Riggspannung / Vorstag (halber und achterlicher Wind)

  • Tach auch,


    eine ganz dumme Frage, obwohl es keine dummen Fragen geben soll. Ist dein Fall vorgereckt?

    Keine Ahnung, ist jedenfalls ganz neu. Vielleicht ist der Spannungsverlust in dieser Dimension wirklich nur einmalig beim neuen Boot.

    Am langen Wochenende habe ich Zeit und es ist guter Wind vorhergesagt :-)


    Ich werde berichten.

  • um nochmal Ralphs Beitrag aufzugreifen:

    Von Deinem Foto habe ich die Talje mit dem Flaschenzug vergrößert: Bei mir muß man das soweit durchsetzen, daß die obere und untere Rolle nur noch ca. 5 ... 8 cm auseinander sind. Bei Dir sind es ca. 20 cm. Das kommt mir komisch vor.

    Gruß

    Karl-Heinz



  • Ich war gestern bei Wind 4 (in Böen war es vielleicht 5) wieder testen. Vorher hatte ich die Talje nochmal weiter durchgeholt, der Abstand zwischen den Blöcken ist vielleicht 1/3 weniger als auf dem Foto. Der Spannungsverlust beim Segeln ist aber weiterhin da. Die Lee-Want war jetzt nicht mehr so lose dass sie schlockerte, das Vorliek auf halbem Wind aber schon komplett schlabberig.

    Ich werde mal den das Vorstag auf dem Mastlegebeschlag ins 2. Loch einhängen um mehr Spannung zu geben. Mal schauen was das bringt.

  • Am langen Wochenende war mächtig Wind und ich hatte auch Zeit um einiges nochmal zu ändern und ich habe vorerst folgendes verändert und akzeptables Ergebnis erzielt. Ich habe die Wanten vom ersten Loch (HS Sprenger Wantenhänger 200 mm) in 2. Loch gehängt, also gespannt. Danach ist es schon recht schwierig den Hebel der Mastlegevorrichtung ins erste (oberste) Loch einzuhängen. Der Mast steht deutlich nach Achtern, eigentlich hätte mir das erste Loch besser gefallen (luvgierig war die LIS auch damit genug). Die Talje der Fock habe ich dann weniger stark nachgespannt, nur so viel dass das Vorstag gerade lose ist.

    Damit hat das Rigg ordentlich Dampf, das Vorliek ist damit soweit straff dass es zumindest nicht ausweht wie am Anfang. Ich denke das Deck ist jetzt permanent soweit gespannt dass es bei mehr Belastung kaum noch nachgibt. Einfach entlasten kann ich nach dem Segeln nicht, was mir nicht gefällt aber erstmal so ist.


    Mein Wunsch an die Werft den ich Herrn Gade auch nochmal mitteilen werde wäre folgender:

    - Der Beschlag oben am Mast wo Wanten und Vorstag befestigt sind müsste 5 cm höher (ich kann jetzt an der Mastlegevorrichtung nicht ins 2. Loch da die Pressung schon an der Rolle ist und an der Talje vom Fockfall ist oben auch kein Platz mehr auch die Pressung ist an der Rolle). Dann hätte man überall mehr Verstellmöglichkeit und es wäre nicht so "auf Kante genäht". Die Wanten und das Vorstag müsste dann einfach 5 cm länger gemacht werden.

    - Bierkastensystem / Taljenkastensystem anstatt diesem Einhängehebel der Mastlegevorrichtung. Damit könnte man bequem den Mast nach dem Segeln entlasten und sogar während der Fahrt bequem nachspannen.


    Ob ich diese beiden Dinge noch ändere muss ich überlegen.