Beiträge von G635

    Ich habe bei einer üblen Havarie meine Mastspitze in den Schlick der Hafeneinfahrt von Langballig gesteckt. Bei der Bergung wurde das Boot weit raus geschlappt, dabei sind Heckklappe und Ruderanlage vorloren gegangen. Außerdem ist der Mast und der Kamm am Mastfuß gebrochen. Ich wäre nun also sehr froh, wenn ich hier das eine oder andere Bauteile finden könnte:

    • Heckklappe (alte Bauart) Bei der alten Bauart geht die Klappe nicht bis zum Heck, sondern die Regenrille läuft dreiseitig umlaufend.
    • Ruderanlage (bei ihr wäre mir die Bauart egal. Sie kann auch aus einer anderen Jolle mit ähnlich großem Ruder stammen, die Aufhägepunkte sind ja schnell angepasst.)
    • Jollenmast (6,27m), gerne auch ohne vollständige Ausrüstung. Die habe ich ja noch.
    • Mastfuß (das Teil, das auf dem Rumpfdeckel befestigt ist).

    Viele Grüße

    Christian Riemenschneider

    Bei meiner Lis waren die Gurte in der Mitte nicht befestigt, sondern liefen durch. Das strapaziert die Struktur an den Enden zwar stärker, hat bei meinem Boot aber offenbar Jahrelang gehalten. Es gibt den Füßen auch ausreichend Halt. Ich will das jetzt ändern, glaube aber, das es dir über die Saison helfen könnte, falls die Kontermuttern tatsächlich ins Wasser plumpsen.


    Danke übrigens für die Fotos! Genau das brauchte ich, um zu verstehen, wie der Mittelbeschlag gemeint ist :thumbsup:


    Ich versuche mal zu einem ähnlichen Thread zu verlinken, der auch ein paar Antworten zu deiner Frage gibt: Ausreitgurte erneuern


    Grüße
    Christian

    Also mein Ruderblatt ist auch aus Sperrholz und es macht nicht den Eindruck, zu schwach zu sein ;)
    ( Ich dachte, es wäre das Original von 1975, aber da mag ich mich täuschen).
    Es muss natürlich gutes, wasserfest verleimtes Bootsbausperrholz sein.


    LG
    Christian

    Ihr seid toll! Vielen Dank für die Antworten.


    Über diese Teak-Look Sachen habe ich tatsächlich früher auch mal nachgedacht, Hollis. Die Lis mit ihren eleganten Linien könnte das ja schon tragen. Dann fiel mir aber auf, dass sich die Preisangabe bei AWN auf 0,1 m² bezogen und nicht auf m² :cheesygrin:


    Aber im Ernst, bei allen Alles-runter-und-neu-Lösungen stellt sich ja die Frage nach der Angemessenheit. Das ist ein Heidenaufwand und das Boot wird dann mit neuem Deck dennoch nicht aussehen wie neu – selbst wenn es mir gelänge, das profimäßig gut hinzubekommen, woran ich zweifle.


    Ich frag mal bei Peter Gade nach, ob es nicht doch einen Waffelmusterbelag gibt, den man einflicken könnte. Aber ich denke, das hast du, Philou, vor deinen Silikonexperimenten auch schon gemacht.
    Wenn es das nicht gibt tendiere ich eher dazu, die Löcher soweit aufzufüllen, dass das Muster wie abgerieben aussieht. Dann blaue Antirutschfarbe drauf und auf die opisch heilende Wirkung einer frischen, gegen das Weiß kontrastierenden Farbfläche hoffen.


    Das wäre dann Horstjs Vorschlag in lokaler Anwendung. Welches Spachtelmaterial wäre denn geeignet? Bzw, wie bekommt man eine neue Epoxyoberfläche so mit dem Untergrund verklammert, dass sie nicht in ein paar Jahren wieder abplatzt?

    Also, hier sind die Bilder.


    Ein Vorbesitzer hat die Trittbereiche weiß lackert. Weil sich davon immer mehr weiße Krümel ablösten, habe ich die Farbe so gut es ging abgebeizt (mit Marine-Strip von Owatrol). Im Frühjahr sollen die Trittbereiche wieder blau gestrichen werden.


    Bild 1 und 2 zeigen 4 von den zusammen wohl 7 Stellen. Auf Bild 3 versuche ich zu zeigen wie das aussieht, was sich da ablöst. Es gab davon auch wesentlich größere Teile, die sind aber weg.
    Auf Bild 4 kann man ein Feld auf dem Vordeck erkennen, das sich trotz gleichem Muster scharfkantig dreieckig abzeichnet. Es sieht aus wie nachträglich eingesetzt und war für mich immer Grund zur Hoffnung, dass sich die Oberfläche flicken lässt...


    Viele Grüße
    Christian

    Hallo Hollis,
    ich dachte die farbigen, "Waffelmuster"-Oberflächen wären aufgeklebte Decksbeläge. (Für die Erkenntnis, dass das nicht so ist, hat sich die Frage im Forum ja schon mal gelohnt, danke!)


    Jedenfalls hat sich unter dieser Schicht an einigen Stellen die Verbindung gelöst. Dort ist die blau durchgefärbte Deckschicht gerissen und dann abplatzt - oder sie ließ sich abheben.
    Die auf diese Weise entstandenen Fehlstellen im geriffelten Trittbereich habe ich unten leichtfertig "Löcher" genannt.


    Leider habe ich keine Fotos davon. Ich werde aber am Wochenende versuchen, welche zu machen.


    Grüße aus Hamburg
    Christian

    der Decksbelag auf meiner Lis G635 hat begonnen, sich an einigen Stellen abzulösen. Ich suche deshalb nach einem Material, mit dem ich die etwa 6 Löcher, von denen die meisten so 15-25 cm groß sind, füllen kann.


    Am besten wäre natürlich der originale geriffelte Belag, den ich aber im Zubehörhandel aber nirgends finden kann. Die Farbe ist nicht soo wichtig, ich muss den Belag sowieso lackieren, weil ein Vorbesitzer damit mal angefangen hat und ich nicht alles runter bekomme.


    Ich habe mich schon an Peter Gade gewandt - aber bislang keine Antwort bekommen.
    Hat sonst noch jemand einen Tip?


    Grüße
    Christian