Beiträge von George

    Schade eigentlich, daß der Thread hier schon endet...
    Hat zufällig jemand die besagten Fotos abgespeichert? Im verlinkten Bucht-Angebot sind die Bilder natürlich längst wech. Markenhistorisch wäre das schon ein Schmanckerl...


    "Weiterentwicklungen" und "Verbesserungen" der LIS hat es etliche gegeben, eine größere Form der Anerkennung kann ich mir für ein erfolgreiches Allround-Boot kaum denken; - die bekanntesten Varianten sind wohl die immer noch produzierte FAM und eben - inzwischen in der Produktion ausgestorben - die verschieden KIM-Typen. Diese oft durchaus interessanten Abweichungen von der LIS wurden erkauft mit z.T. schwerwiegenden Veränderungen in der Schwert- bzw Kielschwert-Technik, die die Einsatzbreite besonders im Flachwasser heftig einschränken, - und diese Boote z.B. für meine Wattfahrten ausschließen.

    Mir wurde letztens erzählt, die KIM hätte etwas mit einem früheren Meister der LIS-Werft zu tun, der sich selbständig gemacht hätte. Wenn das zutrifft, was ich nicht weiß, dann gäbe es ein denkbares Szenario für diese "Hermes-Lis", - es müßte ja schon ein ausgesprochen großer Zufall sein, daß dann die erste KIM A in Länge und Breite exakt 500 x 172 mißt...
    Über die anfänglich frappierenden Ähnlichkeiten und die späteren Eigenentwicklungen kann man sich einen guten Eindruck verschaffen in diesem Blog, besonders in dem dort veröffentlichten KIM-Magazin von 1986. Die dort angegebenen unterschiedlichen Adressen sollten nicht verwirren, - Hermes Plastik GmbH und die Kim Boote GmbH waren unter einem Dach, wie auch der öffentliche Xing-Lebenslauf des früheren Geschäftsführers ausweist.


    "Mit kleinen Booten komt man woanders hin", - mit dieser kleinen "Hermes-Lis" jedenfalls in eine spannende Phase der deutschen Kleinboot-Geschichte.

    Das Große Meer ist ein feines Revier. Wir sind dort oft gewesen, auch dieses Jahr, - schön daß es dort jetzt auch Lis-Ansprechpartner gibt! Und Ostfriesland ist allemal eine Werbung wert!



    Großer Himmel über dem Großen Meer
    Hindernisse für den Wind nur in Ufernähe


    Für die Lis ist das Flachwasser ausgezeichnet geeignet, - manchmal muß man halt die Hand an der Schwert-Talje haben, aber das ist kaum der Rede wert, sondern eine Stärke der Lis, - sie hat ja schließlich keine schwerfällige Schwertkurbel... Und nach den ersten paar Runden kennt man die flacheren Stellen eh.


    Stimmungsmäßig am schönsten waren die Morgenstunden, die wir oft vollkommen alleine auf dem See erleben konnten; seglerisch am schönsten, wenn stärkerer Wind alle Schönwettersegler nach Hause schickte und wir uns den doch recht großen See nur mit ein paar teuflisch schnellen Surfern und Katamaranen teilten.



    ostfriesische Ufer


    Der einzige wirkliche Wermutstropfen: Man darf auf dem See nicht vor Anker übernachten. Uns ist es - in Unkenntnis natürlich - in einer stillen Schilfbucht dennoch einmal passiert, was uns eine traumhafte Herbstnacht einbrachte, - und ein längeres Gespräch mit dem Naturschutzbeauftragten am nächsten Morgen, der uns immerhin zugestanden hat, daß wir um diese Jahreszeit keinen Schaden anrichten konnten. Er hätte uns sonst sicherlich vom Wasser holen lassen. Kostenpflichtig und zu Recht...


    Wer dort also nicht nur auf der Durchfahrt ist, und nicht Zelten will, dem sei ein Ferienhaus mit Bootsanleger empfohlen, - wir fühlten uns in der Nebensaison gut bedient, hatten allerdings auch ein günstiges Haus in Bedekaspel Marsch gewählt, von dessen Anleger aus wir mit gelegtem Mast unter einer Brücke vor dem Gr. Meer durchfahren mußten. Das bringt schnell Routine, - man kann es aber vermeiden, wenn man sich vorher vergewissert, wo genau das Haus tatsächlich liegt...
    In Bedekaspel Marsch der "anderen" (westlichen) Seite des Sees ist übrigens auch eine ruhige und unkomplizierte Slipstelle.


    Mit dem Boot auf dem Trailer kann man auf dem Parkplatz für Gespanne (auf der Campingplatz-Seite) auch kostenlos übernachten.



    ruhiger Übernachtungsplatz am Kanal abseits des Sees


    Das Große Meer ist ein guter Ausgangspunkt für Wanderfahrten durch Ostfriesland, kleine Rund-Wanderungen oder auch weitere, nach Greetsiel bspw, mit Weiterfahrt ins Watt vielleicht, - das sind aber alles keine stehende-Mast-Routen. Etliche Brücken mit Mast-Legen, - aber dennoch unbedingt empfehlenswert und unvergeßlich. Da sich die Kanäle nicht immer nach dem Wind richten, ist ein Außenborder unumgänglich. Am Wege finden sich kleine Vereine mit Liegeplätzen, wie auch örtliche, oft romantisch gelegene Anleger.
    Der Wasserwanderführer Ostfriesland ist dabei eine gute Planungs-Grundlage.


    Also wir fahren bestimmt wieder hin.

    Moin Lissers!


    Meine Freude war groß über mammut's Einladung; - nicht nur, weil der erfahrenste und kompetenteste Lis-Küstensegler, den ich kenne, etwas fortführt, was ich einmal bescheiden anzufangen versucht hatte, sondern weil der Bereich Küsten-, resp. Watten-Segeln bei den organisierten Lissern eine Förderung wohl verdiente, - ist doch die Lis begeisternd gut für Wattenreviere geeignet, allemal besser als Conger&Co.


    Ich schreibe hier soz. aus dem Off, bin ich doch seit einiger Zeit von der Lis auf einen kleineren, offenen Segler umgestiegen, was mit meinen persönlichen Verhältnissen und nichts mit der Lis zu tun hatte; auf die lasse ich nichts kommen. Aber auch wenn ich nicht mehr zur Lis-Gemeinde zähle, hätte ich mich gerne zu dieser Fahrt gemeldet. Leider hatte ich mit meinem Neuen noch keine Gelegenheit zur Küstenerfahrung mit Wind und Seegang gehabt und wollte mammut und seine Lis-Gruppe nicht womöglich mit mir belasten.
    Von Teilnehmern des letzten Wattenmeer-Wochenendes in Fedderwardersiel 2011weiß ich, daß es im Einzelfall tatsächlich Terminprobleme für dieses Mai-Wochenende gegeben hat.
    Schade also. Für alle.


    Besonders schade deshalb, weil das Engagement und der Enthusiasmus eines begeisterten Lis-Seglers unter solchen Umständen sicherlich nicht nach Wiederholung schreit. Ein solches Engagement ist unter den besonders individualistisch veranlagten Kleinboot-Seglern an der Küste keineswegs eine Selbstverständlichkeit. Das weiß ich, seitdem ich vor ca. 3-4 Jahren alle mir erreichbaren Lis-Küstensegler versucht hatte, auf so etwas anzusprechen.


    Andere Klein-Segler Organisationen veranstalten ganz gezielt, regelmäßig und mit gutem Erfolg „Schnupper-Kurse“ vom Süßwasser ins Salzwasser, - so etwa die holländische Drascombe-Vereinigung am vergangenen Wochenende in Lauwersoog.
    Ein guter Gedanke von Babelfish, die KV mit ihrer Organisationsfähigkeit und Unterstützung beizeiten mit der Kompetenz von Küstenseglern wie mammut für 2015 zusammenzubringen, - die Lis und ihre Eignung fürs Watten-Segeln wäre diesen Versuch allemal wert!
    Und wenn ich darf, komme ich mit meinen kleineren braunen Segeln dann gerne dazu... :-)


    Liebe Grüße
    George


    PS:
    Mobil montierbare Rundumlichter mit Zulassung gibt es billig und können dann auch im Binnenbereich nützlich sein, auch ein Außenborder mit „über 2PS“ ist wohl kein Ding der Unmöglichkeit; mein Honda hat immerhin 2,3 PS und ist im Pfahlzug kaum schwächer als mein alter 5 PS Tohatsu). Überhaupt läßt sich die erforderliche Zusatzausrüstung für Watten-Segeln nach einer frühzeitigen Meldung untereinander in Absprache regeln, - das sollte also eigentlich gar kein Hinderungsgrund für eine Teilnahme-Meldung sein.

    Liebe Leute,


    ich möchte zwei Punkte loswerden:


    1. Ich muß mich hier für eine Weile ausklinken, weil mich derzeit einige private Dinge weitestgehend vor meiner Freizeit bewahren. Ich schreibe das natürlich nur für die, die meine Forums-Abstinenz bemerken... ;)
    Es handelt sich also keinesfalls um Desinteresse. Und keinesfalls um Dauer. Alles hat seine Zeit, - und manches kommt zur Unzeit...


    2. Nur indirekt zu tun hat mit dieser "Pause" eine Idee, das wir 'privat' zur Verbesserung der Forums-Kommunikation ausgetauscht hatten, - nämlich ein Lis-Wiki. Gesucht war ein Medium, auf dem man dauerhaftere Informationen über die Lis zugänglich abspeichern und sammeln könnte, - also alles, was in der Forums-"Gesprächsstruktur" schnell untergeht, aber auch nicht auf die Schaufensterseiten der KV-Website gehört.
    Mein eigenes praktisches Beispiel dazu wäre die Übersicht von Slipstellen an der Unter- und Außenweser; aber es finden sich schnell endlose weitere Beispiele für das für diesen Zweck geradezu ideale Wiki. Es wäre unrecht, hier Hans als den Urheber und Macher dieses Vorschlags zu verschweigen, - ein Vorschlag übrigens, dem ich anfangs etwas skeptisch gegenüberstand, der mich mittlerweile aber geradezu begeistert überzeugt hat.


    Dieses Lis-Wiki sollte eigentlich irgendwann dem geneigten Publikum werbe- und funktionsfähig zur Begutachtung vorgestellt werden; ich hatte meine Beteiligung und Mitarbeit bei der Erstellung fröhlich zugesagt, muß aber - unabhängig von der o.a. notwendigen Pause - etwas betreten zurückrudern, weil ich fälschlich ausgeblendet hatte, daß ich mich nur an Verfahren im Internet wagen darf, die intuitiv funktionieren. Es gibt Leute, die sich in solchen Systemen wie eingeboren bewegen, - ich gehöre nicht dazu.
    Mir ist das durchaus peinlich, und ich mache das hier öffentlich, um der kleinen Möglichkeit willen, daß sich Andere und Bessere dafür finden.


    Sollte es also unter den Teilnehmern und LeserInnen dieses Forums jemanden geben, der/die sich etwas mit Wiki auskennt, und sich vorstellen kann, dies mit der Lis- und Segel-Freude zu verknüpfen, - dann würde ich mich hier sehr über einen Kontakt freuen! 8-)

    Ich muß in einem Punkt zurück-rudern:
    Ich hatte oben angegeben, daß der - abgekoppelte(!) -Sportbootanhänger mit grünem Nummernschild in der privaten Haftpflichtversicherung mitversichert sei.


    Von 'meiner' Haftpflichtversicherung ("Generali") erhalte ich jedoch soeben die Auskunft, daß dies nicht zuträfe. Per telefonischer Nachfrage ließ sich dies nicht klären, die freundliche Fachabteilung hatte zwar die diesbezügliche Korrespondenz vorliegen, kannte sich aber nicht mit KFz-Anhängern aus, - der zu Rate gezogene ebenfalls freundliche KFz-Fachmann kannte sich nicht mit der Hausrats-Versicherung aus...


    Das wird also wohl eine längere Geschichte werden.


    Ich hatte die Information aus entsprechenden Diskussionen in Segler-Foren gezogen gehabt, hoffe auch, daß sie sich bei entsprechendem Nachbohren am Ende doch als zutreffend erweist, - muß jetzt aber erst einmal ein dickes Fragezeichen machen.

    Da z.Z. wohl alle außer mir im Urlaub sind und Segeln, möchte ich die Flaute hier mal für ein Dankeschön und eine Freudenbekundung nutzen:
    Ich freu mich nämlich schon jedesmal, wenn ich den Kopf der Lis-Webseite mit den wechselnden Titel-Fotos auf dem Schirm habe. Das ist auch jedesmal ein kleiner Ausflug!

    Danke Hollis, - ich bin mir ganz sicher, daß es die Variante mit dem fest einbaubaren, 3-teiligen Kiel mit 100 kg gibt bzw. gegeben hat; - was mich interessiert, sind Fotos und Erfahrungsberichte.
    Ich möchte gerne die Kostruktions-Systematk der Lis-Varianten begreifen, - es gibt ja z.B. den Schwert-Zuvogel mit 40 kg Ballast/Schwert, und den Kiel-Zugvogel mit 140 kg Kiel.


    Das andere ist die eher akademische Frage, warum mein 80 kg-"Schwert" nicht ein "Schwenkkiel" heißt, - oder ist das alles eins?

    Bekanntlich verfügt die Lis als anständige Jolle respektive anständiger Jollenkreuzer über ein Schwert.
    Es hat wohl auch die Option gegeben, die Lis mit einem Kiel zu ordern; ich hab noch keinen gesehen, aber soweit ich den Text erinnere, handelt es sich um ein 3-teiliges Stück von 100 kg, das in den Schwertschacht montiert wird. Das heißt, man hat dann ein Boot, das wahlweise mit einem Kiel und einem Schwert ausgerüstet werden kann.


    Erste Frage:
    Hat jemand so eine Kiel-Lis? Und gibt es dazu Erfahrungen und Fotos?


    Zweite Frage:
    Ich habe ein 80 kg Ballast-Schwert an meinem Kreuzer, andere Boote haben einen Senk-Kiel, der oft ebenfalls vollständig in den Rumpf geschwenkt werden kann.
    Ich habe vergeblich versucht, den Unterschied zwischen Ballastschwert und Senkkiel herauszufinden. Eine mir eingängige Erklärung bezieht sich - allerdings ohne nähere Angaben - auf das Gewichtsverhältnis von Kiel resp. Schwert zum Gesamtgewicht, - der Schwenkiel sei demnach also relativ schwerer als das Ballastschwert.
    Nun gibt es aber z.B. die norwegische über 6 m lange Fabola Campus mit einem Senk-Kiel von ganzen 60 kg Gewicht...
    Zur weiteren Verwirrung wird z.B. das bewegliche Teil des Schwenkkiels der [url=http://www.sirius-werft.de/phpwcms/index.php?id=586,0,0,1,0,0&hashID=78db1a3464b1cdb556abc6c4c95bad69]Sirius-Werft Plön[/url] als Blei-Schwert bezeichnet.


    Gibt es da irgendwo eine eindeutige Differenzierung?

    Alf, danke für die Bekräftigung, daß - jedenfalls an der Küste - die Seekarte zum MUSS gehört. Über die reine Navigation hinaus dient sie längst auch der Rechtssicherheit in den Nationalpark-Zonen.
    In meinen Hausrevieren schaffe ich mir neue Karten allerdings immer erst an, wenn ich ich in irgendeiner Weise für andere verantwortlich bin.


    Deine Empfehlung mit der wasserdichten Kartentasche ist ok, - meine Karten sind letztens in einer nicht ganz dichten Schutzhülle im Cockpit geschwommen, und ich mußte sie hinterher vorsichtig auf der Wäscheleine trocken
    Allerdings ist man mit dem großen Maßstab, 1:25.000, schnell aus einer Karte raus, besonders wenn sie unpassend füre unseren Kurs geschnitten sind.
    Meine Karten sind deshalb normalerweise direkt mit Klarsichtfolie beklebt, - die normalen Seekarten einseitig, es macht nx, wenn die Rückseite naß wird -, die Sportbootkarten beidseitig. Dann sind die gerade benötigten immer zur Hand.


    Aber da hat jeder wohl sein eigenes bewährtes System... 8-)

    Die Navigation auf kleinen Booten ist allemal schwieriger als auf großen; - weniger Sicht, schlechterer Stand, kein geschützter Kartentisch, keine übersichtlichen Geräte.
    Man mag mit der Nähe zur Ursprünglichkeit je nach Situation und Stimmung umgehen wie es einem gefällt, - fest steht, daß die Navigation einen ganz bedeutenden Teil der Sicherheit darstellt. Und wir sind als die kleinsten und ungeschütztesten Teilnehmer im Küstenverkehr in ganz besonderem Maß auf Sicherheit angewiesen, wenn wir sie brauchen.


    Auf unseren Seekajaks hatten wir die Karte plus Übersicht samt allen relevaten Daten wasserfest aufs Deck geklebt und damit immer gut vor Augen. Wer auch nur einmal bei Wind, Wellengang und Regen im Cockpit eines so lütten Seglers wie unseren die Seekarten-Seite umdrehen mußte, weiß wie beschränkt die Navgations-Wirklichkeit an Bord aussieht, von exakten Peilungen ohne freie Hand ganz abgesehen.


    Ohne jeden Zweifel: GPS und auch die Miniaturisierung der Seefunk-Geräte bedeuten einen Quantensprung für die Sicherheit bei uns. Und laßt Euch von niemandem falsche Romantik einreden, - wenn man die Sicherheit braucht, muß sie da sein. Der Unterschied zwischen sicherer und gefährlicher Fahrt an der Küste ist oft nur sehr klein.

    Zum Praktischen:


    - Am wichtigsten ist ein großes helles Display, das man auch aus Abstand gut sieht, wenn man das Grät nicht in der Hand hat. Ich kenne nicht alle Geräte, aber das 72er ist da schon ok.


    - Zum Anschaffungspreis kommt noch der deutlich höhere Preis für die elektronische Seekarte, ohne die eine schnelle Ortsbestimmung nicht möglich ist.


    - Aber auch ohne elektronische Seekarte ist ein solches Navi wertvoll: es zeigt die Fahrt über Grund an, - ein Segen bei schlechter Sicht.


    - Ein weiteres vorteilhaftes Feature ist die Aufzeichnung der gefahrenen Kurslinie: selbst ohne elektronische Karte ist es beruhigend, wenn man nach längerem Kreuzen bei schlechter Sicht in Tidengewässern wieder auf seinen Ausgangskurs trifft.


    Wir waren zwei Sommer lang in den Bodden, das wichtigste Navigationsmittel war neben der (richtigen) Seekarte das Paddel zum "Loten". Aber wer dort - oder auf seinem Haus-See - den Umgang mit seinem Navi nicht spielerisch lernt, wird im wirklichen Bedarfsfall wenig Nutzen von ihm haben.

    Es tut mir leid, Jörg, - ich kenne "View" nicht. Wenn es die Photo-Seite vom stern ist, dann kannst Du vielleicht im Forum nach einer Auskunft suchen. Andere werden dasselbe Problem schließlich auch schon gehabt haben. Ich komme leider in die "Suche"-Funktion nicht rein, weil die Sicherheitsabfrage-Grafik bei mir nicht angezeigt wird.


    Eine allgemeine Anleitungen zum Verlinken eines Bildes findet sich hier.


    Oder wenn hier keine bessere Auskunft kommt, dann frag einfach im Technik-Forum nach dem Prozedere. Die haben da einen freundlichen Umgangston.


    Viel Glück!

    "brunsberg" schrieb:

    Wie kriege ich jetzt ein Foto eingefügt? Hat über Img und zwischen den Zeichen einfügen nicht geklappt...


    Wenn Du "Antwort erstellen" aktivierst, findest Du rechts von Deiner Schreibfläche unter den Smilies die Meldung

    Zitat

    BBCode ist eingeschaltet

    .


    Wenn Du dort BBCode anklickst, öffnet sich die Erklärung samt einem Beispiel am unteren Ende.
    Einfach gesagt, mußt Du Dein Foto auf eine Webseite online setzen, z.B. Photobucket oder flickr. Dort findest Du an dem dann hochgeladenen Bild den BBCode, den Du in Deinen Forum-Text setzt.

    "Philou" schrieb:

    Ich hoffe ich konnte ein wenig helfen.


    Ja. Mir schon. :) :) :)
    Ich finde, eine Lis-Jolle, die im Vorschiff mit Licht, Luft und Farbe "wohnlich" gemacht wird, ist allemal einen Foto-Hinweis wert!!!
    Und vielleicht gibt es den Refit-Bericht ja auch noch beim Autor auf der Festplatte...?

    Moin Udo,


    die Umzugs-Geschichte des Forums ist mir nicht geläufig, weil ich ja erst seit letztem Jahr dabei bin; aber ich kann mir gut vorstellen, daß so eine Aktion einen ganzen Rattenschwanz an Kleinarbeit hinter sich herzieht. Deshalb ist es gut, daß das hier auch mal erwähnt wird.


    Hat das phpBB-Forum denn kein Feature, mit dem fehlerhafte Links aufgelistet werden können? Ich weiß, - die Handarbeit bleibt trotzdem...
    Ich kann mit einem fehlenden Bild im übrigen gut leben, - wenn es denn bemerkt wird, könnte das ja auch vom Autor repariert werden.
    Um die Relationen zurecht zu rücken, mache ich hier einen Strich, indem ich feststelle: Ich freue mich, daß es dieses Forum gibt, in dem sich Lis-Segler treffen können, - ganz egal, ob und wie sie organisiert sind. Das ist auch ein Dankeschön. 8-)


    Zu Deiner Frage:
    Im "Lis Network" sind derzeit zwei Adressen nicht erreichbar, - offensichtlich nicht aus forumstechnischen Gründen, sondern etwa weil eine Seite vom Eigentümer her nicht mehr zugänglich ist. Und darauf bezog sich mein Kontext, nicht auf Technisches.
    Ich finde es ausgesprochen schade, wenn Beiträge, die mich faszinieren - wie eben die von Hans Lauterbach - aus diesem Begegnungsort der Lis-Segler verschwinden; - so ein Forum lebt von der Vielfalt und der Kompetenz. Ich finde es ebenso schade, wenn Teilnehmer in diesem Forum nicht mehr erreichbar sind oder sich nicht mehr beteiligen, die sich hier vor drei Jahren durch viel Kompetenz und Engagement ausgezeichnet haben.
    Es gibt nur diesen einen öffentlichen Begegnungsort für die kleine Gesellschaft der Lis-Segler, und ich finde es - auch aus ganz egoistischen Gründen - allemal schade, wenn jemand die Freude daran verliert. Und soweit mir das möglich ist, signalisiere ich gerne, daß diese Kompetenz und dieses Engagement hier mehr als Willkommen ist.


    Und ich bin mir sicher, daß wir da vollkommen übereinstimmen.

    Es gab letztens Interesse am Einkleben von Fenstern. Hätte ich gleich etwas gesucht im Forum, dann wäre ich hier auf die schöne Information von demosthenes gestoßen, in dem das Wichtigste schon drin steht.


    (Lediglich der Link will nicht mehr...)


    Von Jochen ("Jette-Refit") habe ich per Mail ausführliche praktische Schilderungen zum Fenster-Einbau, die ich bei Bedarf gerne weiterleite, desgleichen die einschlägigen Artikel aus dem Palstek.


    PALSTEK 1/2004: Bootsbau, Ausbau, Refit; Fenstereinbau: Plexiglas, Makrolon und Klebstoff (das Verfahren mit den Schrauben, immer noch aktuell)


    PALSTEK 4/2004: Fensteraustausch auf einem GFK-Klassiker (mit Gummi-Dichtung)


    PALSTEK 1/2005: Bootsbau, Ausbau, Refit Fenster einkleben statt schrauben (einigermaßen anspruchsvoll)

    Moin Michael,


    kann ich alles nachvollziehen, - unter 'normalen' Umständen kann ich auf einen Anker ohnehin fast verzichten... :cheesygrin:


    Konkrete erlebte Situation:


    Wir ankern wieder mal einen Nachmittag auf der Schweiburg (wunderschöner Nebenarm der Unterweser, hinter der Strohauser Plate), es läuft satter Strom, Wind hat gedreht und drückt uns Richtung Schlickkante am Röhricht.


    - Erst Anker einholen, dann Segel hoch..., - bis dahin sind wir voll im Schilf, und kommen daraus auch nicht mehr frei.


    - Erst Segel hoch, dann Anker einholen..., - durch den Strom dreht das Boot so in den Wind, daß das Groß nicht frei auswehen kann und unkontrolliert Fahrt am Ankerseil aufnimmt.


    - Gegen den Wind paddeln bis der Anker oben ist, dann das Segel hoch..., - das mag zu zweit noch lösbar sein, aber spuck Dir in die Paddelhände...; solo wärst Du mit dem Anker noch in der Hand schon längst ins Schilf getrieben.


    Also wir haben den Motor angemacht, Anker hoch und gegen den Wind gehalten, bis das Segel oben war. Aber das war äußerst unbefriedigend, eines Seglers eigentlich unwürdig und müßte auch anders gehen. :sick:

    Es ist hier schon viel Richtiges geschrieben über Anker und Ankern, - ich möchte eine Problemsituation anfügen, die mir auf Tidengewässern begegnet ist, und über die ich immer noch brüte.


    Besonders für den Jollenkreuzer (in der Jolle ist der Bug einfacher zugänglich) kann sich eine interessante Situation ergeben, wenn ich bei entsprechendem Strom und Wind gleichzeitig die Segel setzen und den Anker einholen will; das wären dann nämlich genügend Aufgaben für eine Dreier-Crew.


    Wenn ich es für notwendig halte, kann ich wohl das Ankern bei Fahrtbeginn vorbereiten, indem ich die Ankerleine vom Cockpit durch die Bugklampe führe und den Anker außen(!) um die Wanten herum wurfbereit ins Cockpit hole. Abgesehen davon, daß ich dann dieses mobile Eisen während der Fahrt um die Füße habe, muß zum Einholen des Ankers dann allerdings ein Crewmitglied nach vorne auf das winzige Bug-Deck und braucht dort beide(!) Hände für Ankerleine und Anker. Anschließend turnt er in dem bereits begonnenen Segelmanöver mitsamt schlikkigem Anker nach hinten.


    Abhilfe täte ein Bug-Ankergeschirr, hier ein Beispiel auf einem größeren Jollenkreuzer. Auf meinem Boot würde ein 2,5kg M-Anker (für Schlick und Sand) ausreichen, die Halterung wäre dadurch einfacher und filigraner als in diesem Beispiel.
    In dieser Halterung würde der Anker in sofortiger Bereitschaft gefahren und könnte auch vom Cockpit aus eingeholt werden.

    Moin und danke für die Bilder, Hans :)


    Mein Foto von den beiden Oldie-Segelschülern in der Nordenhamer Oldi-Lis habe ich leider irgendwo im digitalen Foto-Sammelsurium verbuddelt; - und ich dachte, ich hätte da ein System... :sick:


    Ich gebe zunächst eine Antwort von "Jette"-Eigner Jochen wieder:


    Bis Jochen demnächst selbst am Forum teilnehmen kann, - er beschreibt seine Situation mit einem Zitat aus dem Forum: "meist sitzt das Problem zwischen Bildschirm u. Stuhllehne" -, geht die Kommunikation auch so "über Bande" per email ganz gut...
    _________________________________________________


    "Hans" schrieb:

    die Idee die du hast, vielleicht mal eine Lis-Typengeschichte zu basteln find ich interessant...
    bin gerne bereit Bilder zur Verfügung zu stellen..


    an der Stelle muss ich gestehen, dass gerade vor ein paar Tagen
    a) der Blog Lis-G12.
    b) der flickr fotostream
    gekillt wurde!!!


    Dein Angebot freut mich unheimlich, und da Vorstand und Admin hier mitlesen, bin ich guter Hoffnung, daß sich eine einfache organisatorische Form für diese Baustelle findet, vielleicht in Form eines digitalen Zettelkastens hier im Forum, der nach und nach gefüllt werden kann und zu gegebener Zeit dauerhaft ins Schaufenster der Webseite kommt.


    Ich weiß nicht, wie es anderen geht, aber mich interessiert die Vorgeschichte/die Vorbesitzer meiner eigenen älteren Lis, ich interessiere mich für die Typen- und Firmengeschichte, und ganz nebenbei - mir sind gerade Fotos von einem Kajüt-Zugvogel(!) untergekommen - faszinieren mich auch die vielen unterschiedlichen Versuche, kleine Jollen und Dinghies zu Kleinst-Kreuzern zu machen...


    Mir war beim Stöbern u.a. im "Lis Network" und auch in früheren Forums-Beiträgen schon aufgefallen, daß einige interessante und bunte Beiträge nicht mehr erreichbar sind und einige Links im Bermuda-Dreieck untergehen. Dafür wird es meistens respektable individuelle Gründe geben, aber für das 'kollektive Gedächtnis' der Lis-Historie ist es schon schade...
    ( Ich versuche z.B. gerade vergeblich fürs Küstensegeln einen Forums-Teilnehmer aus Ostfriesland zu erreichen... Aber sein Piccasa-Album über das Refit seines Kreuzers ist wenigstens erreichbar...)

    "Ulli" schrieb:

    Wieso ist die Plicht so tief? Meine kommt mir wesentlich flacher vor.


    Mir war das auf dem kleinen Bild im Lis-Anzeiger Heft auch erst nicht aufgefallen, auf diesen Fotos ist es natürlich unübersehbar, - das ist ein alter Typ ohne "doppelten Boden".
    Bei uns in Nordenham/Großensiel hat der Blexener Verein so einen Oldie sogar noch als Schulungsboot, was beweist, daß das nominelle Alter für unsere Boote nicht viel aussagt.


    Ich fände es eine gute Idee, wenn einer der alterfahrenen Lis-Freunde diesen Typ einmal mit den Firmendaten so vorstellen könnte, daß sich daraus womöglich ein Anfang für eine Lis-Typengeschichte generell ergeben könnte.