Beiträge von CORA

    ...ich fürchte, bei solchen Segelrevieren müssen wir uns daran gewöhnen, wenn das mit dem Klimawandel so rasant weitergeht. Ich weiß von Thomas, dass der wegen Wasserknappheit am Edersee sein Boot manches Mal schon ab Juni/ Juli dort aus dem Wasser holen musste:(


    Am Rursee ist es auch nicht so lustig, nur noch gegen die felsige und z.T. über 20m breite felsige/schlammige Böschung anzufahren - slippen dann ganz ähnlich, wie oben geschildert!


    Grüße, Harald

    Danke, Christian, für die vielen guten Ideen (die Idee kugelgelagerten Rollen Großfall durch Karl-Heinz stammte ursprünglich von mir;) - schön wenn dies so die Runde macht - ich glaube, sogar die Werft hat das endlich geändert:rolleyes:)


    Hinsichtlich Taljenspanner für Vorstag musst Du bitte noch ein bisschen mehr ausführen, das habe ich noch nicht verstanden - sieht aber sehr interessant aus!


    Das mit dem Haken hinten ist auch eine gute Idee - die Klampen hinten hatte ich mir schon angebaut. Was für eine Funktion hat der blau/gelbe Tampen?


    Grüße, Harald

    ... also da muss ich nun einen Stab brechen für das hier diskutierte Zubehörteil Gade, was mir - zugegebenermaßen - nicht immer leicht fällt:rolleyes:


    Der Ruderkopf ist aus schwerem Aludruckguß direkt in einer Gießerei hergestellt, die die Form haben und auch variieren können. So die Aussage von Peter Gade, bei dem ich war und über das Teil diskutiert habe!


    Er fand die Idee grundsätzlich gut und meint, dass sich das Oberteil ohne Probleme verstärken ließe. Er glaubt allerdings auch, dass das halten wird, An den Ruderköpfen hat er noch nie Reklamationen gehabt (im Gegensatz zu anderen bekannten Teilen;)) und ich sehe auch Gewichtsmäßig da keinen großen Unterschied zu einem Edelstahl - Teil, dass auf den ersten Blick graziler wirken mag, es im Endeffekt aber nicht ist und sein kann! Das lässt sich schon recht einfach über das spez. Gewicht belegen, wonach Alu bei 2,7 und Edelstahl je nach Qualität zwischen 7,9 bis 8,1 und damit knapp dreimal schwerer ist8o! Da müssten die Edelstahlbleche schon sehr filigran werden, um an das Gewicht des derzeitigen Ruderkopfes auch nur annähernd heranzukommen!


    Wie dem auch sei hat Peter heute zugesagt, sich Thematik anzunehmen und mal einen Probe - Ruderkopf anzufertigen:thumbup:als Ergebnis aus Variante 1 und 2 (Variante 2 ohne Edelstahlbügel).


    Jetzt ist erst einmal warten angesagt und noch Änderungsvorschläge zu den Varianten 1 und 2 vortragen - noch ist Zeit!


    Grüße Harald

    Habe selber Minn Kota, gebe aber zu, niemals auf die Idee gekommen zu sein, die Bürsten auszutauschen, insofern kann ich da auch nicht weiterhelfen. Habe sogar noch einen zweiten Endura Max rumstehen, zumal die Dinger wahrlich zu Spottpreisen überall zu bekommen sind (der wäre sogar noch zu vergeben):


    Mir wäre auch das Risiko nach Entnahme der Spule zu groß, dass dann Undichtigkeiten zum Totalverlust führen. Denn das stelle ich mir nicht so ganz ohne vor, hier absolute Dichtigkeit wiederherzustellen=O


    Gibt es denn überhaupt die Kohlebürsten im Ersatz?


    Grüße, Harald

    .... ich habe mir mal den Kopf gemacht?( und etwas auf's Papier gebracht - nun seit Ihr dran.


    Variante 1 ist zur Stabilität mit Überstand konstruiert - hier könnte ggfls. noch ein zweiter Bolzen die Stabilität im Bereich Übergang Ruderkopf/Pinne zur Entlastung der dort auftretenden Kräfte beitragen. Allerdings sollte dieser Bolzen dann im Rand und außerhalb der Pinne selbst liegen, um nicht die Pinne selbst zu schwächen. Nachteil: der Bolzen müsste jedes Mal vorher entfernt werden . Ob es auch ohne diesen Bolzen geht, müsste mit der Gießerei geklärt werden . Ich kenne die Zug- und Druckfestigkeiten des Aludruckguß - Materials nicht, traue diesem aber nicht so viel zu!


    Variante 2 beugt hier durch einen V2A - Bügel, min. 2,5 mm Materialstärke, eng gefalzt, vor, indem dieser mit 2 Schrauben auf der Pinne festgezogen wird. In diesem Fall würde der Ruderkopf mit der Pinne oben abschließen.


    Alle Skizzen im Maßstab 1 : 1, zu Orientierung hat die Pinne in der Stärke ziemlich genau 30 mm:


    Grüße, Harald

    ... na, na, so schlimm war die Idee doch nicht - ich bin auch für jede Erleichterung zu haben und genieße meine Klodeckel, die sich leise schließen und bequem öffnen! Denn der lose rumfliegende Deckel auf einem so kleinen Boot ist auch nicht der Renner und ich habe sogar schon einen auf Nimmerwiedersehen versenkt;(, seitdem ist er mit Tampen gesichert, der dann seinerseits zu einem ewigen Wuling mit meinen Elektrokabeln führtX( (habe in der Kiste mein Ladegerät)!


    Aber zurück zu Deinem Vorschlag: Ruderkopf oben offen lassen ist ja fast schon selbstverständlich - das hatte ich mir auch so gedacht- Problem dabei ist ausschließlich die Statik. Denn da kommen doch enorme Kräfte auf den dann offenen Kopf, die nur noch durch den Bolzen etwas aufgefangen werden können. Die Kräfte sollten nicht unterschätzt werden, denn ich kenne einige, die Ruderblattbruch hatten (früher bei den Holzruderblättern fast die Regel) und Pinnenbruch habe ich schon selbst gehabt.

    Somit müssten die offenen Flanken des Druckgusses intelligent verstärkt werden oder die Pinne erhält in diesem Bereich einen stabilen U-Bügel, der dann über die offenen Flanken des Ruderkopfs greifen kann. Ich bin da noch nicht so ganz durch. Änderungen sind machbar und können von der Gießerei direkt umgesetzt werden. Und ein Nachrüsten ist auch überschaubar, da die Kosten so um 100,- Euro für so einen Ruderkopf liegen - das wäre mir diese doch sehr wesentlich Erleichterung allemal wert.

    Möglicherweise werde ich mir den hier liegenden Ruderkopf mal gründlich vornehmen8o


    Grüße, Harald

    Ruderkopfänderung


    unter Beitrag 8 hat hier Hollis die Idee mit der Änderung Ruderkopf angesprochen. Ich bin mal flugs in die Werft und habe mir einen Rohling ausgeliehen! Da diese Rohlinge von Gade in Auftrag gegeben werden, können diese grundsätzlich auch geändert werden - anbei Bilder vom Rohling, wenn Maße gebraucht werden, melden!

    Nun sind Ideen gefragt:thumbsup:

    Frohes Schaffen!

    .... O.K., dann alles zurück! Ich habe dies halt mit selbstgebauten Zeisingen aus dem oben beschriebenen Kanirope gemacht - das ist sehr leicht und fällt optisch nicht ins Auge, da silbern und sehr dünn 4 mm! (siehe Beitrag 33, letztes Bild). Thomas hat noch andere Verschlüsse beigesteuert, die oval sind und daher besser und schneller durch die Schlinge gehen, als die weißen Kugeln noch in besgtem Bild.


    Ansonsten sind da ohnehin alle Ideen offen!


    Harald

    ... ja, die Püttings gehen durch die Rumpf - Deck -Verbindung, die aber dort keinen Kontakt mehr hat, sodass ein Hohlraum entsteht. Wenn Deck auf Rumpf gesetzt wird, versucht die Werft mit zahlreichen Zwingen, zumindest den Süllrand zusammenzupressen, was aber auch nur bedingt Erfolg hat. Deshalb wird nach Abschneiden des Süllrand - Überstandes die Schnittstelle noch einmal abgespachtelt!

    Es gab/gibt wohl auch Boote, die schon über diesen Rand selbst undicht sein können. Dies ist in meinem Fall wohl nicht so, da ich nach Kontrolle dort keinerlei offene Stellen gefunden habe.

    Da nun die Püttings weiter innenliegend und somit schon nicht mehr im unmittelbaren Klebebereich des Süllrandes liegen, kann dort dann ein direkter Kontakt zum Innenraum sein mit der leidigen Folge des Wassereintritts über die nicht dichten Bohrungen der Püttings, wenn starke Lage!

    Die Werft demontiert die Püttings und lässt über die Bohrungen so lange Kunstharz einlaufen, bis die Bohrungen komplett verschlossen sind. Anschließend wird neu gebohrt und alles ist dann (hoffentlich ) wieder dicht:/


    Hinsichtlich Reff gefällt mir bei dem Foto und dieser Lösung nicht, dass der Keder im Übergang Mast Baum viel zu weit herausgezogen wird (und damit auch das Segel leidet). Das ist ja genau der springende Punkt, zumal auf diese Weise kaum Zug auf das Unterliek gegeben werden kann


    Grüße, Harald

    37 Spinlock Pinnenverlängerung


    Auf die Idee hat mich Karl - Heinz anlässlich eines Besuches der Boot D'dorf gebracht und das hat mich nicht mehr losgelassen. Das Ding ist einfach perfekt!!! Was habe ich mich schon mit den verschiedensten Alternativen rumgeärgert (etwa Pfeiffer mit Auszug durch Drehung arretierbar).

    Wenn hier nämlich Druck oder Zug drauf kam, hielt das Ganze nicht bis hin zu gefährlichen Manövern bei starken Böen:cursing:


    Die Spinlock Pinnenverlängerung lässt sich nämlich mit Knopfdruck genau auf die richtige Länge ausfahren und dann hält die da auch. Als Alleinsegler sitze ich sehr gerne direkt im Windschatten der Kajüte. Die Pinne reicht bis dahin und das Boot ist hervorragend von dort dann manövrierbar!

    Wenn ich ins Gleiten kommen will, geht es halt nach hinten und der Ausleger fährt per Knopfdruck wieder rein. Das gummigelagerte Gelenk macht alle Bewegungen ohne zu haken mit und wenn ich die Pinnenverlängerung mal nicht brauche, kann ich diese mit einfachem Handgriff abnehmen - einfach perfekt!

    Aber leider nicht ganz billig: es gibt diese mit verschiedenen Griffen (auch Regatta-Rundgriff) und verschiedenen Farben. Ich habe meine über Internet für rund 150,- Euro bekommen - teurer geht auch;) - war aber eine gute Investition!


    So, das war es erst einmal - ich hoffe, es war etwas für euch dabei:thumbsup:


    Grüße, Harald

    ... wo hast Du die gesehen , her damit - wo gibt's die?


    Karl-Heinz : gute Idee, mal einen Austausch zu machen und das Ganze ggfls. sogar am "lebenden Objekt" unter Vorführung machen !

    33 Verwendung von reckfreiem HTF-Dyneema Pro SK78 silber (Kanirope)


    Durch meinen holländischen Zubehörladen in Swartsluis bin ich auf dieses Material aufmerksam gemacht worden, dass es wohl schon länger auf dem Markt gibt - ich kannte es jedenfalls noch nicht. Das Material gilt als Stahlseilersatz mit besseren Eigenschaften.

    Während ein 4 mm Stahlseil eine Zugkraft von 700 kg aushält, liegt diese bei dem Kanirope fast doppelt so hoch, nämlich bei 1.300 kg. Im Gegenteil zum Stahlseil ist dieses Material noch flexibel und lässt sich (leidlich) knoten. Die Knoten halten zugegebenermaßen nicht sehr gut, sodass doppelte Absicherung, Takeling oder Verschweißen angesagt ist. Das Material ist leicht, liegt gut in der Hand, ist allerdings auch sehr glatt und nicht sehr billig: 2,90 Euro/lfdm kostet es ( im Internet auch schon ab 2,00 Euro/lfdm) und sieht sehr ähnlich aus, wie das Stahlseilmaterial. Das Material lässt sich sehr schwer schneiden - meine Scheren und Messer sind daran fast verreckt!

    Ich habe es nun eingesetzt als Sicherungsseil für das Stag, dass bei mir und vielen anderen über den im Mastfußbereich angenieteten Spanner gehalten wird. Sollte nämlich mal der Spanner aufgehen, käme die gesamte Takelage herunter. Außerdem nutze ich dieses Sicherungsseil als Hilfsmittel, um den Mast aufzustellen oder zu legen. Das Sicherungsseil habe ich mit einer Spezialseilklemme auf das Stag aus Stahl aufgeklemmt - das hält8o(siehe nachstehende Bilder).

    Verwendet habe ich inzwischen das Kanirope auch für meine Zeisinge (mehr "Schönheitsgrund", da unauffällig), Unterliekspanner für Hauptsegel - auch gerefft!

    ...so, inzwischen sind die Lager und Zubehör schon da. Fa. Harbeck ist absolut zuverlässig und kompetent. Es ist überhaupt kein Problem, etwas zum Trailer nachzubestellen, da bei Harbeck alle Fahrgestellnummern registriert sind, sodass auch nach Jahren das richtige Zubehör versendet wird!

    (Bei den Muttern wird der Überstand zu Sicherung umgeschlagen)


    Anbei nun per Bild die Bestellung, siehe Beitrag vorher:

    ....ein Quell mancher Zuläufe sind offensichtlich leider die Püttings - wie jetzt leider auch bei mir. Karl - Heinz hatte dieses Thema auch schon und ich habe dies auch von ein paar anderen gehört. Segelst Du hart auf der Backe, dringt Wasser in die seitlich verschlossenen Schotträume, läuft von da unter der Aufständerung des Plichtbodens zur tiefsten Stelle im Kielbereich und von dort neben dem Schwertkasten in die Kajüte - genau auf einen dort evtl. verlegten Teppich:rolleyes:


    Bei mir kommt da schon mal schnell eine Kaffeetasse voll zusammen, das reicht, um den Teppich zu ruinieren (schuld ist natürlich, dass ich da wahrscheinlich wieder einmal zu hart gesegelt bin;););)). das betrifft den Teppich auf den Wänden natürlich nicht, da habe ich auch noch nie etwas gehabt. Daher Empfehlung: wenn Teppich, dann immer herausnehmbar, lässt sich leichte trocknen;)


    Schadstelle muss nun repariert werden...


    Grüße, Harald

    Hallo zurück,


    freue mich sehr über die rege Resonanz, die ja auch ein bisschen mal unsere Seite aufleben lassen soll.


    Die Kritik von allegro habe ich nicht so ganz verstanden, denn die Ausstattung einer "Regattamaschine" sieht dann - mit Verlaub - doch völlig anders aus!


    Ausnahmslos alle Vorschläge haben als Hintergrund Erhöhung der Sicherheit, Vereinfachung der Bedienung (besonders vor dem Hintergrund, wenn das Boot alleine gesegelt wird, wie das bei mir oft der Fall ist) und Kritiken, die ich hier oft gehört hatte und mir dazu Gedanken gemacht habe.

    Natürlich ist mit den Vorschlägen auch die ein oder andere Kritik dabei, die den Hersteller dazu bewegen soll, das Boot nach den vielen Jahren weiter zu verbessern - da habe ich mitnichten und noch lange kein Regattaschiff, sondern ein Boot mit Verbesserungen für die Eigenschaften, für die es gedacht ist und die allen zugute kommen soll. Das war ja mit diesem Thread auch ursprünglich so gedacht.

    Und um die Spitze etwas zu brechen: die Werft war sehr dankbar über diese Vorschläge und hat schon den ein oder anderen Punkt direkt ins Programm aufgenommen!:thumbsup:

    Der Anregung von Sonnenschuss werde ich gerne nachkommen, aber erst einmal will ich noch die weiteren Ideen präsentieren;)


    Grüße, Harald

    20 neue Stagreiter


    Über die viel zu großen Stagreiter - ganz besonders bei der Rollfock - haben sich schon viele beschwert, zumal es bei den vom Segelmacher eingesetzten Messingbeschlägen zum sehr unschönen Abrieb mit der Folge des eingeschwärzten Segeltuches kommt.

    Ich habe hier auf der Messe Schäkel mit Imbusverschraubung gefunden, die in der kleinsten Version gerade einmal 25 -30 mm groß sind! So lassen sich diese erheblich besser mit einrollen, da diese bei weitem nicht so stark auftragen, als die klobigen Beschläge, die der Segelmacher mitgibt!

    Eine Beschädigung oder Verfärbung des Segels ist so ausgeschlossen.

    Einzigster Nachteil ist, dass halt ein Innenimbus gebraucht wird, um diese zu lösen - bei den meisten kein Problem, da diese ohnehin einen Fockroller haben und das Segel dort lassen, wo es gerade ist!


    jetzt brauch ich erst einmal Pause, der Rest später (HTF-Dyneema Pro SK78 silber/Kanirope, Seilklemme auf laufendem Drahtseil, Spinlock Pinnenausleger)

    19 Schwertaufholer


    Eine alte Thematik ist auch der sehr schwergängige Schwertaufholer, der naturgemäß durch kurzen Hebelweg und bei vielen mit 80 kg Ballast eine echte Herausforderung ist. Insbesondere ist das umsetzen beim hochziehen ein Kraftakt, bei dem aufgepasst werden muss, das die mühsam eingeholte Strecke nicht wieder verloren geht, zumal darüber hinaus die Hände bei diesem Kraftakt und der nur 6mm starken "Schnur" jubeln;(.

    Hier habe ich eine weitere Umlenkung eingebaut, die vor allem dazu führt, dass das Seil durch die obenliegende Juniorklemme zwangsgeführt wird. So muss nicht mehr die ganze Zeit das Seil gezogen werden - man/frau kann mal loslassen, ohne das das Schwert zurückschlägt.

    Weiterhin kann von allen Seiten gezogen werden, sodass (wie sich das ja auch gehört) nun leicht während der Fahrt gefiert und dicht gesetzt werden kann. Der Umbau ist relativ einfach, die Beschläge für überschaubares Gelde erhältlich, ein längerer Bolzen passt genau und der Beschlag stört nicht (wurde auf dem Schraubstock etwas "zurechtgebogen/vergewaltigt";)

    18 Schwertniederholer bzw. Sicherung des Schwertes


    die bei allen Lissen dort vorgesehene Juniorklemme ist unterdimensioniert und fehl am Platz, da eine solche Klemme ohnehin ausschließlich auf Zug funktioniert. Und der ist in den meisten Fällen ja nicht vorhanden, sodass das von der Werft dort eingebaute Seil immer lose in der Plicht "rumlümmelt";( und dann auch immer im Weg ist!

    In meinem Fall hatte die Werft die Juniorklemme dann auch noch verkehrt herum angenietetX/, sodass ohnehin das Ausbohren der Nieten angesagt war!

    Mit einer Schnellklampe alles kein Problem mehr. Diese Spezialklampe aus Kunststoff stört auch nicht mehr so im Fußraum und der Tampen bleibt da, wo er hingehört und ist im Notfall (beispielsweise bei einer hoffentlich nicht vorkommenden Kenterung) schnellerreichbar und einfach durchzusetzen (das Schwert soll ja in einem solchen Fall nicht mehr zurückschlagen können)!

    Die Klampe habe ich zur Vorbereitung der Montage auf der Montageseite nochmals gut 5 - 6 mm runtergeschliffen, sodass der Seilzug noch besser klemmt und der Auftrag noch weiter reduziert ist. Nicht verhindern lässt sich das Bohren eines neuen Loches, da die Abstände hier nicht reichen und nur eines der Löcher der Werft Wiederverwendung finden kann. Achtung: beim Bohren dringend darauf achten, nicht den Schwertkasten mit zu durchbohren. Dort laufen nämlich Form der Plicht mit dem dahinterliegenden Kasten zusammen. Also gerade soweit bohren (ca. 5 - 6 mm), bis der Bohrer etwas durchfällt und gut ist!!! Ansonsten bitte bei der Werft nachfragen oder von denen montieren lassen!

    17 Einbau eines Vorliekstreckers


    Ein ewiges Thema ist das Vorliek des Hauptsegels, da das Kedertau im Laufe der Zeit schrumpft. Das führt zu den unschönen Mikrofalten im Bereich des Keders und der Schwergängigkeit beim Segelsetzen. Weiterhin ist genau dies wesentliche Ursache für die hier schon öfters diskutierten Diagonalfalten und den hängenden Baum.

    Ich habe das Hauptsegel von Thomas und mir persönlich beim Segelmacher "De Jong" vorgestellt, der selber überrascht war über dieses Problem. Er hat einen neuen Keder eingezogen mit dem Ergebnis, das bei dem Hauptsegel von Thomas sage und schreibe ein nun 15cm längeres Vorliek generiert werden konnte, bei mir waren es nach 2 Jahren (!) immerhin schon 5 cm.

    Um diesem Problem entgegenzuwirken, habe ich den ehemaligen Baumniederholer umfunktioniert (habe ich und andere jedenfalls noch nie gebraucht), schlage diesen am Mastfuß und am Lümmebeschlag an und kann nun sauber durchsetzen: das Segel steht wie eine "1"! Kosten nichts:)!

    Hierzu muss die Edelstahlhalterung, die im Aludruckguss - Beschlag (schwarz) mit Bolzen gesichert ist, etwas zurück geschliffen werden. damit die beiden Lochbleche dort mit aufgenommen werden können.