Beiträge von George

    Moin,


    Jochen hat mir Fotos vom Refit seines Kreuzers per CDs zugeschickt mit der Ansage, sie gerne weiterzugeben zu dürfen. Ich freue mich sehr darüber, weil in diesem Boot doch eine beeindruckende Menge an guten Ideen, großer handwerklicher Sorgfalt und viel Arbeit steckt.


    Nicht zuletzt finde ich den Vergleich zwischen "vorher" und "nachher" interessant; es tauchen z.B. noch alte Schwert-Kurbeln beim "vorher" auf.


    Die Bilder sind nun in diesem Piccasa-Webalbum zugänglich. Viel Freude damit.


    Sicherlich lassen sich diese Bilder für eine dauerhaftere Dokumentation in der "Galerie" später aufs Wesentliche konzentrieren. Jetzt laden sie zum interessierten Stöbern ein. 8-)

    Die folgende Bild ist von Stefan, und ich finde seine Montage in den Goethe-Titel so anregend, daß ich sie mit seinem Einverständnis hier öffentlich einsetze.
    ( Ich lasse es mal hier unter Literatur, weil eine Kultur-Rubrik gibt es ja noch nicht...)


    Vielleicht fühlt sich der ein oder andere durch dieses witzige Beispiel ebenfalls animiert, sich kulturell - künstlerisch - kreativ mit unserer Lis zu beschäftigen und die Ergebnisse mit uns zu teilen.
    Wäre ich beispielsweise des Comic-Zeichnens mächtig, würde ich mich z.B. an einer "Oh, wie schön ist Panama" Tigerenten-Version meines sympathischen kleinen Kreuzers versuchen.


    Wem gehört denn dieser schöne Kreuzer, der hin und wieder im Webseiten-Kopf auftaucht?
    Ich finde ihn nirgends auf der Seite... Gibt es zur Besegelung noch mehr Fotos und Infos? Besonders Rollfock, Genua-Schiene, Reff-Einrichtung...


    Nachtrag zum Einkleben von Fenstern:


    Unter der Rubrik "Interaktives" findet sich im "Lis Network" der Bericht von Christian zum eindrucksvollen Refit seines Jollenkreuzers G-1006. Die beigefügte Fotostrecke zeigt einige Fotos vom Ersatz der alten Fenster durch neue, von innen eingeklebte.


    Leider erreiche ich Christian nicht, sodaß nähere Angaben noch ausstehen.
    Aber auch hier spricht das Ergebnis für sich.

    "k-m-w" schrieb:

    So einen großen Lüfter hab ich bei unseren kleinen Jollen noch nie gesehen....


    :cheesygrin:
    Nein, der kommt ja nicht von der Gorch Fock, - die Dinger gibt's ab Decksöffnungs-Durchmesser 75mm aufwärts. Die Pilzlüfter fangen bei 85mm an.

    (Sorry für den Nachbrenner, - das Bild wollte ich als Illustrierung in meinem vorigen Text-Beitrag setzen, aber das System läßt mich nicht mehr in meinen eigenen Beitrag)


    Ich werde mir mal solche Wind-Hutzen ansehen:



    Die Hutzen sind aus flexiblem Kunststoff, fangen oder saugen deutlich mehr Wind als Pilzlüfter; und wenn die Decksverschlüsse halten, was sie versprechen, dann wird der ohnehin schmale Arbeitsplatz auf dem Vordeck nicht eingeengt durch den Lüfter. Den Platz brauche ich nämlich dringend selbst, wenn z.B. unterwegs mal was am Fockroller zu machen ist...


    Die oben angeführten Bedenken wegen Vorsegel- oder Schot-Fänger würden bei dieser Art glattem Decksverschluß entfallen.
    Ein persönliches Problem von mir ist, daß ich dauernd vergesse, die Pilzlüfter vor der Abfahrt zu schließen, - und wenn die erste Welle drüber geht, kommt man nur noch schlecht dran...


    Aber bis zum Herbst kann ich mir noch viele andere Boote ansehen... :geek: :idea: :) 8-)

    "Hollis" schrieb:

    Moin, Moin,
    George berichtet das er den Verkäfer kontaktiert hat. ...


    Moin Tim,
    ich hoffe, ich habe nichts verwirrt: Der Anbieter kannte die Typenbezeichnung seines Bootes selber nicht richtig; das hat ihn wohl erst für den Ebay-Eintrag interessiert. Unter dem Suchwort "Kim" ist er auf die "große" Kim und deren Maße gestoßen, jedoch nicht auf die kleinere Rundkabinen-Version.
    Da diese kleinere Version der Kim äußerlich tatsächlich frappierende Ähnlichkeiten mit der Lis aufweist und ihr in den Rahmenmaßen nahe kommt, ist es zu der beschriebenen Eigenschöpfung "Lis-Jollenkreuzer vom Typ Kim" gekommen.


    Das war also tatsächlich niemals ein Gade-Bau gewesen. Nice to know wäre aber wohl die Geschichte, wie es zu diesem offensichtlichen Kupfer gekommen war...


    Ich pflichte Dir aber in einem Punkt Deiner Anfrage gerne bei:

    Zitat

    Es könnte ja mal die Firma Gade zu dieser Jolle etwas sagen. Die müßten es ja wissen was so alles bei ihnen gebaut wurde.


    Ich fände es sehr sehr wünschenswert, wenn es eine Dokumentation der Lis-Typengeschichte gäbe. Ob sich wohl unter den alt-Erfahrenen Lissern jemand findet, der mit Hilfe von Vorstand und Hersteller hier im Forum den Start einer Sammlung für eine Dokumentation auf der Webseite beginnt?

    ich möchte die bisherigen guten Vorschläge durch eine schlechte Erfahrung ergänzen:


    An meinem Kreuzer habe ich zwei Lüfter auf dem Vordeck direkt vor dem Fenster vorgefunden. Für beide wurde die Querrohr-Verstärkung des Vorderdecks auf der ganzen Lüfter-Kreisfläche entfernt und praktisch durchgeschnitten. Diese Verstärkung ist dadurch erheblich beeinträchtigt; - der Rückbau steht auf der to-do-Liste für's Refit.
    Es ist also ganz wichtig, den Platz nicht nur von oben, sondern auch von unter Deck sorgfältig auszusuchen.


    Auf größeren Yachten sehe ich öfters Lüftungs-Öffnungen, die während der Fahrt (ähnlich wie Inspektionsöffnungen) decksgleich wasserdicht verschraubt werden, und in die am Anleger oder vor Anker Lüftungshutzen eingesetzt werden.

    Danke für die Infos.


    Es spricht ja nur für die Lis, wenn ihr Name als wertsteigender Zusatz verwandt wird... 8-)


    Ich hab mich mal durch ein paar Segler-Foren gezappt, - über die Segel-Eigenschaften selbst ist wenig zu finden. Was bei meinen persönlichen Kriterien zur Abwertung führen würde, ist der Schwenkkiel, manchmal auch als 'Hubkiel' bezeichnet, der - ähnlich wie bei der Fam - gekurbelt werden muß. Beim Aufkreuzen über den Wattenmeer-Sandbänken war es gerade die sehr schnelle Reaktionsmöglichkeit mit der Schwert-Talje der Lis, die die Untiefen (meistens) eben nicht zum Problem werden ließen.


    In den Segler-Foren finden sich Angaben über Schäden insbesondere an der Oberschale, die mit einer zu harten/spröden Kunstharz-Mischung erklärt werden, sowie Angaben über Belastungsschäden im Schwenkkiel-Bereich. Eine generelle Gewichtung ist naheliegenderweise aus diesen wenigen Angaben nicht möglich.


    Im folgenden Abbildungen von den beiden Typen:





    Nachtrag:
    Ich habe übrigens den Ebay-Verkäufer um Auskunft über seine verwirrende Lis/Kim Typenangabe gebeten.
    Die Antwort: Er habe im Internet selbst nach Informationen über seinen Jollenkreuzer gesucht, für die Kim eine Längenangabe von 5,30m gefunden, sein Boot habe aber die Lis-Länge von 5m; von daher...

    "Tim" schrieb:

    Ich hatte hier schon mal irgendwann so ein Thread aufgemacht,...


    Jetzt wo Du's schreibst, erinnere ich mich dunkel; die Such-Funktion hat es mir allerdings nicht verraten wollen... :oops:

    Ich würde mich total freuen, wenn mir jemand aus seiner Erfahrung Literatur nennen könnte, die sich um kleine Segler an der Nordseeküste dreht, - also im weitesten Sinn Boote in der Lis-Klasse.


    Es gibt ohnehin nur wenige Bücher, die die Faszination des Wattenmeeres vermitteln können, z.B.
    - "Rätsel der Sandbank" (Originaltitel: The Riddle of the Sands) des irischen Schriftstellers Robert Erskine Childers (1903)
    - “Amphibische Reise zu verlorenen Inseln“ von Herbert Rittlinger (1958)
    allerdings ist Childer's "Dulcibella" doch etwas größer, und Herbert's "Klepper"-Faltboot deutlich kleiner als unsere Kreuzer...


    Ein außergewöhnliches kleines Buch mit einem kleinen Segler ist mir untergekommen, - kaum zu glauben! -, vom Dichterfürsten Goethe, von Peter Schössow genial illustriert eindeutig mit Nordsee-Flaute, Nordsee-Wellen, Nordsee-Strand...
    Es ist gleichermaßen gut geeignet für kleine Enkelkinder und gestandene Segler, - und wenn der Zeichner die Lis gekannt hätte, sähen die Zeichnungen sicherlich etwas anders aus.


    "Hollis" schrieb:

    Die Voraussetzung für die Zulässigkeit von Tempo 100 für KFZ-Anhänger-Kombinationen auf Autobahnen...


    Der praktische Weg mit meinem älteren Trailer wäre also nun der Weg zum TÜV/zur DEKRA, um die 100km/h-Fähigkeit bescheinigen zu lassen (bei neuen ist das schon von Haus aus vermerkt); dann zur Zulassungsstelle, um das in den Schein eintragen zu lassen. Dazu gibt's dann einen amtlich gesiegelten 100km-Aufkleber für den Hänger, - und wenn der draufgeklebt ist, darf Tempo 100 auf Autobahnen gefahren werden. Mit jedem beliebigen passenden Zugfahrzeug.
    Ich kann mir das sparen...


    Um solche Themen kümmert man sich ja nur, wenn sie einem auf die Nase gedrückt werden, oder wenn man sie etwa von seinem Wohnwagen-Gespann kennt. An mir war es völlig vorbeigelaufen: Ich hatte mir einen älteren, soliden Golf-Diesel als billiges Zugfahrzeug besorgt (wir kommen sonst auch ohne Auto gut aus), mangels Kenntnis ohne ABS, obwohl es auch solche gegeben hätte.


    Die "100km/h" Regelung kommt also für mich eh nicht in Frage; aber mal durchgespielt als ob doch:


    Der Golf hat 974 kg Leergewicht eingetragen, mein ungebremster Anhänger dürfte also mit Faktor 0,3, so wie Peter das beschrieben hat, ganze 324 und 2/3 kg auf die Waage bringen. Mit anderen Worten: Ich kann es vergessen.


    Mit einem gebremsten und hydraulisch gefederten Anhänger gälte Faktor 1,1, das wären dann 1.072 Kg. Wenn die technisch zulässige Anhängelast (gebremst) nicht eh im Schein auf 850 kg limitiert wäre. Aber immerhin. Das machte dann Sinn.


    Was wären die Folgen, wenn ich jetzt trotzdem mit Tempo 100 auf der Autobahn geblitzt würde?
    Nach dem Bußgeld-Rechner drohen 70€ Bußgeld, 1 Punkt plus 23,50€ Verwaltungsgebühren (ohne Gewähr). Im Falle eines Unfalls hätte ich die A...-Karte.

    Danke, Peter, - wir stimmen im Grunde voll überein und manchmal hilft die Zuspitzung am besten, die verschachtelten Rechts-Strukturen zu vermitteln.


    In einem Punkt würde ich Deinem "Schülerlotsen" trotz Bewaffnung allerdings widersprechen: m.E. gehört die Camping-Ausrüstung selbstverständlich zu unserem Sport, - ohne Schlaf-, Küchen- und gelegentlich auch Zelt-Ausrüstung ist Fahrten-Segeln gar nicht denkbar, und dafür würde ich gelassen jedem Verfahren entgegensehen.
    Meines Wissens hat es über solche Fragen allerdings nie rechtliche Auseinandersetzungen gegeben, wieso auch, wer sollte dem widersprechen wollen? Oder ist Dir irgendwo ein Urteil über den Weg gelaufen? :shock:


    Anzeigen und Verfahren die Menge hat es wegen des berühmten "grünen" Pferdetransporters gegeben, der etwa für Möbeltransporte beim Umzug eingesetzt worden ist. Gott erhalte uns die aufmerksamen Nachbarn... :mrgreen:
    Aber die Rechtslage ist in solchen Fällen selbstverständlich evident.


    Am Ende gilt wie so oft: für sich und seine jeweilige Situation ist der beste Spezialist immer nur jeder selbst. Ich will niemand das schwarze Schild ausreden, aber eben auch niemand mit grünem verunsichern.
    Ich hatte mal in einem anderen Beitrag versucht, die geltenden Bestimmungen für "Scheine für die Lis" aufzuschreiben. Vielleicht können wir die Bestimmungen für unsere Bootsanhänger einmal gemeinsam für die KV zusammentragen? An mir waren z.B. die aktuellen Bestimmungen zur Zulassung für "Tempo 100" dummerweise vorbeigelaufen...

    Gerne :)



    Wolfangel-Trailer von 1978


    Das ist alles:


    Die V-förmig greifenden Rollen führen den Bug sicher und heben dann den Rumpf.
    Wichtig ist, daß die Last nicht frühzeitig auf die Längsstützen verlagert wird, sonst nützen die Rollen nichts mehr und das Boot wird mit Windenkraft "geschleift".
    Um das Boot also mit "hohem Bug" auf den Trailer zu bekommen, wird das Windenseil also nicht an der Lochplatte an der Decks-Spitze, sondern tiefer an der Schleppöse am Steven angebracht.


    Umgekehrt: Wenn beim Wassern der Bug entlastet wird, rollt das Boot von alleine in sein Element.


    Ich nehme an, daß dieser Trailer damals zum Boot gehörte. Er wird - wie gesagt - nicht mehr gebaut. Aber das Prinzip ist o.k., besonders auch die Anhängelast für meinen ärmlichen Golf. (Was natürlich eine Selbsttäuschung ist: mit einem etwas größeren, aber dafür gebremsten Trailer, dürfte ich offiziell 100 km/h fahren, mit einem ungebremsten bin ich aufgrund der Gewichtsformel mit meinem Golf zu offiziell Tempo 80km/h verurteilt.)


    Es fehlt der Auflageschutz für das entlastete Ballastschwert.

    Ich habe mein Boot seinerzeit auf einem Wolfangel-Trailer Baujahr 1978 gekauft. Hätte auch jeder andere sein können.


    Das vollverzinkte Fahrgestell dieser Art simpler Trailer ist generell nahezu unverwüstlich. Dank Normierung sind Ersatzteile auch bei - wie in diesem Fall - untergegangenen Firmen erhältlich. Das Arrangement an Aufbau-Auflagen, - einfädelnde V-Rollen, Längsstützen, Bug-V - ist zweckmäßig, einfach und funktioniert auch bei Querstrom oder Seitenwind. Auch hier gilt die Lebensweisheit: Nur das Einfache hat Erfolg. (Das tut meiner Bewunderung für Tüftler-Genies keinen Abbruch.)


    Die Zugkugel-Kupplung soll zum nächsten TÜV ersetzt werden, - nach 34 Jahren, und finanziell nicht die Welt.
    Die "kleinen Räder"...: Ich habe 10" Räder drauf; - es mag andere Gründe geben, größere Räder zu nehmen, aber in Schlaglöcher bin ich mit meinem Boot am Haken noch nie hineingeknallt... Auch der größere Trailer für unser früheres 8m-Wikingerboot hatte 10" Räder, tausende von Km ohne jede Auffälligkeit, geschweige denn Probleme, selbst nicht auf färöischen Neben-"Straßen". (Und auf meiner Vespa bin ich auf 10" auch durch Europa gekommen, zu zweit mit Gepäck.) Die Radlager behalte ich im Auge, (würde ich auch bei größeren machen, - auch "wasserdichte" versagen gelegentlich), bislang völlig unauffällig; und wenn doch mal: es sind gängige Industrielager, also nichts Aufregendes.
    Wirklich bedenklich gewesen waren die zwar nicht abgefahrenen, aber alt und rissig gewordenen Reifen, sonst nichts.
    Ich glaube auch, ich muß mit meinen kleinen Rädern nicht so weit ins Wasser fahren beim Slippen...


    Das einzige, was mir mißfällt, ist, daß ich die Kennzeichen/Beleuchtungs-Schiene nicht bis über das Bootsende herausziehen kann. Die Einsteckrohre schwingen in Bodenwellen dennoch so sehr durch, daß das Nummernschild gelegentlich den Bootsrumpf berührt. Das Aluminiumschild ist zwar schwächer als des GfK, - aber trotzdem unschön.


    Selbstverständlich habe ich das kostenfreie grüne Nummernschild.
    Ich betreibe Sport, das ist steuerbegünstigt. Und das ist gut so.
    Alles was im Boot verladen ist, entspricht dem Verwendungszweck als Sportboot, mit dem auch Wanderfahrten durchgeführt werden. Was fiele denn z.B. nicht darunter? Oder transportiert jemand Zementsäcke mit der Lis? Außenborder, Anker u.ä. verlade ich unabhängig davon eh im Kfz, weil ich nicht möchte, daß das in meinem Lüntje rumhüpft.
    Bei anderen Anhängern mit grüner Nummer wie z.B. Pferde-Transportern, stellt sich die Frage möglicherweise anders, weil die ja prima für auch für andere Transporte geeignet wären.


    Wenn ich es richtig sehe, besteht zwischen grünem und schwarzem Schild lediglich ein technischer Unterschied in der Versicherung: mit dem grünen ist der Trailer zusammen mit dem Zugfahrzeug versichert, also angekuppelt; mit dem schwarzen auch solo. Abgekuppelt ist der "grüne" aber in der privaten Haftpflichtversicherung inbegriffen. Die umfaßt viel mehr als man gemeinhin denkt, - z.B. auch die Versicherung für meine Signalpistole...

    Ja, das sind wohl zwei Wantenpaare. Ich habe aber weder ein Komplettfoto, noch möchte ich dem Besitzer vorgreifen; auf seine Beschreibung bin ich auch gespannt und die kann er nur selber machen.
    Er ist aber wie gesagt (noch) nicht Forums-Teilnehmer. Für den Fall, daß er nicht mitliest, habe ich ihn informiert, - es wird sich ein Weg finden. Er ist aber auch direkt erreichbar über die Mitgliederliste der KV.



    @Jörg:

    "brunsberg" schrieb:


    Die alte Form der Kajüte gefällt mir besser (rund und nicht so hoch, wie die Georgs Lüntje)


    Die "alte Form"? Lüntje ist über 30 Jahre alt, - gibt es wirklich noch ältere Formen?

    Der Vollständigkeit ist hier die Beschreibung der Rollfock-Prozedur aus dem Atlanta-Handbuch "Atlanta Sailor Ahoi", - etwas vollmundig und überzeugt, aber nicht halb so detailliert wie die Erklärung von Hans. Danke dafür!
    Bedauerlicherweise hat sich der Atlanta-Autor über das Lösen/Fieren des Falls ausgeschwiegen...



    Für das Verständnis des Aufbaus sollte man vielleicht noch wissen, daß der Mast bei der Atlanta-"Koralle", auf die sich Text und Zeichnung beziehen, beim Stellen durch die Mastspur auf dem Kiel (also nicht auf Deck) und die mittige Aussparung an der mastseitigen Deckskante (Wellenbrecher) fixiert wird, solange von Hand leichte Spannung auf dem Vorstag bleibt. Es wird also erst das Vorstag am Bug eingeschäkelt ohne den Zug der Wanten von hinten, dann erst die Wantenspanner an den Püttings.

    (aus dem Literatur-Thread hierher geholt)



    "papstkuballa" schrieb:

    Moin, mir scheint auch, dass der Toppwirbel fehlt?! Gruß! Gernot


    Ah, jetzt verstehe ich... :idea:
    Wenn das eine Suchbild-Aufgabe gewesen wäre, hätte ich da lange vorgesessen. :sick:


    Aber vielleicht meinst Du einen anderen Toppwirbel, - ich zitiere aus dem o.a. Handbuch:

    Zitat

    Zwischen Wantenspanner und Buggriff wird der Fockroller montiert. Das Vorstag dreht sich nicht mit, dadurch sind keine Änderungen am Mastbeschlag erforderlich! Die Stagreiter müssen nicht entfernt werden.


    (Da ist dann also doch ein Unterschied zu Udo's System, an dem sich das Vorstag mitdreht.)


    Ich würde bestimmt über die Fock einen Wirbel setzen, zumal das Drahtvorliek und nicht das Vorstag die Hauptlast des Mastes trägt; - allerdings ist das Vorliek in meiner alten Fock auch trotz Toppwirbel spiralig aufgedreht...


    Ob sich der Autor und Zeichner von Atlanta etwas beim Weglassen der Stagreiter und des Wirbels gedacht hat, läßt sich wohl kaum noch klären.