen Tipps. Ich bin jetzt um eniges schlauer als vorher. Vor allem hatte ich bisher nocht nicht das Motorgewicht im Auge. Zu deinem Schallproblem: Wir hatten vor Jahren im Flugmodellbau (bitte trotzdem weiterlesen) als großvolumige Motoren mit 62 ccm und mehr aufkamen (Modellgewicht ca. 10kg) ein ähnliches Körperschallproblem wie du es schilderst. Wir bekammen die Schwingungen, die zu dröhnenden Rümpfen und teilweise auch zu Rissen führten, nicht wirklich in den Griff. Abhilfe schaffte eine Entkopplung von Motor und Rumpf. D.h. wir haben die Motoren auf Schwinggummis gelagert. Dazu wurden die Motorbefestigungsschrauben durch Gummitüllen im Motorträger geführt. Das bracht schon einiges. Genial war dann eine Entwicklung von Gerhard Reinsch (Fa. Practical Scale ) mit Namen Hydromount. Hier wird der Motor komplett auf Schwinggummis gelagert. Die Resonanzschwingungen werden dann von Hydraulikstoßdämpfern aufgafangen. Ich habe dieses System selber. Es ist genial. Natürlich kann man diese Technik nicht eins zu eins übertragen, man würde sicher einiges modifizieren müssen. Die zuerst geschilderte Methode könnte leichter zu verwirklichen sein. Vielleicht lohnt es sich einfach mal daran entlang zu denken.