Unterwasserbehandlung als Alternative zum Antifouling

  • Hallo,


    es ist nicht mehr lange bis ich meine neue LIS Family in Aachen abholen kann 8)


    Ich habe extra ohne Antifouling bestellt und als Rumpffarbe dunkel grau gewählt. Ich möchte so wenig Arbeit wie möglich haben, mit Antifouling hatte ich immer recht viel zu tun.


    Das Boot liegt auf einer Trinkwassertalsperre im Sauerland und wird nur für Urlaube mal in Holland oder Ostsee kurzzeitig verwendet.


    Jetzt ist die Frage was verhindert den leichten Bewuchs (ist eher etwas Schleim) am besten?


    Möglichkeit 1:

    Unterwasserwachs und 2x im Wasser mit Teppichstreifen (2 Leute hin und her ziehen) reinigen


    Möglichkeit 2:

    einfaches Melkfett auftragen und während der Saison nicht reinigen


    Für Erfahrungen bin ich sehr dankbar!

  • ...kann zu beiden Vorschlägen leider nichts direkt sagen, da mir unbekannt. Allerdings habe ich meine neue Lis - Family von Gade mit einer Beschichtung und Antifouling (kupferfarben - wird dann im Wasser dunkel) ausliefern lassen und habe damit bis heute keine Probleme. Dies, obwohl ich das Boot die ganze Saison im Wasser habe und Bewuchs in dem Segelrevier ein Problem ist.

    Die Beschichtung ist einigermaßen Umweltneutral und zugelassen.

  • Nach der ersten Saison kann ich sagen dass bei unserer Trinkwassertalsperre der Bewuchs absolut kein Thema ist. Bei meiner Dyas habe ich jedes Jahr (!) neues Antifouling gestrichen. Bei der LIS habe ich jetzt nur Unterwasserwachs aufgetragen und es nach dem Slippen (im Sommer war es auch draußen für den Urlaub, da habe ich auch sofort gereinigt) sofort im Nasszustand mit Spüli abgewaschen. Beim Antifouling (VC Offshore in weiß) war manchmal auch leichter schleim sichtbar, großer Unterschied ist nicht da.

    Man sollte das echt probieren. Falls der Bewuchs nur etwas stärker ist, kann man halt zwischendurch mal mit einem schmalen Teppichstreifen drunter her schrubben, ist bei uns aber gar nicht nötig.

    Der Verzicht auf Antifouling erspart da schon Schleif- und Streicharbeiten und natürlich auch Kosten und für die Umwelt ist es ja eh nicht gut.

  • Tach auch,


    den Klappmastbeschlag kann man(n) auch leicht selber bauen. Drei bis vier Millimeter Edelstahlblech, Löcher bohren, zwei Schweißnähte fertig.

    Wenn man die Schweißnähte nicht selber ausführen kann, in der Nähe ist bestimmt eine Firma die solche Arbeiten ausführen. Es ist auf jeden Fall kostengünstiger wie ein gekaufter von der Werft.

    Auf keinen Fall würde ich den Beschlag mit Schrauben oder noch einem Blech von innen, als Verstärkung montieren. Ich habe an meinen Lis -Jollen immer Popnieten verwendet. Im Falle wenn, zB. sich eine Wante verabschiedet und der Mast sich zum Erdinneren neigt, sind die Nieten immer die Sollbruch-Stelle, bei einer Verstärkung reißt das Dach bzw. Deck.


    Schöne Grüße aus dem Pott, Hollis :irre:


    Jeder Fehler erscheint unglaublich dumm, wenn andere ihn begehen..... :ill: