Beiträge von Karl-Heinz

    Guten Abend Freunde,

    ein (etwas fauler) Kompromiß zur besseren Erreichbarkeit von Kram in der Backskiste ist: Ein oder zwei runde Inspektionsdeckel von ca. 20 ... 25 cm Durchmesser in den Backskistendeckel montieren, dann kann man unterwegs einfacher Kleinkram rausholen.

    Ansonsten halte ich die Modifikation des alten gegossenen Ruderkopfes für nicht sinnvoll. Das ist ein altmodisches, sprödes Teil.

    Besser wäre etwas aus einfachem Edelstahl. Seht Euch mal das Beispiel in folgendem Bild an: Einfach, billig und es kann irgendwie modifiziert werden, um die Pinne nach oben zu schwenken.... (und das Heck ist um ein paar Klo leichter).

    Grüße

    Karl-Heinz


    Liebe Lis-Segler,


    als Initiator dieses Themas möchte ich mich für die Resonanz bedanken. Das sind alles sehr kreative und brauchbare Vorschläge.

    Was ich im Frühjahr mindestens davon realisiere:

    - Den Reffhaken

    - Die Fockschot-Führungen

    - Die Rursee-Fock (obwohl ich die positive Wirkung nicht ganz verstehe: weniger Krängung: ja, aber höher am Wind?)


    Es ist wichtig, daß wir die eine oder andere Verbesserung an die Werft schicken. Gerade diese Kleinigkeiten sind für die Produktpflege von Bedeutung. Wenn Corona vorbei ist (vielleicht im nächsten Frühjahr), sollte die KV mal in Zusammenarbeit mit der Werft einen Workshop-Samstag organisieren, bei dem unsere Modellpflege vorgestellt/diskutiert werden kann. Sowas könnte eventuell an unserem Liegeplatz am Rursee stattfinden, dann kann man auch mal was beim Segeln austesten.

    Ansonsten müssen wir unsere JHV noch im Auge behalten. Im Moment sehe ich bei den steigenden Infektionszahlen keine Chance für eine offizielle Versammlung. Hoffen wir, das es bald besser wird.




    Der Vollständigkeit halber stelle ich unter diesem Beitrag noch meine beiden wesentlichen Verbesserungen vor (obwohl sie in anderen Veröffentlichungen bereits aufgetaucht sind.


    1. Die Kajüttür

    Das leidige Verstauen des Steckschots wurde hier bereits diskutiert. Ich habe mir stattdessen eine Tür eingebaut. Das war viel Arbeit, aber auf Wanderfahrten lohnt es sich:

          



    2. Die Batterie im Bug

    Harald hat den Akku für seinen Außenborder im Bug eingebaut. Das verringert die leidige Hecklastigkeit der Lis gewaltig. Ich habe als Ausgleich für meinen Außenborder von Suzuki vorne eine 55 Ah Gelbatterie eingebaut. Bei Wanderfahrten habe ich genug Strom für Licht, Handy, GPS, Radio und Ladegerät für Fotoapparat.


         



    Grüße

    Karl-Heinz

    Am vergangenen Mittwoch habe ich einen Törn auf der Schlei beendet. Die Schlei ist ein traumhaft schönes Segelrevier und wird von mir sicherlich im nächsten Jahr wieder besucht. Im "Segeln-Forum.de" habe ich dazu einen kleinen Törnbericht eingestellt. Das Foto zeigt meinen Austernfischer bei der Abfahrt von Schleswig, aufgenommen aus dem Wiking-Turm von "Turmpeter".

    Grüße

    Karl-Heinz




    Aufgrund des Beitrags von Harald unter dem Thema "Anfängerfragen" möchte ich hier anregen, daß Lis-Segler ihre "Modellpflege" unter diesem Thema präsentieren. Die Ausführungen von Harald sind weitestgehend verständlich, aber einiges wäre mit Fotos noch besser erklärt. Die angedeuteten Themen zur Bodenseefock, zum Fockroller und zur Schwert-Aufholevorrichtung machen mich neugierig.

    Von anderen Seglern (Christian, Sonnenschuss) habe ich ebenfalls interessante Verbesserungen mitbekommen. Es wäre schön, wenn alle diese Ideen hier mit Fotos und Erklärungen den übrigen Lis-Seglern zugänglich sind.

    Grüße

    Karl-Heinz

    ... na dann weiter viel Spaß mit der Lis. Mein Boot ist eine Lis-Family und heißt Austernfischer. Ich komme gerade von einem einwöchigen Segelurlaub in Friesland (Sneeker Meer) zurük. Wir hatten leider keinen einzigen schönen Segeltag: Meist zuviel Wind und dann am letzten Tag Flaute....

    Nächste Woche versuche ich es nochmal, entweder aufs Heeger Meer oder auf die Schlei.

    Grüße

    Karl-Heinz

    Liebe Lis-Freunde,

    nicht jeder Lis-Segler kauft sich regelmäßig Fachzeitschriften:

    Zur Zeit gibt es in den akutellen Ausgaben der "Yacht" eine Kleinserie zu Kleinkreuzern.

    Leider hat unsere Werft sich dort nicht mit Lis-Booten präsentiert. Deshalb hat ein offensichtlich begeisteter Lis-Segler einen Leserbrief geschrieben und darauf hingewiesen, daß die LIs in 5 m und 6 m Länge ebenfalls ein sehr schöner Kleinkreuzer ist. Die Yacht-Redaktion hat diesen Leserbrief in der aktuellen Ausgabe abgedruckt.

    Ist doch nett, oder?

    Grüße

    Karl-Heinz

    ... zum Suzuki 2.5 PS:

    - Das Ding sprint praktisch immer mit dem ersten Zug an, ist also absolut zuverlässig.

    - Er wiegt vollgetankt nur 13 Kilo, ist also wirklich handlich.

    - Ein Normalschaft ist vollkommen ausreichend. (Wenn du alleine im Boot bist und bei laufendem Motor nach vorne gehst, zieht der Motor manchmal Luft anstatt Kühlwasser, aber deshalb würde ich keinen unhandlichen Langschaft kaufen).


    (Der Vorteil von dem Honda 2.5 PS ist nicht so sehr die Luftkühlung sondern die Fliehkraftkupplung!)

    ... Für kurze Liegezeiten im Hafen reicht da ein 2 Meter * 2 Meter -Tarp (Amazon), das Du über den Baum legst und mit Tampen irgendwo am Süllrand befestigst. Die Persenning soll ja nur etwas den Regen vom Schott abhalten.

    Für die Überwinterung an Land tut es dann eine 2 Meter * 3 Meter Plastik-Plane über dem gelegten Mast auf dem Trailer oder eine große Plane (3 Meter * 6 Meter für das ganze Boot.

    Falls Du eine Persenning für den ganzen Sommer am Liegeplatz benötigst, dann ist vielleicht die von Gade eine Möglichkeit.

    Grüße

    Karl-Heinz

    Hallo Claudia,

    der Harald hat mit seinem Beitrag vollkommen recht: Überlege, die Batterie irgendwie vorne im Bug zu befestigen. Wenn Du handwerklich nicht so gut drauf bist, macht Dir das irgendeine Werft in der nächsten Winterpause (z. B. auch die Gade-Werft).

    Solarzellen auf dem Kajütdach eignen sich nur zur Ladungserhaltung bei langen Liegezeiten im Hafen, das ist keine praktische Option für den Fahrbetrieb.

    (Ich selbst fahre einen 2.5 PS-Benzin-AB und habe für das Fahrtensegeln zusätzlich eine Batterie im Bug eingebaut, für Licht, Radio, GPS usw., Bilder zum Einbau findest Du hier im Forum).

    Grüße

    Karl-Heinz

    Hallo zusammen,

    inzwischen bin ich wieder zuhause. Es war ein schöner Segelurlaub am Saaler Bodden. Beim Segelclub Godewind in Wustrow bin ich gut aufgenommen worden und hatte dort einen komfortablen Liegeplatz.

    Jetzt überlege/plane ich den nächsten Törn. Hat jemand eine Idee? Wie ist aktuell die Situation in Friesland?

    Grüße

    Karl-Heinz



    Hallo zusammen,

    gerade befinde ich mich mit dem Austernfischer am Saaler Bodden. Auch wenn es in Wustrow, wo ich ein Quartier bezogen habe, recht voll ist, kann man auf dem Bodden wunderbar segeln. Als Anhang eine Impression von der Hafenanlage des Segelclubs Godewind.





    Hallo Christian, ich war heute den ganzen Tag auf dem Rursee und bin gesegelt. Die beiden obigen Fotos sind von meine Lis. Auf dem oberen Foto siehst Du, daß die Fock mit kurzen Schäkeln eingehangen werden muß.

    Auf dem unteren Foto siehst Du, das die Fock nicht weiter mit der Talje durchgesetzt werden kann, weil das Ende des zu langen Vorlieks an die Umlenkrolle anstößt. Weiteres Durchsetzen geht nur mittels der Mastlegevorrichtung. Da habe ich noch Reserven, wie man oben sieht, bevor der Wirbel an die Umlenkrolle stößt.

    Ich habe nochmal kontrolliert: Mein Rigg ist moderat fest und steht einwandfrei in Böen. Ich entlaste es nicht nach dem Törn.

    Grüße

    Karl-Heinz

    Ich bin morgen zwischen 12.00 und ca. 16.00 ... 17.00 Uhr zum Segeln da. Dann komme ich vielleicht noch einmal vor oder während der Pfingsttage und dann geht das Boot erstmal auf den Trailer zu einem Törn auf dem Saaler Bodden an der Ostsee.

    NIchtdestotrotz, wir können und in jedem Fall demnächst mal treffen, ich bin immer wieder mal am Rursee, ggf. auch zum paddeln.

    Grüße

    Karl-Heinz

    Das Thema ist ein uraltes Lis-Thema (zumindest für Lis-Segler mit Rollfock).

    Insgesamt ist es nicht so kompliziert, wie es sich zu Anfang vielleicht darstellt. Ich stimme am ehesten den Ausführungen von Ralph zu.

    Das Rigg besteht aus nur drei Abspannungen für den Mast: Zwei Wanten und einem Vorstag. Die Wanten sollten gleichlang sein. Über Ihre Länge und die Spannung durch das Vorstag an der Mastlegevorrichtung bestimmt sich die Mastneigung. Im allerersten Schritt ist die nicht so wichtig.

    Alle drei Abspannungen sollten stramm sein, müssen aber meines Erachtens nicht fürchterlich angeknallt sein. Wichtig ist im ersten Schritt, daß nach dem Stellen des Mastes das Vorstag gespannt ist. Nachdem dann die Fock gesetzt ist, wird unten mit der Talje des Fockfalls das Vorliek soweit durchgesetzt, daß das Vorstag leicht lose ist. Hier liegt (leider) bei fast allen Lis-Booten das Problem: Weil das Vorliek der Fock fast immer ca. 5 cm zu lang ist, gelingt es nicht, dieses so durchzusetzten, daß es stramm genug ist (leider konnten wir die Werft davon bisher noch nicht so richtig überzeugen).

    Man behilft sich im ersten Schritt mit möglichst kleinen</kurzen Schäkeln an den Enden des Vorlieks. Im nächsten Schritt kann man das Vorstag an der Mastlegevorrichtung weiter durchsetzen. Aber häufig stößt dann der Wirbel des Fockrollers oben an die Umlenkrolle. Ich selbst habe bei meiner Lis direkt nach den ersten Törns zwei neue Wanten angefertigt (ca. 2 cm kürzer als die Originale) und auch das Drahtseilstück vom Wirbel zur Mastlegevorrichtung habe ich erneuert (ca. 3 cm kürzer). Damit ließ sich dann nach und nach das Rigg aufbauen.

    Daß beim Segeln daß ganze Boot arbeitet, ist normal. Der Mast biegt sich und auch das Dach bzw. die Oberschale windet sich irgendwie. Das kann man nicht sehen aber regelmäßig bei Am-Wind-Kursen beobachten: Die Luv-Wante ist stramm, so daß man sich gut daran festhalten kann, die Lee-Wante ist lose. Ich kenne nichts anderes.

    Ich rate nochmal: Ein gut aufgebautes Rigg kriegt man nicht an einem Samstagnachmittag hin. Versuche, in kleinen Schritten nach und nach Verbesserungen. Ich bin sicher, in ein paar Tagen/Wochen wirst Du zufrieden sein. Vielleicht sehe ich mir dann mal Dein Boot auf der Lister-Talsperre an.

    Grüße

    Karl-Heinz

    Hallo Christian,

    die "Tipps" von Hollis sind nicht sehr hilfreich. Das Kajütdach gibt nicht nach und die Konstruktion ist ok. Und ein Achterstag brauchst Du auch nicht.

    Ich habe einige Zeit gebraucht, bis ich Wanten, Vorliek und Fockfall richtig justiert habe und jetzt stehen meine Segel super.

    Hier im Forum und ohne Bilder ist das schwer zu klären. Wo liegst Du mit dem Boot? vielleicht können wir uns mal treffen.

    Grüße

    Karl-Heinz