Beiträge von Sonnenschuss

    Hallo zusammen,

    wäre nicht ein Schiebeluk die Lösung ? Erspart sämtliche Ruder(kopf)umbauten.

    Mit dem Schiebeluk wäre dann aber der Deckel in der Plicht. Mit der Klappfunktion kann man im Hafen schön die ganze Plicht ausnutzen. Pinne und Deckel sind weg geklappt und die Backskiste offen ... Die Scharniere für den Deckel sind in Arbeit und die Pinne ist ja auch schon klappbar.

    Die Klappfunktion für die Pinne ist so oder so ein Muss. Zum Beispiel hockt mein Sohn oft hinten um mit seinem Badewannenboot zu spielen. Muss man da mal eben den Kurs ändern ist er immer mit seinen Knien im Weg, da könnte man die Pinne mal eben hoch heben ;)

    Für das letzte Problem (Wohin mit der überschüssigen Leine vom Auf- und Niederholer) wäre eine einfach Lösung auch denkbar:


    Man könnte für beide Funktionen ein und die gleiche Leine nehmen (also förmlich endlos oder ein Ring - ich hoffe man versteht mich). Damit diese Schlaufe nicht an Deck liegt dann einfach einen kleinen Haken mit kurzem Gummi unter die Pinne.


    Etwa so:



    Die Änderung des Ruderkopfes wird viele Vorteile bringen, es kommen allerdings immer neue Ideen und "Problemchen".


    Im Gespräch sagte Harald gestern dass ja zum Hochklappen der Pinne der Niederholer vom Ruder gelöst werden muss. Daran haben wir vorher nicht gedacht.

    Das ist Mist denn wenn man beim Segeln die Pinne mal eben leicht über den Außenborder heben möchte oder um mal eben die Backskiste zu öffnen (mit dem künftigen Scharnier ja kein Problem) um einen Fender rauszukramen, möchte ich ja während der Fahrt auf keinen Fall der Ruder aufholen. Also bin ich direkt in den dunklen Keller und habe mir das Ruder nochmal angesehen. Klar ist dass die Arretierung der Hoch- und Niederholer am Ruderkopf erfolgen muss. Beide Leinen kommen aus einem Loch und da liegt die Lösung, dort müssen 2 Klemmen hin! Nach direkter Besprechung mit Harald sieht er da auch schon eine Möglichkeit dort ein Blechwinkel einzubauen.

    Jetzt fehlt dort noch die richtige Klemme. Kammklemmen wären wegen der geringen Breite besser, ich bin aber eher für gute Curryklemmen.


    Bisher haben wir noch nicht die richtigen gefunden.


    Hier sind verschiedene, aber teilweise ohne Angabe von Maßen oder einfach viel zu groß:


    Doppelklemme Laser


    sehr gute Curryklemmen leider bei Stück etwas breit


    recht schmal aber fragliche Klemmfunktion


    so wäre perfekt allerdings vieeeeeeeel zu groß



    Das Loch ist 35mm breit und hier müssen die Klemmen hin:





    Mein Favorit ist momentan die ServoCleat-Klemme, die müssten vielleicht leicht verdreht angebracht werden damit die dort hinpassen,



    Das nächste kleine Problem habe nur ich mit meiner Pinnenarretierung. Unter der Pinne habe ich eine kleine Bügelöse an der jeweils eine Leine unten auf eine Curryklemme geht um das Ruder festzustellen. Das ist sehr sehr praktisch und funktioniert perfekt!

    Problem ist dass wenn ich die Pinne später anheben möchte diese dann vielleicht bei 45 Grad stoppt weil die Leinen dann zu kurz sind.

    2 Lösungen wäre einfach aber nicht perfekt. Entweder könnte ich längere Leinen nehmen oder einfach 2 Mini-Karabinerhaken einhaken.

    Besser wäre eine Öse die mit einem Schnellverschluss abnehmbar wäre. Vielleicht ein Ringbolzen mit irgendeinem Schnellverschluss? Ich dachte auch mal an diesen Beschlag vom Baumniederholer zum Einhängen, der ist aber nicht seitlich fest wenn eingehängt.

    Wenn klein genug ginge vielleicht eine verstellbare Öse vom Spibaum oder ein Mini-Holepunktschlitten der mit einem kleinen Knopf abnehmbar wäre. Bisher sind alle gefundenen Beschläge zu groß dafür :(

    Schlitten mit Knopf (zu groß)


    Das letzte Problemchen sind die Auf- und Niederholerleinen selbst. Wenn die dann direkt am Ruderkopf arretiert werden müssen die ja trotzdem eine gewisse Länge haben (15 cm Weg zwischen auf und ab) und noch genug Leine um gut anzupacken. Wenn die Leinen dann vielleicht 50 cm (also halbe Pinnenlänge) aus dem Ruderkopf rauskommen müssen diese ja irgendwie fest sein damit die nicht herum fliegen.

    Da wären kleine Clips nötig um die Leine unter der Pinne (möglichst unsichtbar) zu halten.

    Möglich wäre vielleicht auch ein Stück Kabelkanal (Alu) mit Klappfunktion?

    Bisher habe ich da noch nicht gefunden ...


    Bitte teilt eure Ideen, mit den richtigen Beschlägen bekommen wir da was ganz feines hin 8)

    Rein optisch sieht das doch sehr gut aus! Falls es zu der Hausmesse kommt werde ich mir das in Aachen live ansehen.


    Muss jetzt der Ruderkopf dann immer nachträglich aufgesägt werden?

    Ob das bei meiner Alu-Pinne auch klappt?


    Bei meiner Holz-Allergie ^^ kommt mir sowas nicht an Bord ;)

    Sehr schön Harald! Super dass der Einfluss absolut tief sitzt und vor dem Abfluss keine Kante ist. Selbst der Einlauf selbst hat ja Gefälle 8)


    Vielen Dank dass du so viel Hirnschmalz und vor allem Zeit investiert hast! :thumbup::thumbup::thumbup:

    Hallo Herr Gade,


    schön dass Sie sich hier melden :)


    Experimente mit Foils wären sicher sehr interessant. Vielleicht wäre das mal etwas für eine Studentenarbeit (die Uni ist ja nicht weit weg) solche Foils zu entwerfen. Ob sowas wirklich gefragt ist kann man kaum abschätzen. Bei der Family oder 6.0 denke ich ist es eher uninteressant, bei der Jolle sieht es anders aus.


    Das wäre jedenfalls ein Alleinstellungsmerkmal und ein Hingucker auf jeder Messe :!:

    Hallo Herr Gade,


    schön dass Sie sich melden!


    55 Jahre sind eine tolle Leistung! Welches Produkt kann so lange verkauft werden? Die LIS ist schon ein tolles Lebenswerk der Familie und dieses sollte auch in eine gute Zukunft geführt werden.


    Die Ansprüche an Funktion und Qualität ändern sich, entsprechend wird man so wie es auf dem Weg der 55 Jahre ja oft war mit Änderungen befassen müssen.


    Vielleicht segelt die LIS bald auf Foils? :-)


    Entweder man geht mit der Zeit oder man geht mit der Zeit ;)

    Hallo zusammen,

    ich bringe noch mal meinen Vorschlag ein, über eine (verschliessbare ?) Öffnung im Schwertkasten zu lenzen - macht dann natürlich die Hecklenzer überflüssig. Mich würde die Meinung der Werft hierzu interessieren.

    VG

    Diese Möglichkeit war die erste Idee (auch von der Werft). Das Problem ist aber dass der Schwertkasten heute schmaler ist damit das Schwert nicht poltert und dass da kein Platz für den Einlauf ist ohne dass das Schwert verklemmt.

    Ich war am Wochenende in Aachen und habe sowohl die neuen vorderen Abläufe (Edelstahl) sowie die hinteren (Kunststoff) in der Hand gehabt. Beide machen einen sehr guten Eindruck. Vor allem der vordere Ablauf mit dem sehr stabilen Flexrohr schafft Vertrauen!


    In der Entwicklungsabteilung von Gade (Außenstelle in Aachener Innenstadt) ^^ habe ich noch weitere tolle Erfindungen gesehen. Vor allem die flexible AB-Halterung war echt super. Harald, die Halterung musst du mal beschreiben wenn du damit fertig bist. ;)

    Für den Erfolg dieser "Messe" ist sicherlich sehr entscheidend dass die richtigen Leute informiert und eingeladen werden.


    Mir fiel beim Lesen in einer der letzten YACHT-Zeitschriften auf, dass die dort 2 Jollen für Behinderte getestet haben. Die Lis wurde ja auch mal dafür gebaut (sogar mit einem Festkiel den ich ursprünglich auch haben wollte).


    Vielleicht wäre es sinnvoll einmal diese Vereine einzuladen. Vorteil von denen ist dass die meistens finanziell gute Unterstützung haben und vielleicht in der Corona-Zeit dann mal ein weiteres Boot (oder auch das erste) zulegen anstatt andere Dinge zu machen?


    Hier der Vergleichsbericht: Inklusionsboote

    Noch eine Überlegung zu den Lenzrohren:


    Es gibt doch so Rückstauklappen für Abflüsse. Ich bin da absoluter Laie, aber wäre das nicht die perfekte Lösung? Also Wasser kann raus aber nicht rein! Damit müsste man auch erst gar nicht in der Backskiste kramen.


    @ Hollis

    Kennst du diese Verschlüsse? Wären die geeignet oder müssen die zu viel Rückstau haben bis die schließen?


    Hier ein Beispiel: Angebot Amazon

    Um die Theorie in der Praxis zu testen, müssten wir mal mit verschiedenen Booten gegeneinander segeln (LIS 30 kg, LIS 80 kg, LIS 100 kg, LIS 6.0). Einen Opti finden wir sicherlich auch 8)


    Harald wir können ja im Sommer mal testen, ich bin gespannt ob wir im direkten Vergleich viel Unterschied feststellen. Dazu muss ich dann nur das Urlaubsgepäck komplett ausräumen :rolleyes:

    Das Lösung mit der Backskiste wird ja erst richtig rund wenn die Pinne hoch geklappt werden kann, der Backskistendeckel ein Scharnier hat und per Gasdruckfeder oben gehalten wird.


    Wegen eventuellem Salzwasser sollte alles aus Edelstahl sein. Ist nicht ganz preiswert, gibt es aber alles: https://www.gasfedershop.de/

    Ich finde die Sicherheit der LIS ist schon sehr gut.


    Da ich vor allem wegen meinem stets in Lee sitzenden kleinen Sohn viel Sicherheit benötige habe ich ein sonderangefertigtes Schwert (ca. 100 Kilo).


    Ich habe Peter Gade angeboten dass wir meine LIS auf dem Wasser mal auf 90 Grad umlegen und am Masttopp mit einer Kofferwaage messen wie viel Kilo aufrichtendes Moment vorhanden ist. Das ganze könnte man dann mal auf Video und Fotos festhalten und veröffentlichen. Ich glaube das Ergebis kann sich sehen lassen. Gefühlt ist die LIS beim Segeln noch steifer als meine ehemalige Dyas und auch kennt die LIS nicht die nervigen Dreher (Sonnenschüsse) wie z.B. die Varianta sehr früh macht. Das Heck der LIS hebelt nicht so schnell aus dem Wasser und das Ruder gräbt kein Loch ins Wasser. Die Dyas habe ich gerne extra auf die Seite gelegt, die hat sich dann auch massiv gedreht.

    Die LIS ist segelt da sehr ausgewogen und erinnert mich manchmal an das Segeln mit den Folkebooten (Langkieler) obwohl da ja Welten zwischen liegen.


    Laut Peter Gade ist auch wohl noch kein Fall von einer Kenterung einer Family bekannt (auch nicht mit 30 Kilo Schwert).


    Mein Schwert wurde über die gesamte Länge breiter gemacht und Blei anlaminiert. Lieber wäre mir da eine Bombe gewesen, die wäre aber sehr klein gewesen da die ja nicht in den Schwertkasten rein passt. Wenn der Schwertkasten geändert würde und unten bei etwa 1,25 Meter Tiefe beim schmalen Schwert noch eine Bombe mit den 20 zusätzlichen Kilos angebaut worden wäre, würden diese natürlich viel besser wirken. Aber das sind vielleicht zu viele Innovationen :sleeping:

    dann wäre Deine Lis, lieber Christian, dann in der Segeltragezahl exakt gleich auf mit einem Optimisten 8|. Nun sind zwangsläufig alle Lis-Segler irgendwie Optimisten (sonst hält man/frau das ein oder andere ja nicht aus), aber ich gehe mal davon aus, dass Dein Segler doch etwas schnittiger und schneller durch das Wasser gleitet, als der Kleinsegler aus der Juniorklasse:)!


    Man müsste ja eigentlich das Mannschaftsgewicht hinzurechnen und dann hat der Opti eine schlechtere Segeltragezahl ^^



    @ Karl-Heinz

    Die Tabelle zeigt eigentlich nur dass die LIS theoretisch viel Potential hat. Aus der Praxis im Vergleich zu anderen Booten kann ich bestätigen dass da durchaus was dran ist 8)

    Harald vielen Dank für die perfekte Lösung! Eine bessere wird es nicht geben.


    Gut ist dass nur dauerhafte Materialien verwendet werden.


    Dann werde ich die Werft auch bitten das bei mir nachzurüsten und kann dann die Erfahrungen in der nächsten Saison berichten.

    Ein Schlauch wäre von der Wartung wenn man defekt schön leicht auszutauschen. Allerdings muss die Verbindung schon sehr sicher sein weil wenn da ein Leck entsteht würde das Boot komplett voll laufen ...


    So gut wie der Ablauf ist, diese Gefahr besteht leider.