Beiträge von Sonnenschuss

    Ich finde die Sicherheit der LIS ist schon sehr gut.


    Da ich vor allem wegen meinem stets in Lee sitzenden kleinen Sohn viel Sicherheit benötige habe ich ein sonderangefertigtes Schwert (ca. 100 Kilo).


    Ich habe Peter Gade angeboten dass wir meine LIS auf dem Wasser mal auf 90 Grad umlegen und am Masttopp mit einer Kofferwaage messen wie viel Kilo aufrichtendes Moment vorhanden ist. Das ganze könnte man dann mal auf Video und Fotos festhalten und veröffentlichen. Ich glaube das Ergebis kann sich sehen lassen. Gefühlt ist die LIS beim Segeln noch steifer als meine ehemalige Dyas und auch kennt die LIS nicht die nervigen Dreher (Sonnenschüsse) wie z.B. die Varianta sehr früh macht. Das Heck der LIS hebelt nicht so schnell aus dem Wasser und das Ruder gräbt kein Loch ins Wasser. Die Dyas habe ich gerne extra auf die Seite gelegt, die hat sich dann auch massiv gedreht.

    Die LIS ist segelt da sehr ausgewogen und erinnert mich manchmal an das Segeln mit den Folkebooten (Langkieler) obwohl da ja Welten zwischen liegen.


    Laut Peter Gade ist auch wohl noch kein Fall von einer Kenterung einer Family bekannt (auch nicht mit 30 Kilo Schwert).


    Mein Schwert wurde über die gesamte Länge breiter gemacht und Blei anlaminiert. Lieber wäre mir da eine Bombe gewesen, die wäre aber sehr klein gewesen da die ja nicht in den Schwertkasten rein passt. Wenn der Schwertkasten geändert würde und unten bei etwa 1,25 Meter Tiefe beim schmalen Schwert noch eine Bombe mit den 20 zusätzlichen Kilos angebaut worden wäre, würden diese natürlich viel besser wirken. Aber das sind vielleicht zu viele Innovationen :sleeping:

    dann wäre Deine Lis, lieber Christian, dann in der Segeltragezahl exakt gleich auf mit einem Optimisten 8|. Nun sind zwangsläufig alle Lis-Segler irgendwie Optimisten (sonst hält man/frau das ein oder andere ja nicht aus), aber ich gehe mal davon aus, dass Dein Segler doch etwas schnittiger und schneller durch das Wasser gleitet, als der Kleinsegler aus der Juniorklasse:)!


    Man müsste ja eigentlich das Mannschaftsgewicht hinzurechnen und dann hat der Opti eine schlechtere Segeltragezahl ^^



    @ Karl-Heinz

    Die Tabelle zeigt eigentlich nur dass die LIS theoretisch viel Potential hat. Aus der Praxis im Vergleich zu anderen Booten kann ich bestätigen dass da durchaus was dran ist 8)

    Harald vielen Dank für die perfekte Lösung! Eine bessere wird es nicht geben.


    Gut ist dass nur dauerhafte Materialien verwendet werden.


    Dann werde ich die Werft auch bitten das bei mir nachzurüsten und kann dann die Erfahrungen in der nächsten Saison berichten.

    Ein Schlauch wäre von der Wartung wenn man defekt schön leicht auszutauschen. Allerdings muss die Verbindung schon sehr sicher sein weil wenn da ein Leck entsteht würde das Boot komplett voll laufen ...


    So gut wie der Ablauf ist, diese Gefahr besteht leider.

    Harald, vielen Dank für deine Bemühungen dieses leidige Problem zu lösen!


    Meine LIS liegt im Wasser mit der Ganzpersenning und da läuft dann doch Wasser rein sodass trotz Persenning diese Pfütze entsteht. Mit der Persenning ist das dann noch problematischer weil das verdampfende Wasser nicht weg kann und an der Plane und am Boot kondensiert.


    Ich hoffe wir finden zusammen mit der Werft hier eine Lösung die auch zur Nachrüstung geeignet ist.

    Wenn ich mal die Daten nach Angabe Werft für die Family einsetzte, bekomme ich folgende Werte: 13m2 Segelfläche und 0,3t. Nach meinem Rechner (mit Deinem Link, Sonnenschuss, komme ich irgendwie nicht klar) komme ich auf 5,38 und nicht auf 5,58 in Deiner Tabelle ( zweite Wurzel aus 13 dividiert durch dritte Wurzel aus 0,3 - oder mache ich da etwas falsch?) !

    Somit hätte meine Lis mit dem 30 kg Schwert theoretisch den dimensionslosen Wert 5,72 - hier entnehme ich Deiner Tabelle 5,97:?::?::?:


    Jetzt ist Aufklärung gefragt ;)!

    Harald, du rechnest richtig (schade dass du die Datei nicht öffnen kannst). Ich habe mit 270 KG gerechnet, so die Werftangabe (220 KG mit 30 KG-Schwert, mit 80 KG dann die 270 KG). Das wird das absolute Leergewicht sein, andere Hersteller werden das aber genauso machen.


    Hier die Daten der Werft:


    http://www.gade-boote.de/index.php/preiseundzubehoer

    Die Gewichte sind bei allen Booten die Leergewicht so wie die Werftangaben sind.


    Mit Zubehör, Motor und Urlaubsgepäck ist die LIS erheblich schwerer. Dort ist dann die "Verschiebung" auch höher wegen dem geringen Gewicht als z.B. beim Folkeboot wo die paar Kilo fast nix ausmachen.


    Es sind halt alles theoretisches Zahlenspiele, aber die Ergebnisse sind doch sehr interessant und regen durchaus zum Diskutieren an 8)

    Die Segeltragezahl ist leider recht komplex, selbst die Formel muss man schon ziemlich suchen. Dazu kommt noch dass 2- und 3-fache Wurzel nicht mit jedem Taschenrechner rechenbar ist.

    Mit Excel ist es einfach.


    Zur Vergleichbarkeit habe ich in der Liste immer die normale Fock gerechnet. Ein paar Modelle gibt es ja noch mit Genua. Die Bavaria 30 hat nur eine Genua.


    Die Lis wirkt im Vergleich zu den moderneren Booten mit scharfen Kanten und bunten Farben gefühlt langsamer.


    Dass dieser Eindruck nicht stimmt konnte ich auf dem Wasser schon öfter feststellen.


    Mit guten Segeln und dem ein oder anderen besseren Beschlag ist die Lis für die Konkurrenz nicht so leicht zu schlagen!


    Erstaunlich ist ja auch die enorme Stabilität trotz des geringen Gewichts und der im Vergleich zu moderneren Booten geringen Breite. Meine Vermutung dazu ist dass im Verhältnis das (Ballast-) Schwert extrem tief geht und dadurch ein enormer Hebel wirkt. Eine 10-Meter-Yacht (also doppelte Länge) hat den gleichen Tiefgang. Dazu kommt dann noch dass das Rigg der Lis extrem leicht ist.

    Hallo zusammen,


    seit längerer Zeit liest man in jedem YACHT-Test von der Segeltragezahl. Die gibt das Verhältnis zwischen Segelfläche und Verdrängung an. Die YACHT bezeichnet eine STZ von 4 als "Cruiser", eine STZ von 5 als "Performance-Cruiser".


    Leider findet man zur LIS keine Angabe dazu und auch im ganzen großen weiten Internet gibt es kein Berechnungstool.


    Also habe ich mit Excel ein kleines Tool gemacht und wer möchte kann es sich bei mir runterladen und selbst Boote berechnen lassen:


    https://drive.google.com/file/…61GR5JQC/view?usp=sharing



    Ich habe einmal einige bekannte Boote vergleichen und hier ist das Ergebnis (damit kann die LIS der Konkurrenz ziemlich gut das "Wasser abgraben"):



    Der Mehrpreis bei Gade (De Jong) für beide Segel beträgt 174 EUR. Der Aufpreis ist es auf jeden Fall wert. Wenn die Segel dann doppelt so lange halten, sollte man da nicht am Tuch sparen (Die Kosten für die Verarbeitung sind ja eh mehr als für das Material).

    Ich kann auch Sail Service Germany empfehlen. Die Segel werden in Polen gefertigt, sind aber sehr sehr gut und stabil gearbeitet. Die Preise sind günstiger, aber nicht billig. Auch in Polen gibt es nix mehr geschenkt.

    Ich habe die neuen Segel über Gade bei dem Segelmacher der Werft "De Jong" bestellt. Der Aufpreis ist sehr gering, die Haltbarkeit ist viel besser und die Segel stehen dann viel besser. Unterm Strich ist es eigentlich günstiger besseres Tuch zu nehmen.7

    Das Standard-Dacron zeigt schon bei wenig Last Belastungsfalten und vor allem die Fock steht bei etwas mehr Wind unruhig. Bei den neuen Segeln sind auch Achterliekstrecker dabei (kostet nix, muss ja nur ne dünne Kordel mit eingenäht werden).

    Billig sind neue Tücher natürlich nicht, aber Segeln macht nur Spaß wenn die Segel perfekt stehen und das auch bei viel Wind ...

    Ich kann's dir auch hier schreiben, die Segel sind nicht mehr da. Viel Glück auf der Suche. Ich werde etwa alle 3-4 Jahre neue kaufen (und dann auch immer gute Premium-Tücher), da kann ich dann regelmäßig gebrauchte anbieten 8)