Beiträge von Sonnenschuss

    Diese geknöpfte Persenning taugt nix. Ich habe mir beim Segelmacher eine richtige mit Reißverschluss und Schlaufen zum Festziehen für 100 Euro machen lassen.

    Damit kann das nicht passieren.

    Sehr schöne Bilder! Von der Optik finde ich den alten Jollenkreuzer mit seinem runden Deck auch schöner.


    Nach dem linken Bild würde ich dir empfehlen das Fockfall mehr durchzusetzen und insgesamt mit mehr Riggspannung zu fahren, dann kann man viel mehr Höhe laufen!


    Gute Segel sind wichtig, wenn du gut segeln willst würde ich dir auch von den dünnen Originalsegeln abraten! Der Segelmacher der Werft (De Jong) kann auch gute Segel machen aus besserem Tuch, das halt dann auch länger und steht vor allem viel besser.


    Viel Spaß und weiterhin tolle Touren :-)

    Hallo Stephan,


    ich habe mir mehrere Gebrauchtboote angesehen. Alle Boote hatten Probleme mit den Fenstern!


    Meine Beobachtung bei den Booten hat gezeigt dass das Deck beim Begehen sich ja bewegt und diese Bewegung auf das Fenster (und den Kleber) übertragen werden! Der Kleber altert und lässt an Elastizität nach und reißt. Bei einem Boot konnte ich das vordere Fenster ganz leicht komplett abreißen!


    Das war auch ein Grund für einen Neubau. Dabei habe ich das vordere Fenster komplett weg gelassen. Seitlich habe ich die LEWMAR-Fenster mit Alurahmen innen und außen die gegenseitig ineinander verschraubt sind (dazwischen sind Dichtungen die nicht mit Licht in Berührung kommen).


    Damit die Optik nicht zu stark leidet wegen dem fehlenden Fenster habe ich umlaufend einen grauen Streifen. Mit gefällt das sehr gut, ist aber Geschmackssache.

    Eine wirklich tolle Erleichterung hat sich so ein bisschen aus Zufall ergeben!


    Harald hatte für die Ruderumbauten einiges an Material zum Testen bestellt. Am Ende sind Kugelsperrbolzen übrig geblieben die nicht gebraucht wurden.


    Er erzählte mir wie er das Großsegel setzt und bergt. Ich habe es so wie vorher auf den größeren Booten immer erst runter genommen und dann vom Kopf her aufgerollt und am Baum befestigt. Einfacher geht es bei dem kleinen Baum aber tatsächlich wenn man das Großsegel um den Baum rollt!

    Beim Bergen die Schot und den Niederholer aushängen, den Lümmelbeschlag aushängen (dazu kommt gleich die Erleichterung), das Fall fieren und sofort das Segel mit dem Baum aufrollen. Setzen geht dann genau anders herum.


    Ich habe es probiert und es funktionert echt gut. Toll ist dass wenn man in den Hafen einläuft das Segel schon aufgerollt und samt Baum in der Kajüte liegt!


    Da ich eine Ganzpersenning habe, stand ich vor dem Problem dass ich dann einen zweiten Baum für die Persenning bräuchte. Da der Spi-Baum aber exakt gleich lang ist gibt es eine super einfache Lösung:


    Der Bolzen am Lümmelbeschlag muss einfach gegen einen Schnellverschluss (Kugelsperrbolzen) getauscht werden. Dieser muss 6mm stark und 35mm lang sein. Beim Drücken auf dem roten Knopf wird der Bolzen entsperrt und kann ganz einfach entnommen werden. Der schwarze Griff lässt sich sehr gut packen, das geht alles einfach.


    Wenn ich den Baum entferne bleibt der Lümmelbeschlag also in der Mastnut! Das fummelige Einfädeln entfällt (gerne ist dann ja auch mal das Fall deneben) und auch die Gefahr durch Kratzer am Deck oder in der Kajüte mit dem scharfkantigen Beschlag entfällt.


    Der Spi-Baum kann zum Tragen der Persenning auch ganz einfach eingehängt werden.


    Der Kugelsperrbolzen hat schon ein Loch womit man diesen mit einem Bänsel am Lümmelbeschlag sichern kann.


    Kostenpunkt 15 EUR.


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    Bei Bild 2 ist der Spi-Baum eingehängt.




    Dieses Bild zeigt den ersten Versuch beim Regen unter der Persenning, hier ist der richtige Baum zu sehen den ich mit einer Hand hoch halte.

    Die luftdichten Auftriebskörper haben ungeahnte Vorteile:


    1. Höhere Festigkeit vom Rumpf durch komplett verschlossene und einlaminierte Schotten, die genau den Rumpf an den Püttingen stützen

    2. Höhere Festigkeit vom Rumpf an Trailerauflagen

    3. Höhere Festigkeit vom Deck in der Plicht

    4. Gewichtsreduktion von ca. 10 KG wegen Verzicht auf Styropor

    5. 200 Liter mehr Auftrieb!

    6. riesiger zusätzlicher Stauraum

    7. keine Gefahr von Feuchtigkeit und Schimmel in nicht erreichbaren Bereichen und Styroporplatten


    Wer mit der LIS Urlaubsfahrten macht wird die Problematik mit dem Stauraum kennen. Die Auftriebskörper haben sehr viel Platz und können dank der großen Deckel sehr gut genutzt werden. Selbst wischen mit einem Bodenwischer geht da drin sehr gut!

    Ich habe Paddel, Masthalter, Anker, Schleppleinen und so lose Sachen permanent da hinten verstaut. Die Kajüte ist jetzt schön aufgeräumt! Weiterer Vorteil ist dass die Sachen wegen der runden Rumpfform schön in der Mitte liegen bleiben.

    Im Urlaub werde ich viel Verpflegungsdosen und kleine Taschen (Waschtasche, Werkzeugtasche) sowie Dinge die auf keinen Fall Wasser abbekommen dürfen (Autoschlüssel, Ladegeräte) im Auftriebskörper verstauen.


    Wer die Vollkaskomentalität hat, sollte sinnvollerweise zusätzliche Auftriebskörper unter dem Plichtboden verstauen im hintern Teil der sowieso nicht nutzbar ist.

    Man könnte auch 3 kleine Auftriebskörper mit je 35 Litern (kleinste Größe) im hinteren Teil der Auftriebskörper unterbringen, dann bleibt vorne immer noch sehr viel zusätzlicher Stauraum und der Platz unter der Plicht frei! Damit wäre dann genauso viel Auftrieb wie mit dem Styropor vorhanden und zusätzlich noch viel Luft zusätzlich, mehr Sicherheit geht gar nicht.


    Die Whale-Deckel wurden uns von mehreren Ausrüstern empfohlen da die zertifiziert sind und seit über 20 Jahren auf großen Yachten in Wassertanks als Reinigungsmöglichkeit eingebaut werden und es damit keine Probleme gibt. Toll ist dass man den Deckel mit nur einer Hand abdrehen lässt, so ist man blitzschnell an den Sachen.





    Eine weitere Neuerung habe ich zur Kabeldurchführung in die Backskiste:


    Auf dem Heimatrevier (Trinkwasser + Naturschutzgebiet) ist kein Motor (auch nicht Elektro) erlaubt und deshalb ist kein Motor dran. Für die Urlaubsfahrten habe ich einen Elektromotor bei dem der Akku entweder auf dem Motor selbst oder extern gefahren werden kann. Ich habe ihn lieber extern damit der Motor sich leichter hochklappen lässt, der Schwerpunkt tiefer ist und das Gewicht nach Möglichkeit weiter vorne.

    Letztes Jahr habe ich wegen diesem unglaublich unpraktischen Backskistendeckel diesen komplett ab gelassen als der Motor dran hing und den Akku in die Backskiste gelegt. Es hat zum Glück nicht geregnet ;-)


    Im Winter habe ich überlegt wie ich optisch schön eine Durchführung hinbekomme, die ja nur im Urlaub als Kabeldurchführung benötigt wird.


    Als perfekte Lösung habe ich einen V4A-Wassertankstutzen gekauft. Harald hat den Einlauf gekürzt sodass kein Rohr übersteht (vielen Dank dafür!).

    Im Urlaub bleibt der kleine Deckel ab, da ist selbst Regen egal weil die Öffnung vertikal ist.

    Durch die Öffnung passt sowohl der Stecker vom Motor wie auch der Schuko-Stecker vom Ladegerät bzw. Verlängerungskabel. Zum Laden kann also auch die Backskiste verschlossen bleiben.

    Des weiteren habe ich noch eine weitere (verschließbare) Durchführung zwischen Backskiste und Kajüte sodass ich den Akku zur Gewichtsverteilung auch nach vorne legen kann.







    Hallo Stephan,


    viele Dinge haben mit dem Bootsalter ja gar nicht viel zu tun, Harald seins ist komplett neu, meins wurde in allen Punkten gleich nachgebessert bzw. nachgerüstet. Vieles geht auch bei den ganz alten Booten (z.B. ist das Ruder ja gleich).


    Ein paar Änderungen vom langen Corona-Winter kommen bald noch in Bild und Text ;)


    Manchmal sind es auch sehr kleine Dinge (wie z.B. so ein Reffhaken) die helfen oder einfach nur schöner sind als das was Standard ist. Vielleicht kommen ja noch von mehreren Leuten Anregungen?


    Der eine erfreut sich dran und der andere will es zum Verrecken nicht haben, aber ein lockerer Ideenaustausch ist doch toll 8)

    Das Bild oben zeigt den Backskistendeckel vor dem Überlaminieren des Holzes, am Ende sieht das so aus:






    Die Kombination aus schwenkbarer Pinne, Backskistendeckelbeschlag und Kugelhähne in der Backskiste machen zusammen sehr viel Sinn!


    Ich bin sehr zufrieden mit der Lösung.


    Die neue Ruderanlage arbeitet viel direkter, vorher war viel Spiel vorhanden, das merkt man erst richtig wenn das fehlt.


    Vielleicht mache ich mir mal ne Halterung für einen kleinen Kocher in die Backskiste. Dann könnte man dort den Deckel öffnen und darin kochen so wie es damals die Holz-Jollenkreuzer hatten. Das ist sehr praktisch ;)


    Noch mehr Blicke auf sich ziehen würde die Idee die mein Sohn hatte: Man könnte die Backskiste als Klo benutzen, der Sichtschutz wäre ja beim geöffneten Deckel vorhanden. Die weitere Umsetzung steht aber noch am Anfang :D

    Abschließend zu den vorderen Abläufen noch ein paar Bilder von einer Victoire 22 eines Nachbarn der selbst Bootsbauer gelernt hat. Original hat die Victoire keine Kugelhähne. Diese beiden Abläufe sind bei der Victoire die einzigen, der Durchmesser ist aber auch deutlich größer als die wir jetzt bei der LIS haben. Da nie Druck entsteht hält bei den anderen Booten (Varianta, Victoire, H-Boot) der Schlauch auch über Jahrzehnte sicher. Bei der LIS haben wir jetzt diese Edelstahlrohre eingenbaut, die für Heizungsanlagen mind. 3 bar Druck aushalten müssen. Der Vorteil davon ist eine richtige Verschraubung und nicht nur Schlauchklemmen.


    So sieht das bei der Victoire aus:








    Der Einbau der vorderen Abläufe ging sehr schnell, da könnte man gewiss auch drauf warten wenn der Termin gut in der Werft abgesprochen ist. Die hinteren Rohre einzulaminieren dauert länger, da müsste das Boot schon dort verbleiben. Der nachträgliche Austausch der hinteren Rohre hat aber auch sehr gut funktioniert, ist absolut nix von zu sehen.

    Schön bei der Lösung der hinteren Kugelhähne ist dass entweder sicher geschlossen oder sicher geöffnet ist. Bei den Gummibällen ist das schwieriger, da das Gummi nachlässt und die Bälle beim Öffnen nicht selbst aus dem Loch raus gehen.

    Auch super ist dass die Hähne wohl ewig halten werden da schön UV-geschützt. Falls doch mal ausgetauscht werden muss, ist das ganz einfach per Drehverschluss möglich und die Teile sind auch nicht teuer (ich meine es wären für 2 Stück 60 EUR).


    Peter Gade

    Bitte auch für den Umbau auf die Kugelhähne hinten mal einen Preis nennen. Danke

    JA, endlich ist es soweit! Meine LIS hat ihren ersten Winter in Aachen sehr gut behütet bei Harald verbracht und war für etliche Änderungen und Neuerungen in der Werft. Das Produkt reift beim Kunden ;) Ich habe alle Änderungen die Harald bei seinem Neubau hat auch nachrüsten lassen.


    Ich kann sagen, ja meine 1 Jahr alte LIS ist nochmal ein neues Boot! Weitere Änderungen werden die nächste Zeit hier bestimmt auch noch diskutiert, jetzt geht es dann erstmal nur um die Abläufe vorne!


    Der Werbeslogan "LIS - Perfekt in der Serie" trifft wohl nicht auf die Lenzeinrichtung der Plicht zu, aber diese Situation kennt wohl jeder:








    Meine LIS hat ne Ganzpersenning wobei das Problem eher schlimmer ist: An mehreren Stellen kommt bei Wind und Regen Wasser rein (Reißverschluss, Knöpfe, Mastkragen, Mastnut, Luftlöcher) sodass trotz Persenning vorne vor der Kajüte eine Pfütze stand. Das Problem ist dann das verdunstete Wasser was an der Plane und am Boot kondensiert! Es war immer alles nass, das Segel konnte nicht am Baum bleiben. Auch hat es Ewigkeiten gedauert bis das alleine unter der Plane wieder weggetrocknet war, zurück blieb dann auch immer ein Dreckrand ?(

    Obwohl mein Schwert 100 Kilo wiegt und im eingezogenen Zustand das Heck runter drückt musste ich mit meinen stolzen 60 Kilo ganz hinten stehen damit das Wasser abläuft.


    Ich bin nicht ganz unschuldig dass Harald sich extrem um eine Lösung bemüht hat, zumal der Neubau zu der Zeit noch nicht begonnen war und deshalb ja alle Möglichkeiten zur Problemlösung noch offen waren. Schön dass es am Ende eine Lösung auch für bestehende Boote geworden ist! 8)


    Bei mir sieht die Lösung genauso aus wie bei Harald (auf dem Bilder war das noch nicht gereinigt :saint:):





    Im Vorfeld haben wir uns sehr mit den Bedenken beschäftigt, Löcher im Rumpf und im Deck! Kann das gut sein? Mir war das Seeventil wichtig damit man auf jeden Fall absperren kann! Der Höhenunterschied zum Wasserspiegel war vorab schlecht zu sagen und noch schwerer wie sich das ganze bei Fahrt und Wellen verhalten sollte?!?!


    Jetzt kann ich aus voller Überzeugung sagen: Es ist ein Erfolg :!::!::!:


    Seitdem mein Boot im Wasser ist sind die Kugelhähne offen. Das Wasser steht so weit unten dass mein Sohn mit seinen Fingerchen es nicht schafft das Wasser in den Abläufen zu berühren!


    Wir haben inzwischen sehr viel getestet: Schnelle Fahrt, Schaukeln bei Schwert oben im Hafen, schnelle Wende bei so viel Kränkung dass Wasser über den Süllrand lauft ... Nicht ein einziger Tropfen ist bisher über die Abläufe hoch gekommen! Perfekt :)


    Bei dem Aprilwetter der letzten Tage mit starken Schauern bin ich mehrmals zum Boot und habe unter der Persenning kontrolliert: Man sah dass Wasser nach vorne gelaufen war, aber alles weg.


    Das tolle ist, dass die Abläufe versenkt sind und in dem Ablauf selbst Gefälle zur Mitte ist, es ist also keine Kante wo sich Wasser oder Dreck sammeln könnte.


    Wir haben dann im Hafen noch den Stresstest gemacht: Kugelhähne im Heck (anderes Thema, auch neu und auch gut!) zu, dann Wasser bist fast Schwertkastenhöhe aufgefüllt und dann gestoppt bist alles weg war. Am Anfang sah man nichts. Dann entstand auf beiden Seiten Strudel und das Wasserstand sank ab. Nach 8 Minuten war dann die Plicht komplett trocken (bis auf die Einläufe der Rohre hinten).


    Nun zu den Bedenken die da vielleicht noch kommen sollten. Ich habe mir mal angesehen was sich bei anderen Booten über Jahrzehnte bewährt hat. Man siehe sich dazu einmal die Varianta (egal ob K4 oder 65) an oder die Victoire 22 (das H-Boot hat es ähnlich). Diese Boote wurden mehrere 1000x gebaut und haben es genauso, naja einfacher: Die haben oben einen Einlauf und unten auch einen Borddurchlass. So wie wir jetzt auch. Wir haben dazwischen als erstes einen Kugelhahn und dann ein Edelstahlflexrohr womit Heizkörper angeschlossen werden. Die Varianta oder Victoire haben da nur Schläuche ohne Seeventil! Und das seit über 40 Jahren und weder im Internet findet man Fälle wo Wassereinbruch war noch bei meiner Recherche bei Bootsbauern die diese Boote seit Jahren warten und reparieren.


    Bei größeren Booten sind etliche Borddurchlässe verbaut, da kümmert es niemanden. Bei ner Jolle ist die Welt manchmal unnötig kompliziert ;)


    Nicht alles klappt auf Anhieb und nicht jede Änderung funktioniert: Meinen neu eingebauten Taljenspanner am Mast (anstatt des Hebelspanners) habe ich vorerst zurückgebaut, da die Befestigung mangelhaft war. Von der Werft wurden 2 Nieten eingebaut, der Beschlag war wackelig, also erstmal ab damit. Dafür braucht es eine Unterlage mit flacher Auflage. Die Unterlage muss dann durch die 3 originalen Schrauben befestigt werden. Jetzt bleibt der Mast aber erstmal auf dem Deck, der nächste Winter kommt bestimmt ;)


    Vielleicht kann Peter Gade hier einmal den Preis nennen wofür die Werft die Abläufe einbaut?

    Falls es weiterhilft, bei meinem Motor gibt es vom Hersteller Verlängerungskabel von ca. 1,80 Meter die man zwischen Motor und Akku machen kann wenn man den Akku nicht auf dem Motor einklipsen möchte.

    Das Kabel hat bei 48 Volt Spannung 25 mm2 und man darf maximal 4 Kabel hintereinander benutzen, also etwa 7,5 Meter.

    Ich habe auch lange überlegt ob Verbrenner oder Elektro. Auf dem See Zuhause ist beides verboten. Den Motor brauche ich also nur im Urlaub.


    Letztendlich habe ich mich für den Elektro entschieden und zwar für einen starken. Ich habe den ePropulsion Spirit Plus (wurde kürzlich sogar Testsieger in der Yacht). Leider mehr als doppelt so teuer wie der Verbrenner. Für mich hat er aber viele Vorteile: keine Wartung, einfach in den Kofferraum, Lagerung ohne Geruch etc.


    Falls ich aber auf der Ostsee oder so fahren wollte würde ich mir einen Verbrenner ausleihen, da wäre mir der Elektro zu gefährlich (nicht von der Kraft aber Reichweite). Mit dem kleinen Honda könnte man mit 20 Litern Benzin 20 Stunden Vollgas fahren, da wäre Bornholm erreichbar 8o

    Hallo Elmar,


    ja Harald hat hinten Rollen für die Spi-Schoten.


    Ich fahre die Spi-Schot durch die Bügelöse die ich als Traveller-Ersatz neben dem Süllrand habe (wie ein Pütting). Man kann die Schot auch einfach hinten durch die Klempe ziehen, ist etwas mehr Reibung geht aber trotzdem leicht genug.

    @ Stephan


    Du musst mal weiter lesen, die sind mit der FAM von Rügen nach Bornholm, dann Schweden, dann Polen und zurück.


    Einmal von der Ostsee durch den Nord-Ostseekanal nach Helgoland und Hamburg und zurück. Unglaublich! Aber man sieht was mit einem Jollenkreuzer alles möglich ist. Ich denke so häufig läuft auf Bornholm keine Jolle ein 8|


    Bericht Bornholm

    Hallo Stephan,


    vielen Dank für deine guten Informationen!


    Ich kenne die Region auch sehr gut, wir haben da schon viele Male nordische (Holz-) Folkeboote in Altefähr gechartert.


    Die Bodden und die Ostsee rund Rügen sind schon anspruchsvoll, selbst mit dem Folkeboot weil wie du beschrieben hast schnell mal ordentlich Wind aufkommt und die Welle da kurz und hoch ist. Mit der Lis muss man da schon sehr gutes Wetter haben, zumal die Entfernungen zum nächsten Hafen bei der Umrundung von Rügen sehr weit sind.


    Ansonsten schönes Revier!


    Wer mal lesen möchte was mit einem Jollenkreuzer auf der Ostsee alles möglich ist, dem kann ich nur diese Berichte vom Familienvater mit 3 Kindern und Hund auf nem Fam-Jollenkreuzer empfehlen!!! Die Seite ist nicht besonders gut aufgebaut, aber schaut mal nach den Berichten ab 2010 "Haff"! Unglaublich und alles sehr schön geschrieben. Die Frau (und Mutter) ist leider verstorben und so hat er mit den Kindern wahnsinnige Touren gemacht:


    Link

    Von oben geht es nicht, du musst von unten dran. Da gibt es mehrere Möglichkeiten:


    - am einfachsten mit Kran, Gabelstapler oder Trecker am Frontlader hochheben

    - man kann das Boot auch mit 6 Personen vom Trailer runter heben, und dann auf 2 kleinen Heuballen (oder mehreren Fendern, Decken oder ähnliches) seitlich ablegen

    - im flachen Wasser auf die Seite legen