Beiträge von demosthenes

    "George" schrieb:

    (Lediglich der Link will nicht mehr...)


    Der Link verwies auf ein Bild in einem längeren Bericht, den ich mal über das Refit meiner inzwischen 44 Jahre alten LIS geschrieben hatte und den irgendein unfreundlicher Mensch hier später mal ohne Kommentar gelöscht hatte.

    "Philou" schrieb:

    Was mir allerdings sehr schwer erscheint sind die rutschfesten Flächen.... Wie soll ich die denn anschleifen
    und wieder rutschfest machen ?


    Ich habe die rutschfesten Flächen einfach mit meiner "normalen" Farbe übergestrichen, habe vorher nur etwas feinen Sand zugesetzt.


    Entweder nimmst Du Vogelsand aus der Zoohandlung oder - noch besser - einen speziellen "Sand", der für genau diesen Zweck im Farbenhandel zu bekommen ist (nach meiner Erinnerung von Hempel).


    Damit kannst Du alles rutschfest gestalten, egal, ab da ein Waffelmuster vorhanden ist oder ob es vorher "glatt" war.

    "hans" schrieb:

    von anderen lernen!!!


    warum haben wir das nicht????



    Wirklich eine gute Frage, denn so etwas kann ja spannend sein - selbst wenn die regionale Verteilung der Reviere nicht sooo spannend ist wie hier im Beispiel.

    "hans" schrieb:


    Als Beispiel möcht ich den "Tornado" erwähnen, eine Olympiaklasse, bei der sich im Laufe der letzten Jahre einige Abwandlungen ergeben haben.
    Änderungen im Jahr 2000: 2tes Trapez für den Steuermann, Gennaker, Segelfläche von Groß und Fock vergrößert...
    Anderungen im Jahr 2005: Karbonmast...


    Die Darstellung ist richtig.


    Allerdings zeigt gerade das Beispiel des Tornado - und ähnlich gilt das auch für andere Klassen - dass die Neuerungen meist die Geschwindigkeit erhöhen.


    Alte Boote dürfen also gern ohne Vergütung mitsegeln, haben nur schlechtere Chancen - deshalb ja auch die Änderung des Yardstickwertes - sodass sich niemand über die Teilnahme beschweren wird.


    Bei den Klassenvorschriften der LIS ist aber nicht erkennbar, ob die "neuen" und vorschriftskonformen Boote schneller sind oder ob die Veränderung der Maße nur werftinterne, konstruktive Gründe hatten, möglicherweise also hier die "alten" Boote schneller sein könnten.


    Da es nur relativ wenige LIS gibt, hat sich sicher auch nie jemand die Mühe gemacht, festzustellen, ob alte und neue Boote "eigentlich" unterschiedliche Yardsticks haben müssten und auch auf der Site der Werft gibt es keinerlei hilfreiche Informationen zu diesem Thema.

    Danke für die ausführliche Antwort - das klingt ja wirklich kompliziert.


    Da ich mit meiner LIS normalerweise auf der Unterelbe oder auf See segele, kenne ich solche Spielereien nur aus Erzählungen und glücklicherweise nicht aus der Praxis.


    demosthenes

    "Hollis" schrieb:

    ....Zum befahren des Sees benötigt man eine Segelerlaubnis.


    Klingt ja spannend, aber warum bitte braucht man dort eine "Segelerlaubnis"?


    Geht es dabei nur um die Einnahmen?


    Und gibt es dort soviele "Gäste", dass sich das Inkasso wirklich lohnt?


    Oder muss dort "jeder" zahlen, also auch Du, der Du da ja offensichtlich dauerhaft "liegst".


    Und gibt es dort eine Art Wasserschutzpolizei, die die Erlaubnisse kontrolliert?

    Mein Navigationsgerät, das ich auch auf dem Motor- und dem Fahrrad, im Auto, beim Wandern und NATÜRLICH beim Segeln benutze, zeigt mir auch die Tide am jeweiligen Standort an, während ich ein internetfähiges Notebook auf der LIS sicher nicht dabei habe.

    @Peter:


    Mir macht das Segeln mit meiner LIS viel Spass, auch wenn sie nicht den Klassenvorschriften entspricht.


    Allerdings, um bei Deinem Vergleich zu bleiben, sind andere Maße des Schwertes oder eine andere Verteilung des Auftriebs nicht ganz mit der zusätzlichen Anhängerkupplung zu vergleichen, sondern eher mit einem anderen Motor, einer veränderten Karosserie und einem völlig anderen Reifenformat.


    Natürlich ist die WELANGA (LIS G4) grundsätzlich noch eine LIS, unterscheidet sich aber schon optisch und auch im technischen Detail deutlich von den in den "Vorschriften" beschriebenen Booten.


    Da die meisten LIS nach meinem Eindruck ohnehin nie bei Regatten benutzt werden, empfinde ich die pingeligen Vorschriften als ärgerlich, zumal ältere LIS in keiner Weise dem hier gesetzten Standard angepasst werden können, da es hier eben nicht nur um irgendwelche Anbauten geht, sondern um sehr grundsätzliche Unterschiede.


    demosthenes

    Hallo Hans,


    ich verstehe Deinen Frust, dass sich trotz all Deiner Bemühungen etwa bei lisistklasse sehr wenig tut und teile Deinen Kummer.


    Selbst bin ich gern zu Aktivitäten bereit, egal ob im offenen Blog oder dem Forum einer KV, obwohl ich, wie Du ja kürzlich feststelltest, nicht einmal Mitglied der KV bin.


    Grund dafür ist nicht mangelndes Interesse, sondern die Tatsache, dass meine LIS nicht den Klassenvorschriften entspricht - wie Deine ja auch - sie nach Definition der KV also "eigentlich" gar keine richtige LIS (mehr) ist.


    Bei den nach meinem Eindruck nur rudimentären Regattaaktivitäten in Kreisen der LIS-Segler empfinde ich solch "enge" Regeln als eher unfreundlich und kann dafür auch keinen stichhaltigen Grund erkennen.


    Warum also sollte ich Mitglied in einem solchen Verein werden?


    demosthenes

    Hallo Hans,


    ich persönlich finde das Forum auch nicht sonderlich ergiebig - um es mal vorsichtig zu formulieren.


    Da ich in verschiedenen Foren im Netz selbst aktiv bin, kann ich guten Gewissens schreiben, dass ich auch hier sicher auch aktiver wäre, wenn ich nicht bei gelegentlichen Ausflügen zur KV regelmässig nur irgendwelche Uralt-Einträge vorfände.


    Grosse Regattaberichte sind hier sicher nicht zu erwarten, weil viele LIS-Segler damit nichts am Hut haben oder - wie wir beiden - mit LIS unterwegs sind, die aus Altersgründen nicht mehr den KV-Vorschriften entsprechen, aber "technische" Diskussionen und Tipps und Reise- und Erfahrungsberichte wären sicher für eine grössere Gruppe von Interesse.


    Wenn Du weiter oben bemäkeltest, dass von der "Gruppenfahrt" in die Niederlande bisher weder ein Bericht noch Bilder publiziert wurden, dann kann ich dem voll zustimmen.


    demosthenes

    "hans" schrieb:

    Die Zahl der eingestellten Themen, der Beiträge, der täglichen Besuch sprechen für sich.


    Ich verstehe ja, dass Du auf Dein "Kind" stolz bist, aber mit der Zahl der Besuche und Beiträge bin ich persönlich noch nicht ganz zufrieden.


    Vielleicht wird das ja etwas besser nach dem Ende der Segelsaison, wenn wieder mehr Zeit für das Surfen im Netz besteht?

    [/quote]Ich bin nur nicht ganz sicher soll ich Wanten machen lassen die genau passen
    oder doch lieber längere Wantenhänger nehmen.


    Was meint ihr ??[/quote]


    Da ich bei der WELANGA auch mal feste Salinge montiert und ausserdem noch den Angriffspunkt
    der Wanten am Mast versetzt hatte, stand ich vor demselben Problem, wie Du jetzt.


    Ich habe deshalb am unteren Ende der Wantdrähte diese mit den handelsüblichen Lochblechen
    aus Niro verlängert, was mir zusätzlich die Möglichkeit bot und bietet, die Wantlänge immer
    2cm-weise zu verlängern oder zu verkürzen.


    Die Lochbleche mit Bolzen und Splinten habe ich dann einfach durch einen übergeschobenen
    Plastikschlauch "verkleidet", sodass Schooten und Segel nicht hängenbleiben können.


    Damit bin ich jetzt seit zwei Jahren unterwegs und irgendwelche Probleme hat es nicht gegeben.

    Hallo Hans,


    da hast Du Dir ja besonders vornehme Teile an den Mast gehängt - herzlichen Glückwunsch!


    Zu unserem Gespräch über das lästige Scrollen: Hier hast Du ein gutes Beispiel dafür, denn Deine
    Texte hier haben fast die doppelte Zeilenlänge, die man noch ohne Scrollen lesen könnte. :cry:


    Martin

    Sieh mal unter ""http://www.lis-klasse.de/", "Steckbriefe", "Restaurierung GER4 WELANGA" - dort findest Du meine selbstgebaute Wohnpersenning.


    Fall Dir das nicht reicht vom Volumen, dann solltest Du oben quer Segellatten einnähen, damit der Giebel breiter wird.