Beiträge von Hollis

    Moin allegro,

    das es bei einem Boot immer wieder Verbesserungsvorschläge gibt ist doch eigentlich ganz normal. Anheben der Pinne oder deren Arretierung sind auch keine neuen Erfindungen, sondern nur Anregungen wie man es besser oder auch optimieren kann. Ich kann auch eine Lis-Jolle oder Family mit der Werftausstattung segeln. Die Jollen werden von der Werft mit einer einfachen Ausstattung ausgeliefert. Ich kann da noch einiges nachträglich verbauen (Traveller, Genuaschienen, Trapez, Spi, Fockroller usw.) Es kommt halt darauf an, was will ich. Und dafür muss ich das Rad nicht neu erfinden.

    Dein Vorschlag mit dem Lenzbrunnen und den Soglenzern oder auch Elvströmlenzer mag ja nicht schlecht sein, aber sie lenzen auch nur wenn gesegelt wird also fahrt im Schiff ist und nicht im Hafen. Und mit der Dichtheit ist das auch ein Problem. Ich habe selbst die Erfahrung in einer anderen Bootsklasse damit gemacht.

    Einen kleinen Seitenhieb möchte ich noch machen, kaufst du dir ein neues Auto mit dem Technik von 1960? Oder doch lieber mit den Verbesserungen von 2020.


    Gruß Hollis :irre:


    Talente finden Lösungen, Genies entdecken Probleme!   :ill:

    ... also wer Probleme mit dem verstauen hat, beim Schiffsausrüster M. P. in Tucksdorf kann man einen Dachgepäckträger für das Kajütdach erwerben :roflrofl: . Preis 68,37 €.

    Der krumme Preis ergibt sich durch die Mehrwertsteuersenkung................................................ Dummes Zeug aus :klatsch: .



    Viel Spaß bei der Bestellung, Hollis :irre:


    Niveau ist keine Creme und Stil nicht das Ende eines Besen!  :ill:

    ... wie ich schon einmal in einem früheren Eintrag geschrieben habe, habe ich über dem unteren Ende des Mastes und dem Masttop einen Skisack gezogen. so war der Mast größtenteils gegen Schmutz und Verlust von Beschlagteilen geschützt. die Skisäcke gab es für kleines Geld bei Intersport. Segelkollegen haben sich sogar einen langen Überzug für den ganzen Mast von ihren Frauen nähen lassen. konnte aber nur verwendet werden, wenn die Salinge aus diesen Drahtseilen waren.

    Wie Harald schon berichtete, habe ich auch so manchen Sicherungsring oder auch andere Gegenstände zum Erdmittelpunkt geschickt :cursing: . Manche Arbeiten soll man doch an Land ausführen :thumbup:. Aber aus Schaden wird man ja klug ;(.


    Gruß Hollis :irre:


    Jeder Fehler erscheint unglaublich dumm, wenn andere ihn begehen :ill:

    ......Auf-und Niederholer könnte man ja länger lassen. Ich sehe nur in der Möglichkeit des anheben der Pinne, dass man auch wieder schnell steuern kann. Auch während des segeln wäre die Möglichkeit dies zu machen. Zwar nicht bei Stärke 6 aber beim Kaffeesegeln bestimmt. Auch im Hafen hätte man bei einem Jollenkreuzer oder der Family mehr Platz in der Plicht.


    Gruß Hollis :irre:

    ... Frage, nimmst du die Wanten und das Stag immer ab? Was für einen Sinn hat das? Bei mir blieb immer alles am Mast angeschlagen und mit Gummi-Zeisingen befestigt. Die Zeisinge kann man leicht selber herstellen, Gummiseil als Meterware gekauft, im Baumarkt Rundstäbe, Gummi auf gewünschte Länge abgeschnitten,(mit einem Heißschneider und wenn man den nicht hat, ein einfacher Lötkolben tut es auch), an dem einen Ende ein Webleinstek geknotet, am anderen Ende ein Stück Rundholz (in dem vorher ein passendes Loch mittig gebohrt wurde), Achtknoten, fertig.

    Es müssen nicht immer Sachen aus den " Fachgeschäften " zum teuren Preis sein.


    Hollis :irre:    

    Backskistendeckel:

    ... eine Möglichkeit , den Ruderkopf zu verändern. Wenn man die Pinne nach oben anheben könnte bzw. klappen. So könnte man ohne große Schwierigkeit den Deckel anheben und den Inhalt aus der Backskiste nehmen. Zur Not kann noch eine Sicherung angebracht werden so das die Pinne beim segeln sich nicht nach oben schiebt.


    Hollis :irre:

    ... ich habe immer wenn ich ein Lager gewechselt habe, soweit die Radmutter angezogen das sich das Rad noch gut drehen ließ. Bei den Kronenmuttern mit Splint dann soweit zurück gedreht bis ich den Splint durch stecken konnte. Anschließend das Radspiel geprüft, dass ganze mit Fett aufgefüllt, Staubdeckel drauf fertig. Wichtig immer beide Lager wechseln, innen wie außen.

    Hat immer gut geklappt.

    Lager hab ich immer bei uns in der Stadt gekauft, wir hatten das Glück das hier eine Vertretung von FKS-Lagern war. Hatten eine gute Beratung und gute Preise. Nachteil war, wenn man die Größe nicht wusste. Also erst altes ausbauen und Nummer merken und notieren.


    Gruß Hollis :irre:

    .... Ich mache es immer so, indem ich die Staubkappe abziehe das alte Fett entferne so weit ich drankomme. anschließend fülle ich alles wieder mit Heißlagerfett auf. Hab damit gute Erfahrungen gemacht, und keine Lagerschäden mehr gehabt. Und wenn ein Lager zu viel Spiel hat wird es nachgezogen bzw. getauscht.


    Hollis :irre:

    ...ich würde auch als Geschäftsmann vom Tausch eines Radlagers abraten, bei einer Achse kann ich mehr verdienen.

    Und welcher gesund denkender Mensch führt schon eine Achse auf Reisen mit? Der Schaden tritt auf einer Fahrt auf und nicht zu Hause auf dem Hof.

    Vertraue nicht darauf das dein Trailer 10 Jahre keine Mängel aufweist, es kommt natürlich auch auf die Kilometer an die gefahren werden.

    Ich möchte einmal wissen was der Hersteller sagt wenn sie erfahren, dass ein Schaden nach sagen wir mal 5 Jahren eingetreten ist. Mangelnde Wartung oder falsch konstruiert?


    Gruß Hollis :irre:

    ... mit dem verschweißen der defekten Radlager bei meinem Lagerschaden auf der Autobahn war der äußere Ring des inneren Lager in der Radtrommel fest. Mit Hammer und Meißel war er nicht zu lösen. Nachdem ich meine 32 mm Nuss die genau den selben Aussendurchmesser hatte, zum ausschlagen geopfert hatte, ließ sich das Teil ausschlagen. Von da an werden bei mir die Lager bei jeder Pause auf Fettaustritt bzw. Wärme kontrolliert.

    Eine Idee hätte ich da noch, dass man die Temperatur während der Fahrt ablesen kann, ähnlich wie beim Reifendruck des Zugfahrzeugs.


    Hollis :irre:  

    Na, ich würde die Radlager nicht vernachlässigen. Bestimmt fährst du mal in Urlaub und nimmst das Boot mit. Da würde ich schon die Radlager warten. Ich hatte mal das Vergnügen auf einer Rückfahrt von Dänemark in Höhe Bremen-Brinkum das mich das linke Rad vom Trailer überholte. Es ist zwar nichts passiert aber es kommt nicht gut. Hört sich zwar komisch an aber zum Glück habe ich immer Ersatzlager bei. Da hat sogar der ADAC gestaunt.

    Was ich auch sehr wichtig finde, die Räder des Trailers auswuchten lassen. Teilweise haben die Trailer kleine Räder die schon enorme Umdrehungen machen müssen. Eine noch so geringe Unwucht sind bei 80 Km/h schon eine große Belastung der Lager.

    Es ist schon so, wie mein Trailer-Händler einmal sagte: " Boote für teures Geld und der Trailer darf nichts Kosten."

    Und alle zwei Jahre TÜV, bei uns schauen sie ganz besonders auf die Radlager und haben da auch oft was zu bemängeln.


    @: beim Kurbeln muss aber das Stützrad auch über Steine und Matsch, was das kurbeln noch erschwert. :mukkies:


    Hollis :irre:

    Ich habe schon vor zig Jahren hier im Forum geschrieben das es keine dichten Radlager gibt. Für mich sind sie nur Wasser geschützt in dem man das ganze mit Fett voll presst. Auch das viele Gespannfahrer mit warmen bzw. heißen Lagern ins Wasser fahren. Der Effekt ist von Harald ja gut beschrieben.

    Um auf das Foto mit der Slippstraße zukommen, warum kann ich da nicht mit dem Auto ziehen? Wenn das Boot auf dem Trailer steht, Seil befestigen, bis zur Kurve fahren anhalten, zurück fahren Seil verkürzt erneut befestigen und weiter ziehen. Ich verstehe nicht warum ich die Kupplung dabei schleifen lassen muss. machst du das beim anfahren an einer Steigung auch? Und wenn du dein Boot und Trailer beim ziehen beobachten möchtest fahr rückwärst die Straße hoch, denn jeder PKW hat auch vorne eine Zugöse.

    Es gibt auch noch eine Möglichkeit um nicht mit dem Trailer ins Wasser zufahren, Harbeck bietet auch Trailer mit Slippwagen an. Ich persönlich habe damals meinen Trailer von Heinemann umgebaut, so das ich die Lis-Jolle mit dem Slippwagen trailern konnte.

    Die Stecker der Lichtleiste wurden bei mir angebohrt und mit Harz ausgegossen, so konnte kein Wasser eindringen. Meiner Meinung ist es auch wichtig die Verbindung zwischen Fahrzeug und Trailer zu trennen, bei den heutigen Fahrzeugen spielt sonst die ganze Elektronik nicht mehr mit.


    Hollis :irre:

    Frage, wer lässt 30 Sekunden und länger eine Kupplung schleifen?


    Ich habe mir einmal den Spaß erlaubt auszurechnen wie oft ich die Kurbel einer Winde drehen muss um 10,- m Gurt auf zu wickeln. Angaben stammen von AL-KO Gurtwinde mit 900 KG Hebegewicht. Pro Umdrehung 25-55 mm Gurtlänge, ich habe ein Mittelwert von 40 mm zu Grunde gelegt. 1,00 Meter = 25 Umdrehungen,

    10,00 Meter = 250 Umdrehungen, bei 25,00 Metern = 625 Umdrehungen. Fazit, die Muckibude kann ich mir sparen.

    Wenn das Boot gut auf dem Trailer liegt, dann kann ich es doch auch mit dem Fahrzeug und langem Seil ziehen, auch kann ich jeder Zeit anhalten um das Boot zu reinigen.


    Hollis :irre:

    Moin auch,


    ich kann Dirk nur in Bezug auf den Verschleiß der Kupplung zustimmen. Wenn man sich das Gewicht der Lis mit Trailer anschaut, ist das doch ein Leichtgewicht. Vielleicht an die 450 KG - 500 KG. Wenn ich das Auto mit fünf Personen besetze und noch Gepäck mitnehme komme ich auf ein höheres Gewicht. Und dann müsste ich nach jeden Urlaub in den Bergen um meine Kupplung bangen.

    Meine Kupplung hat 190 000 Km auf dem Buckel und keine Probleme, obwohl der Trailer mit Boot auf 1300 KG kommt. Im Jahr slippe ich so um die zwanzig mal.

    Zu der Idee mit dem Kupplungskopf und der Winde kann ich nur sagen, so eine Konstruktion habe ich mir vor Jahren schon gebaut (damals noch Lis-Jolle). Meine Erfahrung auf einer Slipp-Anlage gut, aber beim slippen an Ufern ohne feste Fahrbahn (Kies) eine Plagerei.

    Zu der Winde, gute Winden haben immer eine Bremse die beim loslassen der Kurbel bremst. Andere Winden sind Billig-Produkte, oder kommen aus Fern-Ost.

    Was auch beim slippen sehr praktisch ist, ein Laufsteg auf dem Trailer. Eine günstige Variante ist, aus Terrassendielen die mit U-Bügeln am Trailer montiert werden, nie mehr nasse Füße.


    Gruß Hollis :irre:


    Talente finden Lösungen, Genies entdecken Probleme! :ill:

    Tach auch,


    also ich würde an deiner Stelle die Wanten kürzen ( im Wantenhänger verstellen). Wenn du noch Wantenspanner montiert hast ändern auf Wantenhänger. Damit dein Boot Höhe läuft musst du schon mit Mastfall nach achtern fahren. Beim Mastfall nach vorne bist du bei achterlichen Winden schneller.

    Wie Sonnenschuss schon schrieb, Fockfall mit in die Stagreiter einhängen.

    Belegst du dein Fockfall vorne über dem Fockroller, oder am Mast. Wenn du es am Mast belegst kannst du natürlich nicht das Fockfall mit in die Stagreiter einhängen.

    Ich persönlich habe immer ob Genua, Fock ein Stahlseil im Vorliek gehabt, alles ohne Stagreiter und das Vorsegel wurde "Freifliegend" gesegelt. Das Fall wurde am Mastbelegt. Das Vorstag hatte nur den Zweck das der Mast beim Vorsegelwechsel nicht umfiel.

    Um richtig "Power" auf das Vorliek zu bekommen hatte ich noch eine Talje am Fockfall angebracht.


    Auf Bild eins sieht man den Mastfall nach achtern.

    Bild zwei Fockroller mit gerollter Genua.

    Bild drei, Fockroller die Gelbe Leine ist zur Belegung des Vorstags die nach achtern geführt wird und neben dem Mast belegt wird, so konnte der Mast auch Einhand gelegt werden.

    Bild vier, Talje des Fockfalls am Mast.

    Auf dem letzten Bild sind die Wantenhänger zu sehen.



    Tach auch,


    die Trapezdrähte werden wie die Wanten auch durch einen Bolzen der mit einem Ringsplint gesichert ist befestigt. Ich habe leider kein Foto davon. Die Wanten sind doch an einem dreieckigen Beschlag (stabiles Blech) angeschlagen, dass einige Löcher hat. Und wie die Wanten angeschlagen oder befestigt sind so werden auch die Trapezdrähte befestigt.


    Gruß Hollis :irre:

    Wenn fest WD 40, wenn locker Panzerband.

    Was so ein bisschen WD40 und etwas Liebe machen - so wie von Cora beschrieben, ist da eine Feder und man kann das Auge verdrehen - nun fängt alles an, Sinn zu machen. Sorry für meine Unbeholfenheit - bin ich normal gar nicht aber ich konnte mir nicht vorstellen, dass das zum verdrehen gebaut ist. Danke also. Bleiben noch die Salinge - heißen die so? Mit den schwarzen Griffen zum trimmen, richtig? Wo gehören die dran und wie?

    Tach auch,


    jau, an diesen Beschlag, ich glaube man nannte ihn Federreffer habe ich gar nicht gedacht. Diese Beschläge wurden ja bis kurz vor der Entdeckung Amerikas verbaut :cursing:. Dann hat sich ja die Sache erledigt.


    Gruß Hollis :irre:



    Meinst du mit den schwarzen Griffen, die Griffe vom Trapez? Die Trapezdrähte werden oben an dem Beschlag am Mast angebracht, an dem auch die Wanten angeschlagen sind. Unten am Boot werden sie mit einem Gummistropp angeschlagen.




    Auf Bild 2 & 3 ist eine Talje zu sehen die dazu diente, die Trapez Länge auf die Entsprechende Körpergröße des Vorschoters anzupassen. Man munkelt auch, dass der Vorschoter zum trocknen daran hängen musste :ertrink: . Auf den Fotos ist das gelbe ein Gummistropp, bei mir wurde er durchs Deck bis zum Heck geführt, damit beim ausreiten der Stropp genug Länge hatte. Auf dem zweiten Foto ist ein Inspektions-Deckel zu sehen, er wurde benötigt weil alle Beschläge von mir mit Alu-Blech unterlegt wurden. War zwar oft schwierig, aber mit einem Gelenk an jeden Finger klappte es :zustimm:. Bitte nicht alles ernst nehmen.


    Grüße aus dem Pott, Hollis :irre:


    Auch Wolkenkratzer haben mal als Keller angefangen. :ill: