Beiträge von horstj

    Hi,

    die Klappeinrichtung von der Werft (Mastkoker und Vorstagspanner) funktioniert hervorragend und ist recht günstig. Als KV Mitglied gibts (gabs?) sogar noch Rabatt. Um eine Hilfsleine ergänzt lässt sich der Mast dann sogar während der Fahrt leicht legen.

    Schwert: vermutlich zu viel Spiel: Aufhängung prüfen, evtl. Bolzen nachziehen, evtl. Teflonscheiben unterlegen. Es kann auch der Anschlag des Schwertes nach vorne defekt sein, so dass das Schwert vor und zurück schwingt -> einfach nachlaminieren.

    Salinge vermindert die seitliche Durchbiegung des Mastes. Beim Mastprofil und der Länge des LIS Mastes reichen auch die Drahtsalinge völlig. Allerdings müssen sie natürlich bei korrekt gestelltem Mast ordentlich unter Spannung stehen. Auch die Wanten brauchen ordentlich "zing", sonst hängt bei viel Wind das Vorliek der Fock durch.


    Evtl. findest Du hier nützliche Hinweise zum Rigg: https://lisjollenkreuzer.wordpress.com/2013/10/10/rigg/

    Gerade noch gesehen: auf deinem Bild hast du keine Talje. Üblicherweise ist beim 30kg Schwert ein 3-fach Talje installiert. Hilft enorm beim einziehen.:mukkies:

    Hallole,

    hatte auch Wasser in meinem Schwert. Trocknen und neu laminieren. Als Schwertfall eignet sich Dyneema sehr gut. Habe ich hier alles beschrieben:

    https://lisjollenkreuzer.wordp…2014/05/20/refit-schwert/

    Ich hatte damals auch noch den Kopf vom Schwert und den Schwertkasten von innen gespachtelt sowie eine neue Hülse und Achse eingesetzt. Dann hatte das Schwert kaum noch Spiel und ließ sich ganz sauber einziehen.

    Hoffe das hilft etwas.

    Hi,

    der nicht zu unterschätzende Vorteil bei dem Brett oder POM Platte ist, dass der Motor so weit vorne wie möglich montiert ist und die LIS weniger hecklastig wird. Ich hatte mit etwas fummeln das Brett recht weit in die Mitte versetzt, gerade so, dass das Ruder noch an der Schraube vorbei ging. Funktionierte sehr gut. dann reicht auch ein Kurzschaftmotor. unter Motor: Schwert rein oder raus

    Man kann auch den Ruderbeschlag für ein Motorbrett nutzen: http://www.holzpirat.org/2015/…hmbare-motorhalterung-ii/

    Das eigentlich Ruder braucht man bei Motorfahrt nicht unbedingt.

    Wie hast Du das einhand mit der Fock gemacht? Ich gehe davon aus das es keine Selbstwendefock ist :-) Einfach problemlos beides beident weil Gross und Fock beide an einer ähnlichen Stelle ankommen im Cockpit?

    Nein, keine Selbstwendefock. Man hat ja aber ein "Selbstwendegroß", d.h. beim Hochkreuzen klemme ich das Groß ein und bediene in der Wende vor allem die Fock. Das Groß kommt ja von alleine über.

    Hallole,

    kann aus Erfahrung bestätigen, dass Du mit der LIS genau deine Sachen ohne jeden Umbau machen kannst. Auch Spi ist einhand kein Problem, alles bequem und gut positioniert.

    Bei küstennah muss man sich natürlich immer klar machen, dass auch die LIS keine 7 sondern, knapp 5m lang ist und daher in der Welle sich so verhält wie alle kurzen Boote.

    Einige Berichte zum LIS Wandersegeln auch im Bodden findest Du in meinem Blog.

    Hi,

    die Kuchenbude oben ist aus Persenningmaterial mit Fenstern usw. Eine rechteckige Plastikplane geht auch, hat aber den Nachteil, dass zum Mast hin und nach hinten offen ist. Dann kommt dort Regen bzw. Wind/Kälte rein. Und es wird auch unter Plastik vom Kondens feucht.

    Wenn Du planst, die Persenning auch beim Wandersegeln zu nutzen, würde ich keine Persenning über das Vorschiff spannen. Ganz oft muss man ja in Häfen über den Bug aussteigen, was nur bei der obigen Variante problemlos geht. Und vor Anker ist der Platz auf dem Bug, gegen die Kajüte gelehnt der mit Abstand beste, um den Sundowner zu genießen. Und die ganze Persenning muss ja noch in die Backskiste verstaubar sein (neben Sprit, Kocher usw.)


    have fun...

    Klasse, viel Spass!


    Kälte ist meist nicht so problematisch, weil die kleine Kajüte allein durch Körperwärme schon gemütlich wird. Und die Mücken sind zum Glück noch nicht unterwegs. Bald wird man wieder viel Fliegengitter brauchen. Allerdings sind einige große Microfasertücher nützlich, um Kondensfeuchte abzuwischen/aufzufangen und auch morgens das Cockpit trocken zu reiben.


    Bei dem angesagten Wetter wird es bestimmt ein geselliges Segeln um Heeg / Sneek.

    https://lisjollenkreuzer.files…0/2014-09-27_13_42_35.jpg2014-09-27_13_42_35.jpg

    Hallo Jens,

    so wie du es beschrieben hast, ist es grundsätzlich möglich, aber nicht wirklich gut. Wenn die Fock vernünftig gerollt werden soll, empfehle ich dir (oberen) Fockwirbel am Mast befestigen, dann mit dem Vorstag verbinden (Vorstag muß gekürzt werden), das Vorstag dann mittig am Fockroller anbringen. Dann die Fock am Roller einschäkeln, wie gewohnt Fockfall einschäkeln, über den oberen Wirbel führen, und auf dem Fockroller (am Besten per Talje) richtig dichtholen.

    Du brauchst also 3 Befestigungspunkte auf dem Fockroller. Den gibt es so zu kaufen. Du kannst allerdings auch ein Edelstahlblech mit 3 Bohrungen auf jedem (normalen) Fockroller anbringen (was natürlich ein 4. Bohrloch erfordert zur Befestigung des Bleches auf dem Roller. Weniger schön, aber auch praktikabel, ist das Anbringen eines Wantenhängers auf dem Fockroller. Dann kannst du dir die Befestigungspunkte für die Fock frei aussuchen. Verstanden ? Ich hoffe ja, weiß aber, das es etwas Fantasie erfordert.


    VG

    = Variante B1 im oben angebenen Link.:thumbsup:

    Hallole,

    bin ja lange Strecken (Kanäle) unter Motor gefahren. Bei mir hat sich bewährt, das Schwert ca 1/4 abzusenken. Damit entsteht eine Art Skeg, der für ruhigeren Geradeauslauf sorgt. Außerdem war einen Pinnenverlängerung nützlich. Damit kann man vorne an der Kajüte bequem sitzen oder stehen. Das Heck kommt dann frei und das Boot fährt mit wenig Gas sehr zügig. Mit dem 2,5 PS Suzuki braucht man dann nur wenig über Standgas fahren und cruised dennoch flott dahin.

    Hallole,

    hat Gade bei der Maststütze etwas geändert? Die ursprüngliche/klassische Maststütze konnte man einfach am Beschlag lassen und dann das Ruder darüber hängen. Ich habe die nie demontiert, sondern als Flaggenstock gesehen. Bei Touren finde ich es nützlich, auch mal den Mast schnell legen zu können, um nicht auf eine Brückenöffnung warten zu müssen oder unter einer festen Brücke durch zu kommen.


    Der Segelschnitt scheint ja etwas unterschiedlich zu sein. Beim Jollenkreuzer kann der Niederholer sehr wohl ordentlich Zug ausüben, auch wenn die Befestigung am Kajütaufbau nicht ganz optimal ist. Auf jeden Fall ist er m.E. absolut notwendig, da man durch den sehr langen Schotweg (Abstand zwischen Baum und Großschotblock am Pflichtboden) sonst das ausgestellte Groß oben gar nicht kontrollieren kann.


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