Beiträge von Hollis

    Hallo Harald,


    aber darauf achten, das dass Plus Kabel (Rot) auf der Backbordseite verlegt wird. Denn Rot bei Rot. :thumbsup:

    Na ja ein bisschen Spaß :clown: muss sein. Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende und viel Vergnügen beim werkeln.


    Gruß Hollis :irre:

    Moin auch,


    Karl-Heinz schrieb, dass bei den Polyfalken das Cockpit auch nach starken Regenfällen kein Wasser im Boot steht.

    In den 1990 Jahren bin ich oft mit einer Schule (Arbeitsgemeinschaft segeln) in Balk auf dem Slooter-Meer gewesen. Zur Ausbildung hatten wir immer einige Polyfalken (Jachthaven "Lutsmond") geordert. Soweit ich mich daran erinnern kann, waren an den Falken an der Back- bzw. Steuerbordseite Elvström-Lenzer verbaut. Im Plichtboden war ringsherum eine Rinne. Nach dem segeln wurden die Lenzer geöffnet und Regen oder sonstiges Wasser wurde immer gelenzt. Dies klappte aber auch nur weil der Plichtboden ein ganzes Stück über der Wasserlinie liegt.

    Beim segeln konnte überkommendes Wasser durch öffnen der Elvström-Lenzer, (durch die Wirkungsweise eines Injektors) gut abgeleitet werden.

    Ich habe einmal ein altes Fotos rausgesucht, ist zwar nicht so gut zu erkennen, der Lenzer sitzt in der unteren weißen Linie, etwa in Höhe der Großschot.


                                   


    Gruß Hollis :irre:

    So, man lernt nicht aus,


    hab mich schlau gemacht. Der Pfeil zeigt an in welcher Richtung die Kugel zu demontieren ist, falls gereinigt werden muss.


    Gruß Hollis :irre:

    Moin,


    ich bin immer noch auf der Suche nach einem Ventil, dass durch eine Feder automatisch schließt. Ich habe zwar einige gefunden doch der Durchmesser ist zu gering (DN 10 - 15). Sie haben oben einen Hebel , an dem man eine Leine binden könnte und diese aus der Backskiste durch eine passende Bohrung nach außen führt uns dort belegt wird.

    Leider nicht der richtige Durchmesser.


    Gruß Hollis :irre:

    Verstehe ich zwar nicht ganz, aber es soll so sein. Es ist doch eigentlich egal von welcher Seite das Wasser fließt. Die Kugel sperrt den Durchfluss und dieser wird doch nur durch eine 90 Grad Drehung der durchbohrten Kugel freigegeben. Die Größe der Bohrung, der Kugel, bestimmt doch den Durchfluss.

    Beim laminieren dürfen aber auch nur die Enden vom Rohr laminiert werden. Sonst wird es schwierig den Hahn auszubauen, denn die Überwurfmuttern haben ja nur eine begrenzte Öffnung.


    Gruß Hollis :irre:

    Moin auch,


    bei einem Kugelhahn brauch ich doch nicht auf die Flussrichtung achten. Ist doch egal, es ist doch kein Ventil.


    Gruß Hollis :irre:

    .....Veto, da muss ich doch widersprechen,


    wenn du soviel Wasser ins Boot bei Gleitfahrt bekommst, wie lange braucht es denn dann bis das Wasser durch Lenzer Ausführung 3/8" abgelaufen ist. Die Maße von 3/8" oder DN 10 sind Außen ca. 16,5 mm bei einer Wandstärke von 2 bis 2,5 mm habe ich doch einen sehr geringen Innendurchmesser. Da das Wasser ja nicht durch Druck (Pumpe) oder ähnliches nach außen läuft wird es einige Zeit brauchen um abzulaufen. Wenn das Boot sich noch in Fahrt befindet könnte der Wasserdruck von außen das ablaufen auch noch behindern. Warum hat die Werft denn die Lenzschläuche gegen HT Rohre geändert. Ich kann mich noch daran erinnern, dass es mit den Schläuchen eine Ewigkeit dauerte, es kam mehr Wasser in Gleitfahrt ins Boot, als durch die Lenzer ablief.

    Nasse Schoten, Ausreitgurte und Tampen usw. wirst du immer haben, denn Wasser kommt beim segeln immer über, ist halt Jollen segeln.

    Wie sieht es denn aus, wenn das Boot Lage schiebt, das Wasser zur Lee-Seite läuft, klappt es dann auch noch mit dem lenzen?

    Wie sieht es aus wenn man mit zwei Personen segelt, Wasser überkommt (Gewicht), oder das Gewicht des Gepäck, die Lis tiefer ins Wasser drückt, wieviel Spiel hab ich bis ich mit den Einläufen unter dem Wasserspiegel komme?

    Alles so Sachen über denen ich nachdenke.


    Gruß Hollis :irre:

    Lenzrohre,


    moin Leute, die Überlegung, die Lenzrohre ganz entfallen zu lassen, ist meiner Überzeugung nach keine gute und richtige Lösung. Bei allen Jollen oder zumindest die meisten sind die Lenzer achtern. Wenn beim segeln Wasser überkommt nützen mir die Lenzer vorne gar nichts. Das Wasser fließt bzw. wird nach achtern gedrückt und vorne sind auch noch die Kugelhähne dicht.

    Nach einer Kenterung habe ich auch nicht die Möglichkeit das Cockpit trocken zu segeln.

    Ich habe neben der Lis-Jolle auch noch einen Jeton gehabt, Bei diesem Typ sind Elvström-Lenzer im Plichtboden verbaut. Sind auch nicht immer dicht aber nach einer Kenterung ist alles schnell wieder trocken. Trotzdem standen Überlegungen im Raum, ein Lenzrohr im Spiegel einzubauen. Ich kann aber nicht sagen ob es sich durchgesetzt hat.


    Viel Spaß bei euren weiteren Überlegungen und viele Grüße, Hollis :irre:


    Freundschaft ist, wenn einer dich für gutes Schwimmen lobt, :ac90024b: nachdem du beim segeln gekentert :ertrink: bist...........:ill:

    Zu der Überlegung mit den Rückschlagklappen,


    das Ganze wird nicht funktionieren. Denn es ist kein Gefälle in der Leitung, bei wenig Wasser öffnet die Klappe nicht zu wenig Druck. Bei Verunreinigung der Dichtflächen sind diese Klappen auch nicht mehr richtig dicht.

    Wartungsarbeiten können nur am Land ausgeführt werden, denn der Deckel muss zum Beispiel bei einer Reinigung abgenommen werden und dies geht nur wenn ich im achteren Bereich der Lis bin und dann sind die Auslässe unter Wasser und die Backskiste läuft voll.

    Ich bin der Meinung die Lenzrohre verkleinern (DN 40) und Gummibirnen als Verschlüsse verwenden. Die Dichtflächen der Lenzrohre etwas anfräsen und ganze mit einem Wasserbeständigen Fetten einreiben, damit die Gummis nicht festkleben.

    Wenn beim segeln die Lenzrohre mit ihren Auslässen nur ein bisschen unter dem Wasserspiegel liegen (durch viel Urlaubsgepäck usw.) und nur etwas Wasser im Cockpit ist werden die Klappen nicht öffnen, denn der Gegendruck ist höher.

    Vorteil der Klappen, es können keine Mäuse durch die Lenzrohre ins Boot kommen :gut:


    Gruß Hollis :irre:

    Tach auch,


    ich habe gerade einmal nachgesehen, die blauen Lenzbälle werden von verschiedenen Firmen angeboten. Sie haben einen Durchmesser von 60mm, haben einen Edelstahlsplint zum anschlagen einer Leine oder Gummistropp. Die Preise schwanken zwischen 16,00 € und ca. 21,00 €.

    Ein Anbieter zB. Compass, aber auch sehr teuer, günstiger Segelservice. com.


    Gruß Hollis :irre:

    Hallo Harald,


    erst einmal eine Frage. Welche Lenzbälle (Gummibirne) hat hat den deine Lis? Die blauen oder die Schwarzen? Gade verwendet für die Lenzrohre, HT Rohr DN 50. Für die schwarzen Gummibirnen sind diese Rohre zu groß. Die Bälle ziehen sich in die Rohre und lösen sich nicht aus den Rohren wenn die Gummistrops gelöst werden.

    Mein Vorschlag hier wäre, die Lenzrohre verkleinern. HT Rohre mit DN 40 reichen vollkommen aus.

    Bei meiner ersten Lis-Jolle habe ich die damals üblichen Lenzschläuche (Plastikschläuche 3/4") demontiert und 40 HT Rohr einlaminiert. Mit den schwarzen Gummibällen klappte das ganz gut. Außerdem habe ich keine Gummistrops verwendet sondern 6 mm Leine die ich für jedes Rohr einzeln in belegen konnte.

    Bei der zweiten Lis waren werftseitig 50 mm Rohre verbaut die mit den blauen Bällen verschlossen wurden. Die Gummistrops wurden gegen Leinen ersetzt und auch wieder in Klemmen belegt.

    Klappte ganz zu meiner Zufriedenheit.

    HT Rohr hat auch den Nachteil, man kann es nicht Kleben. Tangit, Dytex oder auch andere Kleber halten nicht.

    Du schreibst das U-Rohr besser wäre. Ich kenne das Rohr (Material) nicht. Ich kenne nur das GF-Rohr welches man kleben kann und es gibt auch Kugelhähne usw. dafür. Diese Rohre gibt es auch als Druckrohr was wir in Kälteleitungen wie auch beim Schwimmbecken für Filterleitungen verarbeitet haben.

    Den Nachteil bei der Ausführung sehe ich darin, wenn ich lenzen möchte Backskistendeckel auf machen, geht aber nicht Pinne im Weg. Wenn dann noch Leinen und sonstiges Zubehör in der Backskiste sind könnte es schon etwas schwierig werden.

    Alleine schon das Problem mit der Pinne, sehe ich beim segeln als ganz großes Problem.

    Bei der Verklebung des Materials muss ich die Klebestellen erst mit Reiniger dann mit Anlöser und dann kann erst der Kleber verwendet werden. Nur einmal verklebt, keine Korrektur mehr möglich.

    Meine zweite Frage ist, wie weit ist die Werft eigentlich mit der hochklappbaren Pinne gekommen? Mein Vorschlag ist, auf den Ruderkopf eine U-Schiene montiert und die Pinne darin mit einem Bolzen oder Schrauben montieren. Vielleicht noch eine Sicherung anbringen, so das sie nicht beim segeln mal hochklappt. Die Kosten sind gering und ich kann den Alten Ruderkopf weiter verwenden.


    Bei den ganzen Änderungen brauchen wir bald ein neues Typenzeichen im Segel, einen Akkuschrauber (nee war Spaß)


    Gruß Hollis :irre:

    Hallo zusammen, ich habe euere Ausführungen zwecks lenzen des Cockpits verfolgt. Ich habe mir da mal einige Gedanken gemacht. Da ich gelernter Heizungs und Lüftungsbauer bin frage ich mich, wie sieht es denn aus wenn die Flexschläuche mit Salzwasser in Verbindung kommen? Hergestellt wurden sie, für den Einbau in Heizungsanlagen, bei denen ja einfaches Brauchwasser/Trinkwasser verwendet wird.

    Was mich auch noch interessiert wie verhält sich ein Edelstahl-Kugelhahn im Salzwasser? Warum werden auf Yachten für diese Zwecke Messingventile oder auch Rotgussmaterial verbaut bzw. Kugelhähne.

    Oder ist die Herstellung dieser Artikel durch V-Material zu kostspielig? Fragen über Fragen, wer kann sie beantworten?


    Gruß Hollis :irre:

    Tach auch,


    wer lesen kann und den Text auch noch versteht ist klar im Vorteil. Sonnenschuss schrieb, selbst die Formel muss man lange suchen. Darauf hin habe ich geschrieben, dass man unter Google wie auch Wikipedia die Formel findet und auch erklärt bekommt.

    Wenn es Cora nicht interessiert ok, man muss es ja nicht lesen.

    Es war nur ein Hinweis von mir und vielleicht hat ja jemand anderes daran Interesse.


    Gruß Hollis :irre:


    Was nennen die Menschen am liebsten dumm? Das gescheite was sie nicht verstehen! :ill:

    Hallo Peter,


    sehr gute Segel für deine Lis kannst du auch über den Segelmacher Beilken bzw. North-Segel erwerben.

    Ich selber habe von den beiden wie auch von De Jong Tücher gesegelt.

    Ich kann nur sagen, mit den Segeln von North kamen die anderen nicht mit. Ist aber auch eine Sache des Preises.


    Gruß Hollis :irre:



    Ein guter Skipper kann mit Schäkeln, sogar ein neues Segel häkeln..............:ill:

    Tach auch,


    den Klappmastbeschlag kann man(n) auch leicht selber bauen. Drei bis vier Millimeter Edelstahlblech, Löcher bohren, zwei Schweißnähte fertig.

    Wenn man die Schweißnähte nicht selber ausführen kann, in der Nähe ist bestimmt eine Firma die solche Arbeiten ausführen. Es ist auf jeden Fall kostengünstiger wie ein gekaufter von der Werft.

    Auf keinen Fall würde ich den Beschlag mit Schrauben oder noch einem Blech von innen, als Verstärkung montieren. Ich habe an meinen Lis -Jollen immer Popnieten verwendet. Im Falle wenn, zB. sich eine Wante verabschiedet und der Mast sich zum Erdinneren neigt, sind die Nieten immer die Sollbruch-Stelle, bei einer Verstärkung reißt das Dach bzw. Deck.


    Schöne Grüße aus dem Pott, Hollis :irre:


    Jeder Fehler erscheint unglaublich dumm, wenn andere ihn begehen..... :ill:

    Tach auch,


    Der Taljenspanner oder auch Bierkasten genannt ist nichts anderes als eine Talje, nur Rollen kleiner und alles in einem Kasten untergebracht.

    Es gibt ihn in unterschiedlichen Längen, je nach dem wofür er gebraucht wird.


    Gruß Hollis :irre:

    Sonnenschuss


    nee, der Mastfuß stößt nicht an den Schäkel, es war ein gedrehter Schäkel und der Mastfuß geht dran vorbei. Die einseitige Belastung spielt keine Rolle, der von mit gebaute Klappmastbeschlag ist stabil genug.


    Hollis :irre: