Beiträge von Karl-Heinz

    ... darauf antworte ich Dir als "Family"-Segler:

    Wenn Du, so wie ich, "nur" einen Stellplatz hast, dann ist die Family die bessere Wahl. Sie läßt sich hervorragend von einer Person trailern, aufriggen und slippen. Obwohl man so sagt "Länge läuft" habe ich festgestellt, daß die 5 m lange Family gegenüber der 6.0 nicht wesentlich langsamer ist.

    Wo ich mir nicht so sicher bin, ist der Platzbedarf:

    Die Family segle ich vorwiegend alleine und einmal im Jahr für ein paar Tage mit meiner Frau. Das geht einwandfrei. Vor allem bei stärkeren Winden hat man dann einen Vorschoter und etwas mehr Ballast bei böigem Wind.

    Früher war manchmal meine Tochter dabei. Das geht auch noch gut.

    Bei vier Personen muß ist es etwas enger, normalerweise können drei Personen gut auf einer Seite sitzen, die vierte Person sitzt dann auf der Leeseite, das ist nicht jedermanns/jederfraus Sache.

    Aber zusammengefäßt: Für mit überwiegt die Handlichkeit.

    Grüße

    Karl-Heinz

    ... Hier kannst Du erkennen, wie ich es mit meiner Family und einem 80 kg Schwert mache: Ich habe zwei Rollen hintereinander montiert, ohne irgendeine Holzkonstruktion und bin so schon einige tausend Kilometer ohne Probleme gefahren.

    Gruß

    Karl-Heinz

    ... denk´ aber daran, den Schwertaufholer währen der Fahrt zu lösen, damit das Schwert während der Fahrt auf der Rolle aufliegt, sonst hast Du das nächste Problem mit einem gerissenen Stahlseil.

    (so, wie auf dem Foto gezeigt, würde ich nicht fahren ...).

    Gruß

    Karl-Heinz

    Lieber ?

    für so ein Anliegen ist es vorteilhaft, wenn Du Mitglied in der Klassenvereinigung wärst. Solche Informationen findest Du im Mitgliederbereich dieses Forums.

    Nichtdestotrotz habe ich Dir und allen anderen diese Informationen im folgenden angehängt.

    Grüße

    Karl-Heinz




    ... das paßt ja zusammen. Ich bin mir nach wie vor sicher, daß es funktioniert, wenn Du das Boot hochgenug kurbelst. Während der Fahrt sollte es auf keinen Fall auf den Rollen aufliegen. Vom Eigengewicht des Schwerts auf die Rolle geht das 80 kg Schwert bei meiner Family nicht kaputt.

    Gruß

    Karl-Heinz

    Hallo Ralf,

    Auf dem Trailer soll das Boot normalerweise auf zwei Längsstützen (ca. 30 - 40 cm links und rechts vom Kiel unter den Längsstringern) aufliegen. Die Längsstützen sind, sofern sie von der Werft geliefert wurden, normalerweise nicht leicht höhenverstellbar. Ich habe sie an meiner Lis Family direkt gegen Längsstützen mit Spindelschrauben zur Höhenverstellung ausgetauscht (kosten nicht viel ...). Die Längsstützen müssen so hoch eingestellt sein, daß das Schwert auf die Rolle (nach Deinem Foto) abgesenkt werden kann. Wenn man sich dann unter den Trailer legt, sollte man das Schwert noch einige cm hochdrücken können.

    Vermutlich waren/sind Deine Längsstützen zu niedrig eingestellt. Dann drückt das ganze Boot über das Schwert auf die Rolle. Das hält kein Schwert aus....

    Also: Schwert reparieren lassen, höhenverstellbare Längsstützen einbauen und nach dem Hochziehen des Bootes auf den Trailer diese hoch genug drehen, so daß das Schwert nur noch mit den 80 kg Eigengewicht auf die Rolle drückt. Dann wird das Problem in Zukunft nicht mehr auftauchen. (Wichtig ist: Die Längsstützen müssen sich unter den Längsstringern befinden!)

    :)

    Grüße

    Karl-Heinz

    Auch ich habe lange mit einem Lazy Jack experimentiert, ohne Erfolg (vor allem beim Hissen des Groß und viel Wind hat mich das Ding geärgert).

    Inzwischen gehe ich vor:

    Segel bergen:

    - In den Wind fahren

    - Den Baum leicht nach Backbord drücken, das Segel in die Plicht fallen lassen

    - Das Großfall an der Platte des Groß aushängen und an den Baum einklinken (als Dirk)

    - Den Baum mit dem Großfall waagerecht belegen

    - Das Groß von der Platte aus einrollen (geht sehr gut wegen der langen Segellatten)

    - Schließlich das Groß mit drei Bändseln an den Baum binden.

    - Das Groß hängt so faltenfrei, eine Persenning läßt sich gut auflegen.

    Segel hissen:

    - Baum mit eingerolltem Groß absenken auf die Backbordsitzbank

    - Groß abrollen, das Fall in die Platte einhängen, die Platte einfädeln,

    - Groß hissen, Fall belegen, Vorliek mit einem Vorliekstrecker (unten am Mastfuß) strecken.

    - segeln.


    Die zweitbeste Lösung wären für mich die Mastrutscher von Allegro, das Einrollen mit dem Baum ist nicht mein Fall.

    Viel Spaß

    Es geht los ...


    Nach einigen wenigen Talsperrentouren mit chaotischen Winden geht es nun endlich los auf einen "richtigen" Törn. Friesland wird dieses Jahr wohl wegen Corona nicht so richtig klappen. Deshalb fahre ich am Dienstagabend los an die Schlei. Das Revier kenne ich gut. Es ist ein tolles, abwechslungsreiches Gewässer. Ich werde berichten und auch einen Revierbericht hier veröffentlichen.

    Bis dann also

    Grüße

    Karl-Heinz

    ... Rollen als Slipauflage sind genau das Richtige! Ich selbst habe zwei Rollen hintereinander montiert (in ca. 50 cm Abstand). Die halten das "punktuelle" Gewicht allemal aus. Falls die Einbauhöhe nicht paßt, mußt du eben die übrigen Elemente erhöhen.

    Grüße

    Karl-Heinz

    ... jeder, wie er will. Natürlich sitze ich nicht in der Plicht und orientiere mich von dort ausschließlich durch das Fenster nach vorne, aber manchmal ist es angenehm, die zusätzliche Sicht zu haben.

    Grüße

    Karl-Heinz

    Hallo zusammen,

    es stimmt, die aktuelle Verklebung der Scheiben ist verbesserungswürdig. Hier ist die Werft gefordert.

    Ich selbst werde, sofern meine Fenster wieder mal undicht werden, diese selbst neu montieren und diese dann kleben und verschrauben, dazu findet man im Internet genügend Beschreibungen. Ein paar Tricks dazu bezüglich Bohrungsdurchmesser und Schraubendesign muß man kennen...

    Zum Frontfenster habe ich eine eindeutige Meinung: Das ist für mich sehr wichtig. Auf vielen Kursen bei entsprechendem Wind ist es angenehm, sich auch mal etwas tiefer in die Plicht zu setzen um den Rücken anzulehnen. Dann kann man sehr gut durch das geöffnete Schott nach vorne Ausguck halten. Für mich ist deshalb die vordere Scheibe aus Sicherheitsgründen erforderlich. (Natürlich möchte ich auch auf die seitlichen Fenster nicht missen).

    Zudem fühle ich mich an Hafentagen in der Kajüte mit Rundumblick wohler

    Grüße

    Karl-Heinz

    Hallo Harald,


    Wo in der EU-Richtlinie ist beschrieben, daß eine Druckmessung bei vorhandenen geschlossenen Schotträumen angewandt werden soll.

    Zur Zeit gilt die Richtline 2013/53/EU. Anforderungen sind dort im Anhang festgelegt.

    Ich habe diese Richtlinie ziemlich genau studiert und finde keinerlei Hinweis darauf. Auch sind keine weiteren Schriftstücke (EN-Normen) herangezogen.

    Inzwischen bin ich der Meinung, daß eine seriöse Bewertung der Lis im Hinblick auf die Kategorien C und D eine Einstufung nach C nicht erlaubt. Der wesentliche (aber nicht einzige) Grund dafür ist meiner Meinung nach die zu weit heruntergezogene Einstiegsluke im Schott. Diese müßte bis etwa Sitzbankhöhe hochgezogen werden (Dann kann nämlich die Plicht bei der Wellenhöhe nach C vollschlagen und das Wasser danach selbstständig durch die Lenzöffnungen abfließen, ohne daß die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt wird). Das habe ich seinerzeit auch mal mit der Werft diskutiert.

    Wenn ich mich irre, kläre mich auf.

    Gruß

    Karl-Heinz

    Liebe Freunde,


    Nehmen wir nochmal das Beispiel mit dem Motor mit 480 Watt. Bei einer Batteriespannung von 12 Volt benötigt er 40 Ampere.7

    Nehmen wir ferner an, die Leitung zwischen Batterie und Motor sei 8 Meter lang (hin und zurück).


    Für eine 10 mm2 Leitung ergibt sich:

    Bei einem spezifischen Kupferwiderstand von 0.0171 Ohm*mm2/m bleiben bei 40 Ampere auf der Leitung 0,55 Volt hängen.

    Das bedeutet, dem Motor steht eine Leistung von (12 Volt - 0,55 Volt)*40 Ampere = 458 Watt zur Verfügung, das ist eine Reduktion von ca. 20 Watt oder 5 %)


    Für eine 50 mm2 Leitung ergibt sich:

    Bei einem spezifischen Kupferwiderstand von 0.0171 Ohm*mm2/m bleiben bei 40 Ampere auf der Leitung 0,11 Volt hängen.

    Das bedeutet, dem Motor steht eine Leistung von (12 Volt - 0,11 Volt)*40 Ampere = 476 Watt zur Verfügung, das ist eine Reduktion von ca. 1 %.


    Es ist nicht verkehrt, wenn man eine 50 mm2 - Leitung nimmt, aber eine 10 mm2 - Leitung ist auch kein Fehler!

    (Minn Kota verkauft Anschlußleitungen für Ihre Motor mit Stromdichten von 6-7 Ampere/mm2.)


    Viel Spaß

    Karl-Heinz

    Hallo Stephan,

    Deinen Bericht lese ich gerne. Wegen der Pandemie werde ich in diesem Jahr nicht nach Holland fahren. Meine bevorzugten Alternativen zur friesischen Seenplatte sind die Schlei und eben die Boddengewässer an der Ostsee. Leider sind diese recht weit entfernt, Trotzdem liebäugele ich in diesem Jahr wieder mit einer Tour dahin.

    Eine dritte Option ist dann für mich noch die Müritz. Auch dafür ist die Lis gut geeignet.

    Mal sehen was kommt ---

    Grüße

    Karl-Heinz

    ... mal eine kleine Hilfestellung vom Elektroingenieur:

    Dein Motor (MK50) hat eine Leistung von max. 480 Watt. Bei einer Batteriespannung von 12 Volt zieht er dann 40 Ampere. Als Richtwert sollte man eine Stromdichte von ca. 4 A/mm2 anstreben, d h. mit 10 mm2 liegst Du richtig.

    Gruß

    Karl-Heinz