Beiträge von Paul

    Hallo zusammen
    eigentlich wollte sie selbst wieder aufbauen, muss nun aber krankheitsbedingt auf das Segeln verzichten.
    Daher biete ich eine eckige LIS Jollenkreuzer zum verkauf an.
    Es gibt leider nur einen zerlegten Trailer der nicht fahrbereit ist und nicht zum Angebot dazu gehört.
    Das Boot steht bei 52525 Heinsberg, das ist etwa 30 km nördlich von Aachen.
    Tel.: 015772940031
    Liebe Grüße
    Paul

    Wenn ich ohne Gepäck unterwegs bin nehme ich deswegen den 3.5er obwohl er die besten Zeiten hinter sich hat.
    Auf "großer" Fahrt gleicht das Gepäck den Unterschied zum 5er aus.
    Ansonsten nehme ich die schlechteren Segeleigenschaften in Kauf. Soo wahnsinnig fällt das aber (mir) nicht auf. Es sind ja auch (bei luftgekühlten Zweitaktern) nicht sehr viel. Wobei ich den genauen Unterschied nicht weis.
    Ansonsten (meine haben beide einen integrierten Tank) kann man einen separaten Tank weiter vorne unterbringen. Meine Frau mag aber den Geruch von Benzin nicht so gerne in der Kajüte.

    Ich fahre zwei Yamaha Zweitakter. Einen ziemlich überholungsbedürftigen 3.5PS für Alltags auf Seen der absolut ausreichend ist und mit seinem Leerlauf auch sehr angenehm. Als Reserve habe ich noch einen fast neuwertigen 5PS mit Vor- und Rückwärtsgang. Den nehme ich wenn es kritisch werden könnte, also auf längeren Fahrten oder auf der Nordsee oder dem Rhein. Beide Motoren benötigen 1:100 und bringen die Lis problemlos ins Gleiten und gegen Wind und Wellen.
    Den 5PS habe ich an der Lis noch nie auf mehr als Halbgas gefahren.
    An einen neuen Motor habe ich bislang noch gar nicht gedacht. Sollte ich irgendwann auf einen See gehen der Benzinmotoren nicht erlaubt werde ich wohl einen Elektromotor verwenden. Seit 2012 besitze ich einen minn kota endura 50lbs den ich (als der 3.5PS mal schwächelte) ausprobiert habe. Der hat 5 Stufen vorwärts und drei rückwärts. Bei einer Schwimmveranstaltung habe ich damit Schwimmer begleitet. Je nach Wind war dazu Stufe 2 (mit) und 3 (gegenan) notwendig. Auf Stufe 5 war gefühlt doppelte Langstreckenschwimmgeschwindigkeit drin (bei ca 2 Beaufort gegenan).
    Vertrauen darauf das ich damit bei Gewitter gegenan käme habe ich nicht. Daher wäre meines Erachtens ein stärkerer Elektromotor notwendig. Aber da hat natürlich jeder ein ganz eigenes Sicherheitsempfinden.
    Liebe Grüße
    Paul.
    P.S. Die Lis war jeweils mit zwei ziemlich kräftigen Personen besetzt.

    "k-m-w" schrieb:

    Batterie (35Ah) 7-8 km weit...


    Darf ich nachfragen wieviel Watt euer Motor hat und wieviel Zeit er damit in etwa läuft? Drehst du voll auf oder nur halb oder dreiviertel?
    Ich habe meinen Elektromotor erst einmal mit einer geliehenen Batterie verwendet (bei einem Langstreckenschwimmen zwei Stunden lang Schwimmer begleitet) und habe noch gar keine Anhaltspunkte über die Ausdauer des elektrischen Helfers.


    LG Paul

    Wenn das Boot leegierig ist und dies so nicht gewünscht ist so muß der Mast weiter nach hinten. Meist ist ja gewünscht das das Boot wenn man alles losläßt (Mann über Bord) in den Wind schiesst.
    Damit ist die Mastspitze gemeint, nicht der Fuß.
    Also erstmal versuchen die Wanten kürzer und das Vorstag dementsprechend länger zu trimmen damit das Boot luvgieriger wird. Reicht das nicht dann den Mast im Mastfuß weiter nach vorne. Dadurch kommt die Spitze weiter nach hinten.
    Die Spannung reicht wenn die Leewant bei Belastung nicht locker ist. Die Luv Want ist ja von selber stramm ;)
    HTH
    Paul

    Bislang nicht.
    Wenn ich etwas heraus bekomme schreibe ich es hier.
    Ich muss noch versuchen das Typenschild zu entziffern.
    Da ist so gut wie nichts mehr drauf zu erkennen.
    Mit der Baunummer habe ich dann einen besseren Pack-an.
    Die Segelnummer alleine ist ja nicht unbedingt aussagekräftig, darauf hat Udo mich zu Recht drauf hingewiesen.
    Wenn ich das entziffert habe frage ich mal bei der Werft an.

    "Hollis" schrieb:

    die Lis ist nun einmal kein Dickschiff


    Hallo Hollis, da hast du natürlich Recht.
    Allerdings ist das meines Erachtens nicht nur eine Frage des Reviers sondern sehr stark auch des Wetters und der Mannschaft.
    Bei "großen Fahrten" hat es sich immer gezeigt das ein geeigneter Wetterbericht sehr wichtig ist.
    Wenn ich mit meinem Schwager (Dickschiffeigner) einen großen Törn mache dann wird mindestens eine Woche im voraus der Seewetterbericht beobachtet. Jeder von uns, unabhängig. Da sind wir sehr penibel.
    Kann man auch im Internet vorab lesen:
    Ich hoffe der Link bleibt eine Weile nutzbar.
    So ein Tief kommt nicht so urplötzlich aus dem nichts. Wenn kein Tief in der Nähe ist, die Wellenhöhe ok ist und ein günstiger Segelwind ist, dann kann ich auch mit der Lis auf der Ostsee sehr schöne Schläge segeln. Ich kenne aber bisher keine Lis mit Navtex Empfänger, Seefunkanlage usw. (lerne ich aber sehr gerne kennen). Die braucht man aber für einen geeigneten Wetterbericht. Wenn man dann einmal in Seehäfen ist kann man meist von Nachbarn aus darauf zugreifen. Man bekommt mit der Zeit ein Auge für Navtex Antennen ;) und ein Klön über das Wetter fördert die Gemeinschaft.
    Bei unsicherem Wetter bleibt man drinnen. Ich bin mit meiner Neptun 22 mal vier Wochen im Grevelingen geblieben weil die Wetterlage stabil "unsicher" war. Sehr heiß, wenig Wind mit Gefahr von Gewittern. Man kommt also nicht voran, andererseits kann jederzeit Starkwind kommen. Und wenn Gewitter angedroht wird habe ich mit meinem Boot auf der Nordsee nix zu suchen. (Die Nordsee kann man ruhig gegen beliebige andere größere Gewässer austauschen).
    Die Lis findet man häufiger auf dem Bodensee, der ist aber bei ungeeigneter Wetterlage ebenso tödlich.
    Ein Mitsegler ist auch nicht immer hilfreich. 2010 im Herbst hatte ich vier Mitsegler(innen) (gemischt) an Bord eines gecharterten 40 Fuss Dickschiffes auf der Ostsee dabei. Bei super Wetter, strahlender Sonnenschein, 5 Beaufort, 1,5m Wellenhöhe. Das Segeln hätte Spaß machen können, wenn nicht alle vier die Leeseite belegt hätten zum über die Reling hängen (natürlich mit Rettungsweste und angeleint, alle!). Dann stören Mitsegler nur :mrgreen: und können selbst zur Gefahr werden.
    Die Frage ob man Einhand segelt oder nicht stellt sich einigen nicht. Wenn man niemanden hat :(
    Zu guter Letzt muss man sich darüber im klaren sein das Segeln ein Risikosport ist. Wie hoch das Risiko für einen selbst ist und was akzeptabel ist muss jeder für sich entscheiden.

    "Hollis" schrieb:

    wenn dein Klappmastbeschlag drei Löcher in der waagerechten hat, würde ich das mittlere Loch nehmen


    Habe ich so gemacht.

    "Hollis" schrieb:

    Da du ja jetzt das Loch im Mastfuss hast und der Mast sehr hoch steht, mußt du natürlich die Wanten und das Vorstag anpassen........ kürzen??????? :roll:


    Tja, das mit dem kürzen fürchte ich auch. Jedenfalls konnte ich so das Vorstag an das mittlere Loch der Rollfock montieren ohne viel Kraft auszuüben.
    Ich messe mal nach ob das mit den beiden vorhandenen Löchern hinkommt und schmeisse ggf. die Gummis mal testweise raus.


    Hattest du einen Bausatz oder warum waren in deinem Mast noch keine Löcher? Beschlag gewechselt?

    Hallo zusammen,
    ich habe am Wochenende erstmals meinen Mast probeweise gestellt.
    Dabei kam bei mir die Frage auf wo der Mastbolzen durch den Mast gehen soll. (Ich habe also nicht die Schiene sondern das Edelstahl U mit den drei Löchern).
    Ganz unten in dem Alu Druckguss Endstück des Mastes ist eine Bohrung durch die der Bolzen problemlos passt. Damit konnte ich den Mast stellen.
    Allerdings steht er dann sehr hoch, fast über dem Edelstahtbeschlag der dann auch nicht wirklich stabil wirkt.
    Auf einem Foto in der Galerie habe ich gesehen das der Mast tiefer stand.
    Ist da einfach ein Loch durch den Alumast gebohrt? Ohne weitere Verstärkungen? Weiten sich diese dann nicht zu Langlöchern?
    Bei meinem Mast gibt es (ungefähr dort wo ich es erwartet hätte) zwei gegenüberliegende Bohrungen. In beiden steckt aber eine Gummi-Kabeldurchführung, auf einer Seite kommt auch ein Käbelchen raus (Toplicht???).
    Sollten diese entfernt werden und der Bolzen einfach da durch?
    Wie hoch sollte der Mast über dem Deck stehen?


    Über Erklärungen und ggf. Bilder würde ich mich freuen.


    Gruß Paul

    Hallo zusammen,
    meine Lis hat die Segelnummer G994 und ich interessiere mich dafür ob jemand zufällig Vorbesitzer davon war oder solche kennt.
    Reines Interesse, mal sehen ob man was findet.
    Schöne Grüße aus dem Westen


    Paul

    Und ich dachte meiner wäre viel Arbeit :mrgreen:
    So sehe ich meinen JK schon wieder viel positiver.
    Danke dafür ;)
    Und dir wünsche ich das dich dein Mut nicht verläßt.
    Ich finde es gut wenn der Jollenkreuzer erhalten werden kann.

    Das Angebot finde ich sehr nett, aber ich hätte Angst die ausgeliehene Klappe zu versauen. Ich denke ich werde bei Gade eine neue Klappe bestellen, da er sie anscheinend doch nicht nur im Set verkauft. Aber erst wenn mein JK mal bewiesen hat das er überhaupt schwimmen kann...
    Dann kommt erstmal jede Menge Arbeit auf mich zu.

    Hallo zusammen,
    mein JK hat eine hässliche Holzkonstruktion die sich Backskistenklappe nennt, aus "Apfelsinenkistchenholz" gezimmert und hat seine besten Jahre eindeutig hinter sich.
    Hat jemand eine Klappe übrig oder eine Form die ich ausleihen könnte um eine aus GFK zu fertigen?
    Bei Gade ich schon angefragt, ist nur die Frage ob sich etwas günstigeres findet.
    Danke vorab und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kielstummel :)