Beiträge von CORA

    Hallo zurück,


    ich müsste jetzt in die Protokolle des Jahreshauptversammlungen schauen, dort ist die Thematik ausführlich dargestellt, allerdings habe ich die nicht hier. Allerdings muss ich mich hier insofern verbessern, da es nicht um das G sondern GER ging - da habe ich mich vertan, da hast Du, Hollis, recht!

    Noch bis vor etwa 5 Jahren wurden Segelnummern fälschlicherweise mit G vergeben, was nicht den anzuwendenden IOC Regeln entspricht, die ab etwa 2000 für die Kennzeichnung aller Regattaklassen verbindlich war. Dort haben alle Länder der Welt immer drei Kennbuchstaben, egal ob es Chile oder halt eben Deutschland ist!

    Dies wurde im übrigen auch korrekt in der Satzung der Klassenvereinigung zeitnah niedergelegt, aber nicht von der Werft umgesetzt.

    Als ich meine Lis-Family April 2016 bekam, musste ich noch auf der korrekten Bezeichnung GER bestehen, die heute mein Großsegel nebst Nummer ziert.

    Genauso ist die laufende Segelnummer an für sich bindend und sollte auch so registriert sein, aber...

    Richtig ist damit, dass das G kein Indiz für das Alter sein kann, die Nummer 100 bleibt damit aber weiterhin ominös =O


    Gruß Harald

    Schade - wollten doch immer noch einmal zusammen mit Deiner Lis am Bodensee segeln;(

    Trotzdem alles gute mit dem neuen/alten Boot! (50 Jahre altes Holzboot - bleibt da noch Zeit zum Segeln;))


    Grüße, Harald

    ....dann wundert mich die Segelnummer noch mehr, denn die Gade-Werft hat 1966 mit dem Bau dieser Boote begonnen (2016 wurde das 50 jährige Firmenjubiläum gefeiert) und in dieser Zeit bis März 1969 bestimmt keine 100 Boote gebaut und verkauft!

    "Misstrauisch" macht mich auch das G im Segel, da die Werft bis vor nicht all zu langer Zeit noch die Segelnummern mit D vergab. Ich hatte auf die internationalen Regeln verwiesen und seinerzeit bei einer Jahreshauptversammlung gebeten, auf das G zu wechseln.

    Vielleicht hat der Vorbesitzer mal die Segel getauscht?

    ...noch einen Tipp: Du kannst mit Deinem neuen (alten) Segler gerne an den KV Liegeplatz am Rursee beim Ford Segelklub gehen. Der ist von der KV für Interessierte reserviert. Direkt anbei das Clubhaus der Ford Segler mit WC und Dusche - kann ebenfalls mit genutzt werden und die Ford Segler beißen nicht (auch wenn Du mit einer anderen Automarke kommst;)) und sind alle nett und hilfsbereit. Peter Gade hat i.Ü. auch einen Schlüssel, den man dort abholen kann!


    Also viel Spaß, auch auf dem Rursee - ist landschaftlich etwas schöner, als der Blausteinsee und die Windverhältnisse sind da etwas anspruchsvoller:P! Wo kann man/frau schon einmal unter gleicher Segelstellung im Kreis segeln8o

    Schließe mich hier an und wünsche allzeit Mast und Schotbruch. Scheint ja noch eins der ersten zu sein ohne Doppelboden und mit Stahlschwert:/, sodass ich mich etwas über die Segelnummer G-100 wundere. Baujahr müsste geschätzt um1968 oder 1969 sein - ich hatte fast 40 Jahre selber eins der ersten mit Doppelboden (Baujahr 1973), habe dieses aber vor 3 Jahren gegen eine Family eingetauscht, da mir der Zugang zur Kajüte dann doch zu unbequem wurde!

    ...auch ohne sportliche Höchstleistungen unbedingt zu empfehlen und einfach nachrüstbar, wobei ich zu den Vertretern einer festen Saling gehöre (weniger Möglichkeiten des Vertüddelns)


    Der doch relativ lange Mast bekommt deutlich mehr Stabilität, gerade bei mal etwas mehr Windstärken - um das Hauptsegel wegen der Biegung des Mastes nicht zu bauchig zu bekommen - sehr sinnvoll. Ein Trimm des Segels ist mit Saling schlicht einfacher und ein gut getrimmtes Boot segelt schneller und höher am Wind;)

    ....welches Friesland: in Deutschland oder Holland?


    hier in Holland ist es soweit kein Problem und es läuft den normalen Gang. Wir haben mehrere Touren ohne Probleme gemacht. Wenn Einschränkungen, dann ähnlich wie in Deutschland


    Grüße

    Hallo zurück,


    solange die Risse nicht direkt im Unterwasserschiff - Bereich liegen, sind es mehr Schönheitsfehler. Die Risse werden nicht so gerne gesehen, da von dort Wasser in das darunterliegende Laminat dringen kann - aber nicht muss!

    Von daher ist es also mehr eine Sache des Gebrauchs des Bootes. Liegt dieses dauerhaft der Witterung ausgesetzt im Gelände, dann sollte man die Risse gelegentlich entfernen. Fa. Gade hat (da solche Risse leider auch schon bei Neubooten auftreten können) eine gute Technik entwickelt, diese nahezu unsichtbar zu entfernen. Das ist nicht ganz unkompliziert, da die Risse aufgeschliffen werden müssen und dann mit neuem Gelcoat verfüllt werden.

    Zumindest ist keine Eile geboten, da sich diese Risse auf keinen Fall statisch auswirken (bezogen auf Bilder)


    Frohes Segeln


    Harald

    ...wenn auch verspätet, viel Spaß auf Deiner Tour - kannst ja auf dem Rückweg mal wieder in Holland vorbeischauen - soweit Du noch Coronafrei bist :-)


    Grüße

    Ein Hallo an alle Lis - Seglerinnen und Segler.


    In diesen schlimmen Zeiten ist es mir ein Bedürfnis - auch wenn ich nicht mehr im Vorstand der Klassenvereinigung bin - mich hier einmal wieder kurz zu melden. Das gesamte Tun und Handeln kommt so langsam in diesen fürchterlichen Corona-Zeiten zum erliegen und wer es noch immer nicht so richtig glauben mag, den sollten die Bilder mit den LKW-Leichenzügen in Italien eines besseren belehren. Möge es hier nie soweit kommen!

    Die vertagte Jahreshauptversammlung musste nun auch storniert werden - das wäre für keinen mehr zumutbar und letztendlich auch erlaubt gewesen - das war jetzt höhere Gewalt und die Versammlung wird halt später nachgeholt!

    Auch andere Segelclubs haben alle Aktivitäten eingestellt und ob die Boote (so aus dem Info des Ford Segelclubs) noch in der nächsten Zeit ins Wasser können, bleibt offen!

    Schade, denn das Wetter lädt ja nun geradezu ein, einen Trip mit dem Boot zu machen, aber was nicht geht, geht halt nicht. Hier wird ohnehin inzwischen stark mit Quarantäne gedroht und dann hätte sich dieses Thema ohnehin erledigt.

    So wünsche ich allen gute Gesundheit und keinen Kontakt zu dem Virus und möglichst bald wieder sorgenfreies Segeln auf den Gewässern, wo auch immer Ihr Euch üblicherweise tummelt!


    Harald

    ….ist zwar etwas mühsam, geht aber, wenn Boot auf die Seite gelegt werden kann:

    Schwert ganz rausholen und mit zwei Böcken so unterfangen, dass möglichst kein Spiel. Dann den Hauptbolzen lösen und Schwert vorsichtig auf die Böcke ziehen, Aufholer nachlassen und dabei darauf achten, dass dieser nicht aus dem Holepunkt herausrutscht. Auf dem gleichen Weg wieder rein!


    Etwas Theoretisch, aber ich hoffe, dass dies hilft....

    Hier sollte an für sich die Werft weiterhelfen, denn dass Thema ist nicht ganz ohne. Da der Mast ja auf dem Kajütdach steht, muss der gesamte Druck des Mastfusses dort abgetragen werden. Je stärker also die Wanten angezogen werden, desto mehr Druck auf das Deck!

    Hier hat es in der Vergangenheit auch schon Schäden gegeben!

    Auf der anderen Seite wird natürlich eine gewisse Vorspannung gebraucht, da diese unmittelbar die Segelstellung mit beeinflusst (Mastkrümmung/ Vorlieksituation).

    Da ich eine Lis Family habe, kann ich bei der 6.0 leider nicht weiterhelfen, daher s.o.


    Grüße, Harald

    ...die Schiene ist insbesondere dann gut, wenn z.B. auch mal eine Genua gefahren wird. Die hatte ich früher mal, muss aber zugeben, dass der Zugewinn mit den mehr m2 nicht umwerfend war. Da aber naturgemäß das Unterliek bei einer Genua deutlich länger ist, wandert auch der Holepunkt weit nach hinten!


    Einen Spinnaker mit knapp 20 m2 habe ich auch und das macht richtig Spaß! Dafür brauchst Du aber Umlenkrollen, die am Heck befestigt sind und einen entsprechend langen Spinnakerbaum!

    Die Spinnakerschoten werden nicht über die Umlenkrolle der Fockschoten geführt - da reicht auch der nach hinten gesetzte Holepunkt nicht mehr aus, selbst wenn Du eine Schiene hast!


    Da die Spinnakerschoten relativ dünn sind (geschätzt 6 mm), reichen hier einfache, kugelgelagerte, kleine Blöcke von Springer o.ä aus, die am Heck (Süllrand) mit Bügeln befestigt sind!


    Hol mal Deinen Spinnaker aus dem Keller - macht bei bis zu 4 Windstärken richtig Laune und auf der Lis wird es dann absolut windstill!

    ...kann zu beiden Vorschlägen leider nichts direkt sagen, da mir unbekannt. Allerdings habe ich meine neue Lis - Family von Gade mit einer Beschichtung und Antifouling (kupferfarben - wird dann im Wasser dunkel) ausliefern lassen und habe damit bis heute keine Probleme. Dies, obwohl ich das Boot die ganze Saison im Wasser habe und Bewuchs in dem Segelrevier ein Problem ist.

    Die Beschichtung ist einigermaßen Umweltneutral und zugelassen.

    ...es kommt mehr darauf an, in welchen Gewässern die Lis liegt bzw. gelegen hat und vor allem, wie lange! Mein sonst gut gebauter Jollenkreuzer aus 1973 hatte Osmose!

    Insofern ist der Tipp von Sonnenschuss richtig, mal probeweise Blasen aufzumachen. Kommt eine säuerlich riechende Flüssigkeit heraus, ist dies Osmose!

    ….ist auch für mich ungewöhnlich - liegt wahrscheinlich daran, dass das Segel nur 2 m2 groß ist!?

    Frag doch alternativ mal über Gade bei der Segelmacherei an. Ich war mal dort und die machen einen guten Eindruck und sind auch preislich interessant. Die fertigen alle Segel auf Wunsch an, also auch eine Sturmfock für die Lis!

    Als nun langjähriges, aktives Mitglied der Lis - Klassenvereinigung und ehemaligem, stellvertr. Vorsitzenden kann ich grundsätzlich bestätigen, dass einiges in der KV nicht so läuft, wie auch ich mir das mal vorgestellt habe! Unter anderem aus diesen Gründen bin ich ja seinerzeit auch zurückgetreten!


    Hintergrund ist aber an erster Stelle die absolut passive Haltung der meisten Mitglieder, die allenfalls dann aktiv werden, wenn die Weihnachtsgrüße fehlen.

    Ich hatte Dir, Hollis, schon im letzten Jahr geschrieben, dass ich es gut fände, wenn du Dich einbringen könntest und zumindest dann zur Jahreshauptversammlung kommst, um dort Deine Kritik vorzutragen und zur Diskussion zu stellen! Gesehen habe ich Dich leider nicht!


    Wie oft bin ich hier in diesem Forum das Jahr über Alleinunterhalter gewesen mit meinen Beiträgen - Reaktionen keine, auch von Dir nicht, lieber Hollis!


    Ja, wir haben Probleme in der KV, die aus meiner Sicht dringend gelöst werden müssen. Dies kann aber nicht an den noch ganz wenigen Aktiven hängen bleiben. So hatte Karl-Heinz die gute Idee, im November ein außerordentliches Mitgliedertreffen zu organisieren, um jedem einmal freie Möglichkeit zu geben, sich ungezwungen zu äußern und seine Ideen einzubringen. Bis auf die üblichen Getreuen, die dann auch den Vorstand ausmachen, ist keiner gekommen - auch Du wieder mal nicht, lieber Hollis:(


    Wie soll unter solchen Voraussetzungen dann etwas geändert werden - mit Deinem Vorhalt regelmäßig zu Weihnachten bestimmt nicht!


    Grüße, Harald