Beiträge von Karl-Heinz

    Es ist an der Zeit, unter der Rubrik "News" ein neues Thema zu erstellen, die diesjährige Jahreshauptversammlung. Pandemie-bedingt soll sie dieses Mal in der Werft stattfinden, dort kann man sich ohne Probleme versammeln und dabei auch die notwendigen Abstände einhalten.

    Als Mitglied in der KV fände ich es schön, wenn möglichst viele Vereinsmitglieder teilnehmen, es stehen (wieder einmal) Vorstandswahlen auf der Tagesordnung und da mache ich mir so meine Gedanken (und Sorgen...).

    Ich hoffe, daß uns bis zum 4. September die Pandemie keinen Strich durch die Rechnung macht, so daß wir uns nach langer Zeit mal wieder persönlich sehen.

    Bis dahin also viele Grüße

    Karl-Heinz

    Es geht los ...


    Nach einigen wenigen Talsperrentouren mit chaotischen Winden geht es nun endlich los auf einen "richtigen" Törn. Friesland wird dieses Jahr wohl wegen Corona nicht so richtig klappen. Deshalb fahre ich am Dienstagabend los an die Schlei. Das Revier kenne ich gut. Es ist ein tolles, abwechslungsreiches Gewässer. Ich werde berichten und auch einen Revierbericht hier veröffentlichen.

    Bis dann also

    Grüße

    Karl-Heinz

    ... Rollen als Slipauflage sind genau das Richtige! Ich selbst habe zwei Rollen hintereinander montiert (in ca. 50 cm Abstand). Die halten das "punktuelle" Gewicht allemal aus. Falls die Einbauhöhe nicht paßt, mußt du eben die übrigen Elemente erhöhen.

    Grüße

    Karl-Heinz

    ... jeder, wie er will. Natürlich sitze ich nicht in der Plicht und orientiere mich von dort ausschließlich durch das Fenster nach vorne, aber manchmal ist es angenehm, die zusätzliche Sicht zu haben.

    Grüße

    Karl-Heinz

    Hallo zusammen,

    es stimmt, die aktuelle Verklebung der Scheiben ist verbesserungswürdig. Hier ist die Werft gefordert.

    Ich selbst werde, sofern meine Fenster wieder mal undicht werden, diese selbst neu montieren und diese dann kleben und verschrauben, dazu findet man im Internet genügend Beschreibungen. Ein paar Tricks dazu bezüglich Bohrungsdurchmesser und Schraubendesign muß man kennen...

    Zum Frontfenster habe ich eine eindeutige Meinung: Das ist für mich sehr wichtig. Auf vielen Kursen bei entsprechendem Wind ist es angenehm, sich auch mal etwas tiefer in die Plicht zu setzen um den Rücken anzulehnen. Dann kann man sehr gut durch das geöffnete Schott nach vorne Ausguck halten. Für mich ist deshalb die vordere Scheibe aus Sicherheitsgründen erforderlich. (Natürlich möchte ich auch auf die seitlichen Fenster nicht missen).

    Zudem fühle ich mich an Hafentagen in der Kajüte mit Rundumblick wohler

    Grüße

    Karl-Heinz

    Hallo Harald,


    Wo in der EU-Richtlinie ist beschrieben, daß eine Druckmessung bei vorhandenen geschlossenen Schotträumen angewandt werden soll.

    Zur Zeit gilt die Richtline 2013/53/EU. Anforderungen sind dort im Anhang festgelegt.

    Ich habe diese Richtlinie ziemlich genau studiert und finde keinerlei Hinweis darauf. Auch sind keine weiteren Schriftstücke (EN-Normen) herangezogen.

    Inzwischen bin ich der Meinung, daß eine seriöse Bewertung der Lis im Hinblick auf die Kategorien C und D eine Einstufung nach C nicht erlaubt. Der wesentliche (aber nicht einzige) Grund dafür ist meiner Meinung nach die zu weit heruntergezogene Einstiegsluke im Schott. Diese müßte bis etwa Sitzbankhöhe hochgezogen werden (Dann kann nämlich die Plicht bei der Wellenhöhe nach C vollschlagen und das Wasser danach selbstständig durch die Lenzöffnungen abfließen, ohne daß die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt wird). Das habe ich seinerzeit auch mal mit der Werft diskutiert.

    Wenn ich mich irre, kläre mich auf.

    Gruß

    Karl-Heinz

    Liebe Freunde,


    Nehmen wir nochmal das Beispiel mit dem Motor mit 480 Watt. Bei einer Batteriespannung von 12 Volt benötigt er 40 Ampere.7

    Nehmen wir ferner an, die Leitung zwischen Batterie und Motor sei 8 Meter lang (hin und zurück).


    Für eine 10 mm2 Leitung ergibt sich:

    Bei einem spezifischen Kupferwiderstand von 0.0171 Ohm*mm2/m bleiben bei 40 Ampere auf der Leitung 0,55 Volt hängen.

    Das bedeutet, dem Motor steht eine Leistung von (12 Volt - 0,55 Volt)*40 Ampere = 458 Watt zur Verfügung, das ist eine Reduktion von ca. 20 Watt oder 5 %)


    Für eine 50 mm2 Leitung ergibt sich:

    Bei einem spezifischen Kupferwiderstand von 0.0171 Ohm*mm2/m bleiben bei 40 Ampere auf der Leitung 0,11 Volt hängen.

    Das bedeutet, dem Motor steht eine Leistung von (12 Volt - 0,11 Volt)*40 Ampere = 476 Watt zur Verfügung, das ist eine Reduktion von ca. 1 %.


    Es ist nicht verkehrt, wenn man eine 50 mm2 - Leitung nimmt, aber eine 10 mm2 - Leitung ist auch kein Fehler!

    (Minn Kota verkauft Anschlußleitungen für Ihre Motor mit Stromdichten von 6-7 Ampere/mm2.)


    Viel Spaß

    Karl-Heinz

    Hallo Stephan,

    Deinen Bericht lese ich gerne. Wegen der Pandemie werde ich in diesem Jahr nicht nach Holland fahren. Meine bevorzugten Alternativen zur friesischen Seenplatte sind die Schlei und eben die Boddengewässer an der Ostsee. Leider sind diese recht weit entfernt, Trotzdem liebäugele ich in diesem Jahr wieder mit einer Tour dahin.

    Eine dritte Option ist dann für mich noch die Müritz. Auch dafür ist die Lis gut geeignet.

    Mal sehen was kommt ---

    Grüße

    Karl-Heinz

    ... mal eine kleine Hilfestellung vom Elektroingenieur:

    Dein Motor (MK50) hat eine Leistung von max. 480 Watt. Bei einer Batteriespannung von 12 Volt zieht er dann 40 Ampere. Als Richtwert sollte man eine Stromdichte von ca. 4 A/mm2 anstreben, d h. mit 10 mm2 liegst Du richtig.

    Gruß

    Karl-Heinz

    Dazu würde ich mich direkt an Peter Gade wenden. Ich glaube, das ist technisch kein Problem. Ich persönlich würde ein 80 kg Schwert nachrüsten (... das kostet wohl einige Euros).

    Gruß

    Karl-Heinz

    Grundsätzlich braucht eine Lis nur "angemeldet" werden, wenn es die Regeln auf dem entsprechenden Gewässer erfordern (das sind häufig Talsperren). Auf der Schlei, auf der Müritz und in den Niederlanden brauchst Du keine Anmeldung Deshalb rate ich, das Thema erst dann anzugehen, wenn Dir klar ist, wo und wann Du irgendwo segeln willst.

    Eine allgemeine Anmeldung für die Lis gibt es nicht. Eine Anmeldung bei der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung ist freiwillig. (Im übrigen ist der ADAC ein Automobilclub und meines Erachtens nicht unbedingt die richtige Wahl für ein Boot ...). Eine Haftpflichtversicherung halte ich aber in jedem Fall für sehr wichtig (ca. 50 Euro pro Jahr)

    Gruß

    Karl-Heinz

    ... Sonnenschuß hat recht: Wenn Du in diesem Jahr eine Lis erwerben möchtest und direkt lossegeln willst, mußt Du etwas Geld in die Hand nehmen. Ich würde auf jeden Fall eine Family kaufen (keinen Jollenkreuzer). Gade bietet im Moment eine solche Family an. Ansonsten mal weiter bei Ebay nachsehen ...

    Gruß

    K.-H.

    Nachdem wir nun in den vergangenen Monaten unsere Boote reichlich verbessert haben und Ostern bald vorbei ist, wird es wird Zeit, neue Törns zu planen und vielleicht auch durchzuführen (sobald das ungemütliche Wetter abgezogen ist). Mein Austernfischer steht startklar auf dem Trailer. Ich plane erstmal ein paar Tage auf dem Rursee (der ist im Moment wieder randvoll). Da es wegen Corona in diesem Sommer in den NIederlanden wahrscheinlich schwierig wird, werde ich eine Woche auf der Schlei einplanen und dann vielleicht noch eine Woche auf auf der Müritz oder sonstwo in Brandenburg. Mal sehen wie sich die Lage entwickelt.

    Hallo Jonas,

    auf Deine Fragen wirst Du möglicherweise verschiedene Antworten bekomme. Hier ist meine:

    Wenn es sich bei den Arbeiten um keine "strukturellen" Schäden handelt, ist es egal, womit Du nachbesserst. Grundsätzlich kann man ein Polyestersystem immer auch mit Epoxidharzen nachbessern (es gibt sogar "Experten", die sagen, daß sei zu bevorzugen).

    Für den Laien ist das Anmischen von Polyester schwierig: Man muß dem Polyester einen Härter in der Größenordung von 2 - 3 Prozent beimischen, das ist praktisch nicht immer einfach.

    Bei Epoxy (z. B. von West) wird das Harz mit dem Härter im Verhältnis 2:1 gemischt, das ist einfacher zu realisieren.

    Polyester und Epoxi kann man gleichermaßen mit Glasfasermatten verstärken.


    An Deiner Stelle würde ich mir insgesamt nicht so viele Gedanken machen. Nimm Epoxi von West-Systems. Das bekommst Du bei AWN.

    West-System wird auch von Von-der-Linden vertrieben. Im Internet findest Du unter vonderlinden.de ein paar sehr gute technische Broschüren zur Anwendung von dem Zeug u. a. auch zur Reparatur von GFK-Booten mit Epoxi.

    Viel Spaß

    Gruß

    Karl-Heinz

    Hallo Freunde,

    "Never change a winning team!".

    Die Fotos von Harals mit der modifizierten Ruderaufhängung haben mich zunächst beeindruckt. Aber, unabhängig von dem ungelösten Problem mit dem Auf- und Niederholertampen, wäre es dabei für mich nicht akzeptabel, wenn man das Ruder nur mit "eingelegter" Pinne betätigen darf.

    Ich rate Euch, die Ruderaufhängung erstmal so zu lassen. Das meiste Zeug, das man beim Segeln benötigt, hat man in der Kajüte gelagert und die meist Zeit sitzt man beim Segeln auch vorne am Schott. Da kann man auf eine modifizierte Backkiste mit Scharnieren gut verzichten.

    Als äußerste Maßnahme überlege ich, ob man in den Backskistendeckel ein oder zwei runde Inspektionsdeckel einbaut (Durchmesser ca. 20 cm). Dann könnte man vielleicht Kleinkram (Butterbrot, Thermoskanne, Festmacher) schnell aus der Kiste herausholen. Nachteil ist dann natürlich, das man die Deckel nicht abschließen kann.

    Gruß

    Karl-Heinz